An einem regnerischen Sonntag, dem 21.06.2026, hat sich der Jahrgang der 10G gemeinsam mit Frau Steyer, Herrn Klingelhöfer, Frau Waldschmidt und Frau Willig um 8 Uhr am Lehrerparkplatz der Europaschule Gladenbach getroffen. Anschließend wurde das Gepäck in den Bus verstaut und die Reise nach Berlin hat somit begonnen. Während der 7-stündigen Busfahrt haben wir Musik mit einer Box gehört, die man uns nach kurzer Zeit entwendete, und wir mussten uns daraufhin anderweitig beschäftigen. Glücklicherweise hatten viele Mitschüler inklusive einer Lehrkraft einen Nintendo DS dabei. Zwischendurch gab es eine Pause bei McDonald’s, danach ging es weiter. Nach mehreren netten Gesprächen und Spielrunden kamen wir schließlich an der „Jugendherberge Berlin Ostkreuz“ an. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen, einem Spaziergang durch Berlin und anschließend gutem Schlaf.
Der Montag startete mit einem gemeinsamen Frühstück. Folglich hatten wir ein wenig Zeit, um uns auf den ersten Ausflug vorzubereiten. Daraufhin haben wir mit der Stadtführerin Monika eine Stadtrundfahrt gemacht und viele interessante Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor gesehen. Den restlichen Nachmittag hatten wir Freizeit und konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden. Am Abend hatten wir einen Termin mit dem SPD-Politiker Sören Bartol im Bundestag. Diesen konnten wir mit vielen Fragen löchern. Später wurden wir von ihm in das Reichstagsgebäude geführt, wo wir den Bundestag sahen und einen Vortrag erhielten. Anschließend gingen wir zur Reichstagskuppel und machten schöne Fotos bei Sonnenuntergang. Zum Schluss fuhren wir mit der S-Bahn zurück und gingen ins Bett.
Der Dienstag begann erneut mit einem Frühstück. Nach dem Frühstück fuhren wir zunächst zur Gedenkstätte „Hohenschönhausen“, welche ein ehemaliges Stasi-Gefängnis darstellt. Vor Ort haben wir jeweils drei Gruppen gebildet, in denen uns Hohenschönhausen und seine Geschichte vorgestellt wurden. Danach hatten wir eine kurze Mittagspause. Anschließend ging es weiter zum Berliner Dungeon, wo uns die Berliner Geschichte auf eine gruselige Art und Weise gezeigt wurde. Nachher fuhren wir zurück zur Jugendherberge. Zum Schluss gab es einen Spieleabend, der bis spät in die Nacht ging.
Am nächsten Tag standen wir mit einem fröhlichen Lächeln auf, da es zum Olympiastadion ging. Die kurze Führung durch das Stadion war sehr eindrucksvoll und besonders, denn das Stadion ist sehr groß und wurde für die Olympischen Spiele 1936 genutzt. Bis zum Abendessen hatten wir anschließend Freizeit, manche gingen essen, manche gingen shoppen. Nach dem Abendessen ließen wir den letzten Abend mit gemeinsamem Bowlen ausklingen.
Am Donnerstag endete die Reise leider auch schon wieder. Nach dem letzten Frühstück fuhren wir mit schönen Erinnerungen nach Hause und blicken nach vorn in die Sommerferien.
Robin, Noah und Mahdi
Die Berlinfahrt als Gedicht
Die Berlinfahrt hat sich gelohnt,
nur von der Hitze wurden wir nicht verschont.
Wir haben die East Side Gallery besucht,
dort haben Politiker einen Kuss versucht.
Wir machten auch eine Stadttour,
da gefiel uns vor allem die Architektur.
Ein Politiker sprach viel über Verkehr,
Sören Bartol hieß er.
Im alten Gefängnis Hohenschönhausen waren wir auch,
leider erlebten die Zeitzeugen starken Missbrauch.
Im Dungeon wurden wir erschrocken,
auf sich bewegenden Bänken mussten wir hocken.
Das Olympiastadion wurde 1936 erbaut,
die Sportler sind bis heute noch fleißig.
Jetzt sitzen wir hier und schreiben ein Gedicht,
die Lehrer sagen, es sei unsere Pflicht.
Mathis und Louis



