Mit unserem gelaendetauglichen Toyota Bus besuchten wir am Morgen des 25.09. die Organisation KEDA (Kilimanjaro Environmental Developing Association). Pascal Sabbas und Mr. Shiring gehoeren zu den Gruendungsmitgliedern, die seit 1992 mit 62 Kleinbauern und einigen Umweltexperten dem Klimawandel am Kilimanjaro begegnen. Die Nicht-Regierungsorganisation KEDA sieht es seidem als ihre Mission, die Situation der Kleinbauern durch verschiedene Massnahmen zu verbessern. Dazu zaehlen unter anderem Hilfe bei der Bienenhaltung, der Schweinezucht, Aufforstung, Huehnerhaltung, Milchziegenhaltung und IT-Schulungen.

Seit einigen Jahren wird KEDA durch die Universitaet Sheffield in England unterstuetzt. Man kann z.B. auch ein Voluntariat bei KEDA absolvieren. Emmanuel, der seit einigen Jahren IT-Mitarbeiter bei KEDA ist, sorgt fuer die Vernetzung mit der Universitaet.

Im Anschluss an den Vortrag ueber die Organisation und ein leckeres, zweites Fruehstueck z.B. mit Teigtaschen, besichtigten wir das Milchziegenprojekt und eine Baumschule bei einer aelteren Witwe und ihren Enkeln. Das Projekt verlaeuft folgendermassen:
KEDA stellt der Witwe eine Ziege zur Verfuegung, deren Nachkommen dann an beduerftige Nachbarn weitergegeben werden. Beeindruckt hat uns dabei vor allem die Hilfe zur Selbsthilfe. Durch einfache landwirtschaftliche Methoden wird den Menschen eine bessere Lebenssituation ermoeglicht, die auch unter den Bedingungen des Klimawandels zukunftsfaehig ist.

Tag7