Das Motto "Nächster Halt: Nachhaltigkeit" bestimmte die Themen des
69. Europäischen Schülerwettbewerbs 2022 und fragte nach unserem ökologischen Fußabdruck für Europa!

Nachhaltigkeit

Die Europäische Union ist auf dem Weg in eine grünere Zukunft, Kinder und Jugendliche fordern mehr Umwelt- und Klimaschutz!
So rückte der aktuelle Wettbewerb in 13 altersspezifischen Aufgabenstellungen wichtige Fragen, die die Ökologie in Europa betreffen, in den Vordergrund:

  • Was können Kinder an ihren Schulen konkret für den Umweltschutz tun?
  • Wie kann man Landwirtschaft verändern, so dass es Menschen, Tieren und Pflanzen gleichermaßen gut geht?
  • Wie lassen sich Nahrungsmittel und andere Produkte herstellen, dass möglichst wenige Ressourcen verbraucht werden?
  • Was sollten wir in Zukunft in Europa anders machen?

Hessenweit haben über 6000 Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Europäischen Wettbewerb teilgenommen, der der älteste Schülerwettbewerb in Deutschland ist und eine der traditionsreichsten Initiativen zur politischen Bildung in Europa darstellt.

Seit 1953 wird dieser Wettbewerb mittlerweile in über 30 Ländern durchgeführt. Er wird vom Kultusministerium gefördert, vom Europarat und dem Europäischen Parlament getragen. Schirmherr in Deutschland ist der Bundespräsident.

Unsere Schule ist eine Europaschule und nimmt in Tradition seit über 20 Jahren erfolgreich an diesem Wettbewerb teil. Schülerinnen und Schüler stehen gerne in der
besonderen Pflicht, sich mit europäischen Themen zu beschäftigen und setzen diese mit viel künstlerischer Fantasie und Engagement in Bild und Text um.

Die Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Europaschule haben auch in diesem Jahr wieder einmal gezeigt, wie sehr sie die angebotenen Themen begeistert haben, denn am 69. Europäischen Wettbewerb nahmen immerhin 9 Klassen unserer Europaschule vom 5. Schuljahr bis zur Oberstufe äußerst erfolgreich teil.
Sogar eine Gastschülerin aus Bayern machte im Rahmen unserer Schule mit!

Die anspruchsvollen Themen haben die Schülerinnen und Schüler in Einzel- und in Gruppenarbeiten mit Ideenreichtum und vielseitigen Gestaltungstechniken bewältigt. Es entstanden äußerst kreative Bilder, Collagen, Plakate und viele eigenwillige Kunstarbeiten zu nachfolgend genannten Themen:

Modul 2 (5.-7. Klasse)
Thema 2-1: „Was krabbelt und fliegt denn da?“
Gefährdete Insekten und ihre bedrohten Lebensräume:
Zeige, wie Insekten in ihrem natürlichen Lebensraum krabbeln, fliegen, fressen und warum sie so wichtig für uns sind.

Modul 3 (8.-10. Klasse)
Thema 3-1: „The Art of Nature“

Die Natur hat Künstlerinnen und Künstler immer zu ihren Werken inspiriert, ob in der Musik, der Bildenden Kunst oder der Literatur.
Gestalte dein eigenes Kunstwerk - Hand in Hand mit der Natur.

Thema 3-3:“Dinner for Future“
Wir verbrauchen gedankenlos Nahrungsmittel aus aller Welt!
Monokulturen, Abholzung, Massentierhaltung und weitere Folgen blenden wir gerne aus.
Setze dich damit auseinander, wie unsere Nahrungsmittel nachhaltiger werden können.

Modul 4 (Oberstufe)
Thema 4-2: „Mach mal minimal“

Minimalismus!!! Was brauchen wir Europäerinnen und Europäer wirklich und auf was können wir verzichten?
Setzen Sie Ihre Must-Haves gekonnt in Szene!

Tatkräftige Unterstützung erhielten die Schülerinnen und Schüler von den Kunstlehrerinnen: Frau Schneider-Mönnich, Frau Tobisch, Frau Schmidt, Frau Kersten und von Frau Endrigkeit-Ecker.
Wir freuen uns alle über die hervorragenden Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler, die durch 2 Bundespreise, 18 Landespreise und 11 erreichte Anerkennungen dokumentiert werden.

An alle Gewinnerinnen und Gewinner richten wir herzliche Glückwünsche aus!

2 Bundespreise

Lara Marth 9R2
Ansgar Lenz 9G1

18 Landespreise      
       
Finja ZellGastschülerin Klasse 5 Yasmina Autlova  6F4
Diana Kokoulina6F4   Nikola Lefek 6F4
Madita Burk8G3  Colin Daniels 8G3
Emily Wagner8G3  Evelina Genn 9R2
Charlotte Hermreck9R2  Lara Marth 9R2
Venus Martin9R2  Simaf Othman  9R2
 Sercan Öcalan9R2   Silas Menger  9G1
Ansgar Lenz 9G1  Julian Soose 9G1
Ismail-Esad Subasi      E-Phase  Valery Wisner  E-Phase
       
11 Anerkennungen      
       
Karina Litt5F2  Antonia Hartmann 5F3
Yasmine Saadi5F3  Aaron Griesenbeck 5F3
Linus Preis5F3  Sophie Heinrich 6F2
Noah Schäfer6F4  Kimberley Temmler       9R2
Dominik Rohr9R2  Süeda Kaplan 9R2 
Rabea Freistein9G3     

 

Die schulinterne Siegerehrung findet am 20. Juni in der 5./6. Std. im AV Raum der unteren Schule statt. Ein Video über den Wettbewerb sehen Sie unter diesem Beitrag!

Die Bundespreise werden am 08.07.2022 in Wiesbaden im Hessischen Landtag übergeben.

Herzlichen Glückwunsch und ein Lob an euch alle, die mitgemacht haben!!!

 

 

Am Sonntag, 22.5.2022, fand in Schlitz, dem Sitz der Landesmusikakademie, die Zertifizierungsfeier für die neuen Musikmentoren des Landes Hessen statt.

Zu ihnen gehört mit diesem Tag auch Noah Seibert aus der E-Phase der Europaschule Gladenbach.

Er hat das Programm erfolgreich absolviert und nun sein Zertifikat als Musikmentor aus den Händen des Ministerialrates M. Kauer aus dem hessischen Kultusministerium erhalten.

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Das Musikmentorenprogramm gibt es seit 2018. Es bietet den teilnehmenden musikinteressierten Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren die Möglichkeit, ihre musikalischen Fähigkeiten für das vokale oder instrumentale Musizieren in Gruppen zu erweitern und außerdem ihre personalen Kompetenzen weiterzuentwickeln. 

An fünf Wochenenden werden in Schlitz die Teilnehmer mit musikalischen und organisatorischen Aufgaben rund um Proben und Aufführungen vertraut gemacht. 

Nach Beendigung der fünften und letzten dieser sogenannten Akademiephasen erhalten die Musikmentoren dann im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung ihr Zertifikat. 

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Nun kann auch Noah seine neuerworbenen Kompetenzen an unserer Schule einsetzen. So wird er z.B. auf dem kommenden Sommermusikabend ein von ihm einstudiertes kleines Musikstück dirigieren.

Übrigens: Noah ist der sechste Musikmentor unserer Schule. Dies sind seine Vorgänger:

Henrik Brandl / Tim Geitz (Jg. 2018/19)

Lars Bingel (Jg. 2019/20)

Karina Tolchanova / Naomi Dannat (Jg. 2020/21)

 

r weitere Informationen über das Musikmentorenprogramm: www. musikmentorenfuerhessen.de

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Von links nach rechts: Alica Findling (Bewerberin für Jg. 2022/23), Karina, Noah, Tim und Lars

Am Mittwoch, den 18.05.2022 machten sich acht Schüler*Innen und zwei Lehrer*Innen der Europaschule Gladenbach gemeinsam auf den Weg zur Theodor-Litt-Schule in Gießen. Dort sollte in diesem Jahr nach längerer Corona-Pause endlich wieder ein gemeinsamer Aktionstag der Europaschulen der Region Mitte stattfinden.

Obwohl schon vor längerer Zeit geplant, war das Thema „Demokratielernen“ im Kontext der gegenwärtigen weltpolitischen Lage aktueller und wichtiger denn je. Das stellte auch Michael Schär von europe direct Gießen in seinem Gastvortrag zu Beginn der Veranstaltung deutlich heraus. Dabei blieb vor allem seine Frage „Was sind schon etwa 83 Millionen Deutsche verglichen mit fast 750 Millionen Europäern? Und was sind 750 Millionen Europäern verglichen mit 7,7 Milliarden Menschen weltweit?“ im Gedächtnis. Gerade im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine forderte er die Schüler*Innen von fünf verschiedenen Europaschulen auf, sich immer wieder engagiert für die europäischen Werte einzusetzen.

Auf den Gastvortrag folgte dann die Arbeit in den verschiedenen Workshops, die zum Teil von LiV des Europaschulstudienseminars Gießen vorbereitet worden sind. So bastelten unsere drei Grundschüler*Innen und ein Schüler der Klasse 5 gemeinsam mit Grundschüler*Innen aus Hünfelden eigene Globen unter dem Motto „Freiheit ohne Grenzen“.

Vier Schüler*Innen des 9. Jahrgangs arbeiteten zusammen mit Schüler*Innen aus Wetzlar und Alsfeld unter dem Thema „Demokratie entdecken“. Dabei führten sie unter anderem an der Theodor-Litt-Schule mit verschiedenen Personengruppen Interviews durch, um ihre Einstellungen zu Europa zu erfragen. Andere Schüler*Innen erstellten selbstgedrehte Videos mit Playmobilfiguren, die die Bedeutung von Demokratie auch verglichen mit anderen Staatsformen verdeutlichen sollte.

Die vielfältigen Ergebnisse aller Workshops wurden anschließend im Plenum vor den Lehrer*Innen und Schüler*Innen und zum Teil auch Schulleiter*Innen der Europaschulen vorgestellt.

Zum Abschluss des Tages folgte eine virtuelle Autorinnenlesung mit der Europaaktivistin Nini Tsiklauri zu ihrem Werk „Lasst uns um Europa kämpfen. Mit Mut und Liebe für eine starke Europäische Union“. Ausgehend von ihrer eigenen Fluchtgeschichte aus Georgien, die auf bedrückende Art Parallelen zu der momentanen Situation in der Ukraine aufzeigte, präsentierte Nini Tsiklauri diverse Wege aus ihrem „Do-it-yourself Rettungsplan für die EU“, wie Menschen sich heute sowohl „real“ als auch digital für Europa und europäische Werte einsetzen können. Dabei betonte sie immer wieder, wie wichtig es ist, Demokratie und Freiheit vehement einzufordern, nicht als selbstverständlich zu nehmen und öffentlich dafür einzustehen.

Mit diesen Ideen im Kopf kehrten wir am späten Nachmittag an unsere Schulen zurück. Nun hoffen wir, dass wir folgenden Gedanken Nini Tsiklauris in den nächsten Wochen während unserer Feierlichkeiten zum 30-jährigen Europaschuljubiläum immer wieder ins Gedächtnis rufen können:

„Die Europäische Union ist ein Leuchtturm der liberalen Demokratie. Und des Friedens und der Freiheit, ich kann es nicht oft genug sagen. In diesem Licht erstrahlen Menschen- und Bürgerrechte, die Gleichberechtigung in einer offenen Gesellschaft.“

Am 9.Mai 2022 war es endlich soweit – mit einem Festakt als große Auftaktveranstaltung begann die Veranstaltungsreihe „Respekt!- 30 Jahre Europaschule Gladenbach“. Dabei wurde den Gästen aus Politik, dem Kultusministerium, dem Kollegium sowie der Eltern- und Schülerschaft ein buntes Programm geboten.

europa11992 wurde die Freiherr-vom-Stein Schule Gladenbach als eine der ersten fünf Schulen in Hessen mit dem Zertifikat „Europaschule“ ausgezeichnet. Eine damals nicht unumstrittene Entscheidung, wie Schulleiter Dr. Holger Schmenk in seiner Begrüßungsrede betonte, die sich heute aber als absoluter Gewinn für die ganze Schulgemeinschaft erweist. Dies wurde auch in dem vielfältigen Programm des Abends, das maßgeblich von Schüler*Innen der Europaschule Gladenbach getragen wurde, deutlich.

europa1Begrüßt wurde die Festgemeinde von einer Darbietung des Grundschulchors unter Leitung von Marcus Zihn, der die Zuschauer mit ihrer Freude direkt begeisterte. Zwischen den drei Liedern begrüßten die Moderatoren Lillian Jacobi (E3) und Matteo Düppers (Q2) die Anwesenden und erzählten selber kurz, welche europäischen Erinnerungen sie während ihrer Schullaufbahn machen durften. Dabei wurde deutlich, dass vor allem die vielfältigen Austauschprogramme bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Nach der kräftezehrenden Coronazeit und der schnellen Progression im Bereich der Digitalisierung, brauche die Schule jetzt Zeit, genau auf diese Aspekte wieder ein besonderes Augenmerk zu legen, mahnte Dr. Schmenk in seiner Rede an.

europa3Auf diese folgte eine weitere bemerkenswerte musikalische Darbietung von Laura Elisa Kamm und Julia Heimann aus der 8G1, die, unter der Leitung von Herrn Erkel, „Story of my life“ von OneRepublic aufführten. Auch Staatssekretär Dr. Lösel merkte beeindruckt in seiner darauffolgenden Rede an, wie schön es ist, dass die Schüler*Innen nach der langen Coronapause endlich wieder Singen und gemeinsam Musik machen können.

europa4Doch nicht nur musikalisch hatten die Schüler*Innen der Europaschule einiges zu bieten. Die Schüler*Innen aus dem WPU-Kurs Darstellendes Spiel des 9. Jahrgangs erarbeiteten unter der Leitung von Frau Finke eine moderne Version der Sage um die Entstehung Europas, die mit einigen humorvollen Elementen das Publikum unterhielt. Dass gerade in den momentanen Zeiten die Auseinandersetzung mit dem europäischen Gedanken, der vor allem in gemeinsamen Begegnungen spürbar wird, für Schüler*Innen als mündige Europäer*Innen essenziell ist, betonte auch Schuldezernent Marian Zachow in seiner Rede. europa6Diese „Festung Europa“ war auch die Inspiration für eine spannende Tanzaufführung in Ganzkörperanzügen mehrerer Schülerinnen der 8G1 unter der Leitung von Frau Bunde.

europa6Zu der „Festung Europa“ gehört auch, dass den Schüler*Innen der Europaschule zentrale Werte und Kompetenzen vermittelt werden, betonte Landtagsabgeordnete Angelika Löber, die Patin für die AG „Schule ohne Rassismus“ ist. Toleranz und Vielfalt wird hier nicht nur theoretisch gelehrt, sondern tatsächlich gelebt, was sich auch bei der Integration ukrainischer Flüchtlinge in den Schulalltag deutlich zeigt, stellt Referatsleiterin im Kultusministerium, Dr. Corinna Hartmann, in ihrer Rede heraus.

Auch die Partnerschaft und Verbundenheit mit anderen (europäischen) Ländern wurde während des Festaktes deutlich spürbar - neben einem Video mit Grußbotschaften verschiedener europäischer Partnerschulen sowie einem gemeinsamen Interview-Projekt der Tansania-AG mit der Kisomachi Secondary School unter der Leitung von Frau Schiebel und Frau Steyer, blieb vor allem auch die Rede von Pat MacKenna, dem Schulleiter der irischen Partnerschule, in Erinnerung, der die Wichtigkeit des gemeinsamen Austausches noch einmal deutlich betonte.

Zwischen den Reden trat das Bläserensemble der Musikklassen 6F1/6F2 unter der Leitung von Frau Guhl mit „Fanfare & Rondeau“ sowie der Titelmelodie von „Game of Thrones“ auf. Diese spielten dann, nach einem gemeinsamen Grußwort des Fördervereins durch Frau Müller-Zimmermann und dem Elternbeirat durch Frau Bamberger, als sehr gelungenem Abschluss der Veranstaltung „Ode to Joy“ – und genau das war die erste große Feier dieser Veranstaltungsreihe auch: eine Freude!

Daher möchten wir uns noch einmal bei allen Schüler*Innen und Kolleg*Innen bedanken, die diesen Festakt durch ihr Engagement möglich gemacht haben. Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen!

Ein großer Dank für die finanzielle Unterstützung beim Spendenlauf und beim Catering für den Festakt gilt auch:

  • Apotheke Baum
  • REWE Thomas Kessler oHG
  • Schreinerei + Küchenstudio Wagner GmbH 
  • Metzgerei Schäfer und Simon
  • Metzgerei Schorge
  • Metzgerei Heck
  • Stern Apotheke
  • Optikstudio Hirth
  • Juwelier Goldmayer
  • Parfümerie Preisig
  • Eiscafe Venezia
  • Buchladen Colibri
  • Edeka Neukauf Herbener
  • Getränkeland Kaufmann

Nach einer langen Corona-bedingten Durststrecke ist es wieder so weit: Die internationale Y2K Konferenz kann stattfinden. 33 Jugendliche aus sechs verschiedenen Nationen treffen aufeinander und leben den europäischen Gedanken.  Aus unserer Schule fährt Frau Dall’Asta mit drei Schüler/innen aus der Q-Phase und einer Schülerin aus der E-Phase.

Unsere Reise startet am 21. April vom Hauptbahnhof Marburg nach Dänemark.
Nach einer 9-stündigen Bahnfahrt kommen wir gegen vier Uhr in Nørre Aaby, Dänemark, an.

Sonsorlauf

Wir werden herzlich von den dänischen Schülern begrüßt und willkommen geheißen. Jeder nationalen Delegation wird ein Däne oder eine Dänin zugewiesen, der/die für die Aufenthaltszeit der jeweilige Ansprechpartner sein wird.
Es liegt eine herzliche, aber auch gespannte Stimmung in der Luft.

Von „unserem Dänen“ werden wir durch die „Eisbjerghus Efterskole“ geführt und uns werden die Zimmer gezeigt. Im dänischen Schulsystem ist es nach der 9. oder 10. Klasse möglich, ein Jahr lang eine „Efterskole“ zu besuchen. Die Schüler leben und lernen hier wie in einem Internat.
Die „Eisbjerghus Internationale Efterskole“ hat ihren Schwerpunkt auf internationalen Begegnungen und Reisen. Sie ist außerdem auf Sprachkompetenzen, besonders Englisch, spezialisiert. Andere Efterskolen können ihren Fokus aber beispielsweise auch auf Kunst, Musik oder Sport haben.

Die Schüler schlafen hier meist zu dritt in einem Zimmer. Dadurch bleibt gerade genug Platz für einen weiteren Gast, der über die vier Tage ein weiterer Zimmergenosse wird.

Sonsorlauf

Nach dem Beziehen unserer Zimmer steht schon das Essen im großen Saal bereit. Da die Dänen hier ein ganzes Jahr lang leben, haben sie eine eigene Großküche und ein Küchenteam. Die Schüler werden in alles eingebunden. Sei es in der Küche, im Hausputz oder der Wäsche, die dänischen Jugendlichen werden hier auf das Leben vorbereitet.

Nach dem Essen starten die Ice Breaker und die ersten internationalen Bekanntschaften werden gemacht. Die Stimmung lockert sich und beim anschließenden Abendsnack um neun ist Zeit für den ersten Austausch.

Der nächste Tag startet um sieben Uhr mit dem Frühstück.
Es schließt sich der formale Teil der Konferenz an und jede Delegation präsentiert ihre Region und Schule. Anschließend bauen wir Stände auf und schmücken sie mit Flaggen, Karten, Spezialitäten und vielem mehr aus unseren Regionen und Nationen.
Zur Besichtigung der Stände dürfen auch die anderen dänischen Schüler kommen und sofort ist die Assembly Hall gerappelt voll. Es ist interessant, die verschiedenen Länder so kennen zu lernen und das eigene zu repräsentieren.

Sonsorlauf

Am Nachmittag stellen wir schließlich unsere Präsentation zum Thema „Use your voice“ vor.
Wir weisen hierzu die verschiedenen Möglichkeiten auf, wie wir in Deutschland als Jugendliche politisch aktiv werden können und zeigen die Bilder der Friedensdemonstration unserer Schule. Des Weiteren halten wir Reden und motivieren zu politischer Beteiligung.

Die anderen Schüler berichteten viel über ihre persönlichen Erfahrungen zu den Themen Corona-Pandemie und Ukrainekrieg sowie zu länderspezifischen Angelegenheiten, in denen sie aktiv werden und ihre Stimme nutzen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen gibt es noch die Möglichkeit, an sportlichen Aktivitäten teilzunehmen und als Y2K-Team zusammenzuwachsen.
Schon am ersten Tag entsteht ein Gefühl der Gemeinschaft und wir gehen erschöpft, aber auch zufrieden ins Bett.

Der zweite Tag der Konferenz startet um 9 Uhr.
Der Speisesaal ist leerer als gewöhnlich, da einige dänische Schüler über das Wochenende die Gelegenheit nutzen, um ihre Familien zu besuchen. Ein Großteil der Schüler bleibt allerdings übers Wochenende in der Efterskole.

Heute geht es für einen Ausflug nach Odense, der drittgrößten Stadt Dänemarks, um das neue Museum, welches dem weltberühmten dänischen Schriftsteller Hans Christian Andersen gewidmet ist, zu besuchen.
Das Museum selbst ist sehr modern und interaktiv aufgebaut.

An das Museum schließt sich eine Gruppenphase an, um Odense weiter zu erkunden. In den von den Dänen eingeteilten internationalen Gruppen erkunden wir gemeinsam die Stadt und bekommen noch einmal die Chance, Schüler näher kennen zu lernen, mit denen wir bis jetzt noch nicht so viel Kontakt hatten.

Sonsorlauf

Zurück in der Schule dürfen wir eine Tradition der Efterskole miterleben. Die Wochenenden sind durch Mottos geprägt. An diesem lautet das Thema: „Hochzeit“. Während wir in Odense waren, haben die Schüler untereinander „geheiratet“ und bereits gefeiert. Das Abendessen ist also ein Hochzeitsessen, mit anschließender Hochzeitstorte. Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement die Schüler in den Aktionen aufgehen.

Auf das letzte gemeinsame Abendessen folgt ein Tanzabend im Spiegelsaal der Schule. Die Letten spielen traditionelle Musik und zeigen uns ihre Volkstänze, welche wir schnell lernen und mittanzen können.
Es herrscht eine ausgelassene Stimmung.

Und so geht der letzte gemeinsame Abend zu Ende.

Am Sonntag startet das Frühstück um neun Uhr und anschließend müssen die Engländer, Ungarn und Letten die Heimreise mit dem Zug, nach Kopenhagen zum Flughafen, antreten. Die Italiener verließen die Schule bereits am frühen Morgen, um ihren Flieger zu bekommen.
Wir verabschieden uns herzlich und verabreden ein Wiedersehen mit den jeweiligen Ländern.

Auch wir treten nun die Heimreise zurück nach Deutschland an und werden wohl noch länger auf dieses Erlebnis zurückblicken.
Es war ein Abenteuer, in so kurzer Zeit so viele neue Menschen kennen zu lernen. Wir durften viel darüber erfahren, wie wir unsere Stimme für ein demokratisches Europa einsetzen können. Wir sind unendlich dankbar für dieses Erlebnis.

Ein besonderer Dank geht an die Eisbjerghus Internationale Efterskole, die für ein paar Tage ein echtes Zuhause geworden ist. Auch den dänischen Schülern und Lehrern möchten wir für ihre Organisation, herzliche Art und Gastfreundschaft danken.

In diesen Begegnungen lebt der europäische Gedanke von Zusammenhalt und Freundschaft. Wir freuen uns, nächstes Jahr Gastgeber für unsere europäischen Partnerschulen zu sein.

In diesem Sinne: Es lebe Europa!

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Getting to know new people from Europe face to face – Doesn’t it sound a bit weird after such a long time of COVID-restrictrictions?
Probably it does, but nevertheless we had the chance within the Y2K conference in Denmark.

April 21, we started our trip. We travelled with trains and buses to Nørre Aaby and the Danish students welcomed us at the railway stations with Danish flags and much positivity.

Sonsorlauf

To communicate with them in English went quite well – maybe a bit better than some of us had imagined. Each Danish student was responsible for one group from abroad, so we got to know the school step by step shown by “our” Danish student. Afterwards, there was dinner in a great dining hall in which all the Danish students and teachers eat together all the time. Next, there were some ice breakers to get to know each other better and to have less barriers in communication –  students from six different countries: Denmark, Germany, Great Britain, Hungary, Italy and Latvia. It was quite useful because in the first evening acquaintances were made. All the students slept in regular rooms of the Danish students, mixed up with all the different countries.

Sonsorlauf

The next morning started with an early breakfast and an introduction followed. All the countries presented their schools, countries and the regions in which they live. It was interesting and also very useful to get to know the students a bit better. Subsequently, all the different schools built up stalls to present their country as a whole – typical food, the type of music and traditional outfits (we represented ourselves with “Dirndl und Lederhosen”). Many Danish students came and visited those stalls, and they were very interested in the different cultures.

Sonsorlauf

We were able to visit the stalls as well and to get to know interesting facets of the cultures and even taste typical food. In this time there were always free spots for a snack, a break and just a good, interesting, or funny conversation with somebody. Afterwards we came to the most formal part and all the students – country after country – explained something matching the topic “Use your voice!”. The COVID pandemic, the Ukrainian-Russian war, the climate change and different opportunities to use your voice as a teenager – at school, in your region, in your country, in a global way – were thematized in these presentations. Personal experiences or people who actively use their voice were presented, too. Later there was an exchange about the idea behind using your voice as a teenager. This was a good opportunity to get to know more about the opinions of the different students and to state your own. In the evening there was the chance to join sporty activities or to just hang around and discover the big school with its great park.The next day was a travelling day. After a brunch we travelled to Odense, one of the biggest cities of Denmark, to visit the newly reopened museum about Hans Christian Andersen – a worldwide famous writer of fairytales and poems.

Sonsorlauf

The museum was really modern and informed us all in a quite interesting way. Later the Danish people built up six groups – they tried to form them just with one student from the same country – and we discovered different places in Odense based on eleven pictures one teacher sent us. In the evening – back at school – there was a special wedding dinner which was prepared by the Danish students. It was very delicious, we had much fun. The evening was completed by a dancing event in which we learnt dances from different countries. The next day, April 24, was our last day in Denmark and after breakfast all the students said goodbye to each other to travel back home. It was a great adventure to get to know so many different people from many different countries and to learn much about the idea of using your voice as a teenager. We are definitely very grateful to have had such a cool trip after these long times of isolation!A great thankyou goes to all the participants – especially the Danish people who hosted us!

We are looking forward to hosting the students of our European partner schools next year.

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… haben unsere Schüler:innen und Kolleg:innen am Sponsorenlauf gelaufen!
Bei herrlichem Wetter machten sich am 9. Mai alle Klassen zum Sportzentrum an der Biedenkopfer Straße auf und zeigten dort eine hohe Motivation und beachtliche Laufleistung für die Unterstützung unserer Partnerschule in Tansania. Zur guten Atmosphäre trugen auch das Rahmenprogramm und der Waffelverkauf durch die Klasse 7G1 sowie die Getränkeausgabe vom Förderverein bei.

In Kisomachi wurden bereits die ersten konkreten Schritte für das Projekt, die Wasserversorgung zu verbessern, gemacht: Ein Gutachten hat ergeben, dass mit einem Teil der Spendengelder ein Brunnen gebohrt werden kann. Weiterhin sind wir zuversichtlich möglichst vielen Schüler:innen in Kisomachi durch Schulgeldspenden die Fortsetzung ihres Schulbesuchs zu ermöglichen.

Asante sana - vielen Dank - an alle Läufer:innen und Sponsoren!

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Europaschule Gladenbach

Dr.-Berthold-Leinweber-Str. 1
35075 Gladenbach

Tel. +49 - (0)6462 9174-0
Fax +49 - (0)6462 9174-19
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