image2image1Die deutsche Schule St. Thomas Morus ist eine katholisch orientierte Schule mit ca. 950 Schülern mitten in der Weltmetropole Santiago de Chile. Sie wurde vor gut 70 Jahren gegründet.
Bei einem stolzen Alter von 70 Jahren fragt man sich gleich, wie es dazu kommt, dass eine deutsche Schule inmitten einer südamerikanischen Großstadt existiert. Um dies zu beantworten, muss man sich die Geschichte Chiles anschauen:

Chile besitzt, wie alle anderen Länder in Südamerika, eine lange Geschichte der Migration. Aus ganz Europa kamen damals Menschen nach Chile, d.h. auch eine Minderheit aus Deutschland. Heute haben ca. 500.000 Einwohner deutsche Wurzeln und rund 23 Schulen tragen den Namen „deutsche Schule“.
Um speziell mehr über die deutsche Schule St. Thomas Morus zu erfahren, haben wir die Deutschlehrerin und Oberstufenleiterin Carolina Perez zu diesem Thema befragt.

Aber zunächst zu dem allgemeinen Schulsystem in Chile: Anders als in Deutschland geht hier ein Kind in der Regel mit vier Jahren das erste Mal in die Schule. Diese Grundschule, genannt ,,enseñanza básica‘‘, von der die ersten zwei Jahre eine Art Kindergarten und Vorschule sind, besuchen chilenische Schüler insgesamt acht Jahre lang. Nach der ,,enseñanza básica‘‘ besuchen die Schülerinnen und Schüler die vierjährige Sekundarstufe, die ,,enseñanza media‘‘. Die Schüler werden nach den ersten vier Jahren in der Grundschule und in dem ersten Jahr der Sekundarstufe in zwei Gruppen aufgeteilt. Es ist dadurch möglich die Sekundarstufe auf normalem Weg zu absolvieren. Jedoch ist es auch möglich den „IB-Kurs“ zu wählen, der etwas anspruchsvoller ist und der nicht nur, wie der „normale Kurs“, auf das „PSU“, das chilenische Abitur, vorbereitet. Bei Abschluss der Sekundarstufe haben die Schülerinnen und Schüler zudem die Möglichkeit sich zu spezialisieren. So können sie einen Schwerpunkt auf Naturwissenschaften oder Geistes- und Gesellschaftswissenschaften legen.

Eine Besonderheit aus unserer Sicht ist, dass diese Schule keine öffentliche, sondern eine private, ist. Das ist jedoch im Vergleich zu Deutschland keine Besonderheit, im Gegenteil, Privatschulen sind sehr verbreitet. Die öffentlichen Schulen in Chile sind meist in einem nicht guten Zustand und wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder auf eine Privatschule. Ein duales System, welches aus deutscher Sicht sicher Probleme mit sich bringt.

Aber genug davon, schauen wir uns mal den Namen der Schule genauer an.
„Deutsche Schule St. Thomas Morus“. Thomas Morus ist für viele Menschen ein Begriff: Ein katholischer Heiliger, der für seinen Glauben letztendlich seinen eigenen Tod in Kauf nahm. Die Bewahrung der katholischen Werte, die Morus anstrebte, ist heute immer noch eine Tugend der Schule. Doch Katholizismus bedeutet laut Carolina Perez nicht gleich Intoleranz. Vielmehr sei das katholische an der Schule „bezogen auf christliche Werte wie z.B. Nächstenliebe“ und jeder Mensch, egal von welcher Ethnie und Religion, sei willkommen an der Schule.
Doch was ist mit dem deutschen Einfluss an der Schule?
Dieser ist allgegenwärtig und fängt schon in der sogenannten Spielgruppe an. Dort kommen die Kinder in Form von z.B. deutschen Liedern in Berührung mit unserer Sprache. In den folgenden Schuljahren wird Deutsch dann als ernstes Schulfach behandelt. Die Schule ist sogar komplett deutsch ausgeschildert. Eine Besonderheit, die uns jedoch am meisten aufgefallen ist, sind die Steckbriefe deutscher Wissenschaftler und Philosophen, die an jedem Fachraum hängen.
Natürlich gehört auch ein Austausch nach Deutschland zu dem „Deutschen“ an der Schule. Die meisten Schüler nehmen an diesem Austausch Teil, bei dem die chilenischen Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland und Österreich verteilt werden. Viele Schulen aus dem deutschsprachigen Raum erklären sich bereit bei diesem Projekt mitzuwirken, die Vernetzung erfolgt über die Verbände DAS (Deutsche Auslandsschulen International) und WDA (Weltverband Deutscher Auslandsschulen). Mithilfe dieser Verbände kam es unter anderem zu dem ersten Austausch zwischen Deutschland und Chile, bei dem es diesmal auch einen Gegenbesuch aus Gladenbach stattfindet.
Die Erfahrungen, die in Deutschland gesammelt wurden, seien durchwegs positiv gewesen, Ausnahmen gebe es aber immer wieder. Als Beweis der positiven Erfahrungen führt sie die wachsende Zahl der Schüler an, die in Deutschland nach der Schule studieren wollen.
„Das ist wirklich sehr erfreulich. Ich bin auch froh, dass es diesmal mit Gladenbach funktioniert hat“.

Carolina Perez hat jedoch nicht nur Erfahrungen mit Schulen in Chile gemacht. Sie war mehrere Monate an unserer Schule in Gladenbach als Spanischlehrerin tätig, daher kann sie uns sagen, welche Unterschiede zwischen der ESG und der St. Thomas Morus Schule existieren.
„Den größten Unterschied, den es zwischen Gladenbach und Santiagio gibt, ist wohl das soziale Klima innerhalb der Schule. Wir sehen uns alle als eine Familie, Lehrer sowie Schüler. Es herrscht nicht dieser Zwang zur Schule zu gehen wie in Deutschland, man freut sich eher.“
Dieses Statement können wir definitiv bestätigen. Für uns war es schon fast ein Kultur„schock“ wie herzlich die Schüler miteinander umgingen. Innige Begrüßungen wie eine Umarmung oder ein Kuss auf die Wange zwischen Lehrer und Schüler gehören zum täglichen Schulleben. Es herrscht keine große Distanz zwischen Schüler und Lehrer wie in Deutschland, niemand wird ausgeschlossen, die Schule ist eine große Familie. Vollkommen undenkbar, so etwas in Deutschland zu erleben. Natürlich funktioniert unsere Schule soweit sehr gut, ein solch warmes Klima ist jedoch, wie gesagt, undenkbar. Dass die Schüler und Lehrer es als eine Selbstverständlichkeit ansehen so warm miteinander umzugehen, ist einerseits in der südamerikanischen Kultur verankert, die nach unseren Erfahrungen auch offen und warmherzig ist. Anderseits ist aber auch das chilenische Schulsystem ein Grund dafür, dass solch ein Schulklima überhaupt existieren kann. Die Schüler kennen sich meist von klein auf und werden nicht so früh und rabiat wie im deutschen Schulsystem getrennt.
Insgesamt ist dies aber ein großer Unterschied der Schulsysteme, den man nur schwer bewerten kann.
Abschließend lässt sich sagen, dass wir sehr dankbar dafür sind, dass es uns von unserer Schule ermöglicht wurde, solche Erfahrungen in Hinsicht auf Kultur und Schulsystem zu machen. Wir empfehlen jeder Schülerin und jedem Schüler, der die Möglichkeit hat an diesem Austausch teilzunehmen, diese Chance zu nutzen.
In diesem Sinne bedanken wir uns für ihr Interesse und hoffen, dass ihnen der Bericht gefallen hat.

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23. Januar 2019 (Mittwoch)

Der heutige Tag startete um 8:10 Uhr in der Schule. Die erste Stunde verbrachten wir mit unseren Partnern gemeinsam im Unterricht, da der Ausflug nach Marburg erst zur zweiten Stunde startete. Um 9 Uhr ging es dann los. Die englischen Schüler und Schülerinnen fuhren mit ihren Lehrerinnen, begleitet von Herrn Wege, mit einem Reisebus Richtung Marburg. Nach einer 20-minütigen Fahrt wurden sie zuerst an der neuen Universitätsbibliothek abgesetzt. Das Gebäude wurde ihnen von einem Studenten gezeigt. Selten war es so ruhig in der Gruppe, da in der Bibliothek aufgrund der anstehenden Examen absolute und konzentrierte Stille herrschte. Danach ging es zur Elisabeth Kirche. Herr Wege informierte über die Erbauung und Geschichte der Kirche sowie über das spannende Leben der heiligen Elisabeth. Anschließend ging es zu Fuß durch die Kälte in die Oberstadt auf den Marktplatz. Nun hatten die Engländer eine Stunde Mittagspause, zum Essen und Bummeln. Während die Einen sich in die Bäckerei setzten, gingen Andere am Erlenring eine Currywurst essen. Um 12 Uhr ging es weiter mit Programm. Ein weiterer Spaziergang führte die Gruppe zum Schloss. Hier machten sie einen Rundgang und genossen den Blick über die Dächer von Marburg. Auf dem Rückweg in die Stadt besichtigten sie noch der Pfarrkirche, wobei einige Unterschiede zwischen römisch-katholischen und evangelischen Kirchen festgestellt wurden. Herr Wege brachte den englischen Austauschschülern noch einige Informationen über die spannende Geschichte der Stadt und deren Rolle in der Reformation näher. Schlussendlich zeigte er ihnen noch die Häuser der Studentenverbindungen. Von ein Uhr bis halb drei bekamen die Schüler nun noch einmal die Chance, in der Innenstadt zu bummeln und shoppen zu gehen. Um 14:45 Uhr stiegen sie nun trotz der Verspätung durch drei Schüler, die sich nicht von den Massagestühlen trennen konnten, in den Bus zurück nach Gladenbach. Den Nachmittag verbrachten sie zusammen mit ihren Partnern in den Familien. Manche verbrachten den Rest des Tages nur noch mit rumhängen und sich zu erholen, andere nutzten die Chance und machten Sport im Sportverein oder gingen zum Laser Tagging.

January, 23th (Wednesday)

Today started again at 8:10 in the morning. The first period we were in class with our partners, because the trip started in the second period. At 9:00 they left for Marburg.  The English students and their teachers, accompanied by Mr. Wege, went by coach. After a 20-minute ride, they arrived at the university. The building was presented by a university student. Due to the coming exams the library was really quiet, so the group was too. Afterwards they went to the Elisabeth Church. Mr. Wege informed them about the building, the history behind it and the exciting story of Saint Elisabeth. Then they took a walk through freezing Marburg to the market place, in the Oberstadt. Now they had an hour break, to get something to eat and drink. Some sat in a bakery shop, others went to the Erlenring Centre, to get a Currywurst. At 12:00 they met again and went together to the Marburg Castle. Here they took a little walk around and enjoyed the view over Marburg. On their way back to the city, they visited the "Pfarrkirche" (a church). They noticed some of the main differences between a roman catholic and a protestant church. Mr. Wege informed also about the history of the city and it’s part in the Reformation of the church. The last stop on the touristic trip through Marburg were the student fraternity houses. Then, from 1:00 to 2:30 the English students had the chance, to go shopping or just stroll a bit in the city centre. At 14:45 the students got back on the coach with a little delay, due to three students who couldn’t get away from some massage chairs. Finally, they arrived at Gladenbach at 15:15. The rest of the day, they spent together with their partners. Some just relaxed a bit, others used the free time to do some sports at a club or go laser tagging.

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22. Januar 2019 (Dienstag)

Heute startete der Tag um 8:10 zur ersten Stunde. In den ersten beiden Stunden besuchten wir den normalen Unterricht mit den Engländern. Dabei stellten einige fest, dass es durchaus Unterschiede zwischen den deutschen und den englischen Schulen gibt. Nicht nur die Stundenanzahl und Verteilung, sondern auch die Art des Unterrichts ist verschieden. So sind in England die Stunden beispielsweise nicht 45 Minuten lang wie in Deutschland, sondern 50 Minuten und es gibt so gut wie keine Doppelstunden. Außerdem werden die englischen Schüler in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Mathematik in vier verschiedene Niveaus eingeteilt. Danach spielten wir in der 3. und 4. Stunde einige Kennlernspiele in der Kultursporthalle. 43 der 44 Teilnehmer des Austauschs mussten sich auf verschiedensten Weisen vorstellen und ordnen. Sowohl in alphabetischer Reihenfolge als auch nach dem Geburtsdatum, wodurch bekannt wurde, dass es ein Geburtstagskind gab. Nach einem kleinen Ständchen für Aoife ging es weiter. Ziel der Veranstaltung war es, dass wir die Namen von allen anwesenden Schülern lernen. Nach ein und einer halben Stunde intensiven Namenlernens stellten einige ihr Wissen auf die Probe. Das Ergebnis war erstaunlich gut. In der 5.und 6. Stunde hatten wir wieder zusammen mit unseren Austauschpartnern Unterricht. Den Nachmittag verbrachten die Partner gemeinsam. Von einem Schneespaziergang über Eislaufen oder sich einfach beim Jugendtreff zu treffen, war alles dabei.

January, 22th (Tuesday)

Our day started at 8:10 in the morning. In the first two periods, we attended normal classes, together with the English exchange partners. We noticed that there were some differences between German and English classes. Not only the number of lessons and the structure of the day is different, also the duration of a single lesson and the way they are taught are different. Instead of 45 minutes as it is the case in Germany, the classes in England take 50 minutes and there are close to no double lessons. The students are also taught in four different levels of ability in science and maths. After visiting classes, we played getting to know games, in the gym in the 3rd and 4th lesson. 43 of the 44 students had to introduce themselves in different ways. They had to order themselves, into alphabetic order, but also into date of birth. That was the reason we knew, that it was Aoife’s birthday and the whole group sang for her. The purpose of this meeting was, to learn the names of the people. After an hour and a half, our knowledge was tested. The result was good. In 5th and 6th period, we had classes again. The afternoon was spent together with their partners. Some took a walk in the snow, some did ice-skating and others just met at the youth center.

Vor vierzehn Jahren betrat ich zum ersten Mal das Schulgebäude in Gladenbach. Mein erster Blick fiel auf die riesige Landkarte an der Wand zur Schülerbücherei – überall dort hat meine zukünftige Schule Partnerschaften! Doch was macht eine Europaschule in Afrika, in Kisomachi?
Während meiner Arbeit an der Schule habe ich dann selbst am Sponsorlauf teilgenommen, mit Klassen das Tanzania –Cafe unterstützt und dabei gemerkt, wie wichtig die gelebte Solidarität für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sein kann – gegen eine zunehmende Individualisierung, gegen Egoismus und wachsenden Nationalismus.
Und nun, am Ende meiner Berufstätigkeit, konnte ich in Tanzania selbst erleben, was diese Partnerschaft für die Menschen dort bedeutet.

Eigentlich wollte ich ja nur auf den Kilimanjaro.
Zufällig stieß ich auf einen Artikel in der „OP“: Dort wurden Probanden gesucht, die mit einem Ärzteteam des Universitätsklinikums Marburg den Kilimanjaro besteigen sollten, um die Vorgänge der Höhenanpassung zu untersuchen, um die Entwicklung der Höhenkrankheit besser zu verstehen und ihre Diagnostik zu verbessern – und ich hatte Zeit dafür, war frisch pensioniert!
image1Im Nordosten Tanzanias, an der Grenze zu Kenia gelegen, ragt das Massiv des Kilimanjaro hoch über die umgebende Ebene, gekrönt von zwei Gipfeln, dem Kibo und dem etwas niedrigeren Mawenzi. Die Spitze des schneebedeckten Kibo bildet der Uhuru-Peak mit 5895m Höhe. Das ist unser Ziel!
Klettern muss man dafür nicht können, es ist eher eine anstrengende mehrtägige Bergwanderung. Das macht die Besteigung des höchsten Berges in Afrika für Reisende aus aller Welt so attraktiv.
Allerdings sind in dieser Höhe die Folgen abnehmenden Luftdrucks schon deutlich spürbar: Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Übelkeit und Erbrechen sind erste Symptome der Höhenkrankheit, unter denen viele Touristen beim Aufstieg leiden. Nur ca. 65% der Wanderer erreichen tatsächlich den Gipfel; und wer als Höhenkranker nicht rechtzeitig umkehrt, riskiert sein Leben: jährlich gibt es 35 bis 50 Todesopfer am Berg zu beklagen.
Sie werden Opfer der Höhenkrankheit, der Folgen mangelhafter Anpassung des Körpers an den mit der Höhe abnehmenden Luftdruck. Je höher man steigt, desto weniger lebensnotwendiger Sauerstoff gelangt mit jedem Atemzug über die Lunge ins Blut. Schon bei einem längeren Aufenthalt in 2000 m Höhe können die ersten Symptome auftreten. image2Extreme Formen der Höhenkrankheit betreffen die Lunge (Husten, Atemnot bis hin zum Ersticken) und das Gehirn, dessen Anschwellen zu Bewegungsstörungen, zunehmender Verwirrtheit bis zur Bewusstlosigkeit führen kann. Medikamente helfen dann nicht mehr – ein sofortiger Abtransport aus der Höhe ist überlebensnotwendig.
Weder Jugend noch körperliche Fitness oder Klettererfahrung schützen vor der Erkrankung – wichtig ist vor allem eine gute Anpassung an die atmosphärischen Verhältnisse in der Höhe. Die dabei auftretenden Effekte sind ein Schwerpunkt der medizinischen Untersuchungen während der geplanten Expedition.
Deshalb ist für den Aufstieg viel mehr Zeit eingeplant als sonst üblich und wir werden vorher noch zwei Extratage in einem Hotel an den Hängen des Berges verbringen.
Von dort ist es nicht weit bis zu unserer Partnerschule in Kisomachi. Nun habe ich endlich auch die Chance, die Schule zu besuchen!
image3Doris Häring und Sarah Schiebel stellen den Kontakt her – ich werde im Februar erwartet! Neugierig bin ich und ganz gespannt, ob wirklich alles klappen wird, wo ich doch so viele Geschenke und Briefe mitnehmen werde.
Und dann ist es soweit. Aus dem kühlen, nassen Deutschland fliegen 25 Expeditionsteilnehmer, Ärzte und medizinisches Gerät ins sonnige Afrika, beziehen das erste Quartier in der Nähe des Marangu-Gate inmitten der Waldhänge des Kilimanjaro. Der Gipfel des Berges hat sich, wie meist im Laufe des Vormittages, unter Wolken versteckt. Hier in 1800m Höhe scheint die Sonne und es ist angenehm warm, aber nicht schwül. Hoch aufsteigen, tief schlafen – das ist für die nächsten Tage die Devise. Deshalb wandern wir jetzt jeden Tag – zu Beginn noch in kurzen Hosen und Hemden - einige zusätzliche hundert Höhenmeter aufwärts, um dann wieder in unsere Unterkunft zurückzukehren. Die Berghänge sind sehr fruchtbar, wasserreich (auch noch kurz vor Beginn der Regenzeit im März) und dicht besiedelt. Nachts blinken überall im Wald die Lichter aus den verstreut liegenden Häusern und Hütten der Kleinbauern.

image5Am nächsten Tag sind meine Mitreisenden irritiert, als ich zum Frühstück im Business-Outfit mit schwarzen Schuhen, schwarzer Hose und weißem Hemd erscheine: Heute werde ich Gast an unserer Partnerschule sein! Mit dem Auto werde ich abgeholt, auf dem Gelände der Kisomachi Secondary School bin ich überwältigt vom herzlichen Empfang – ein ganzes Empfangskomitee, angeführt vom Schulleiter, Mr. Massawe, nimmt sich viel Zeit für mich. Sie freuen sich über die Grüße und Geschenke aus Gladenbach, zeigen mir die Schule und die Projekte, die mit Gladenbacher Hilfe entstanden sind. Was ich bisher nur aus den Berichten unserer Afrikafahrer kannte, wird jetzt lebendig: die Bäckerei und der Speisesaal mit den bemalten Wänden, die Wasserversorgung, die Bananenpflanzungen, die Maismühle. image4
Nach der Renovierung des Sanitärgebäudes für die Mädchen und der Errichtung der Solaranlage ist die Unterstützung aus Gladenbach bei der Erweiterung des Speisesaales gefragt – er ist inzwischen längst zu klein für die gewachsene Schülerzahl. Besonders beeindruckt mich die Freundlichkeit, die Aufgeschlossenheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer. In den Jahren der Partnerschaft sind auch persönlichen Beziehungen gewachsen, die mitgebrachten Briefe werden mit Freudentränen in den Augen gelesen.
image6Beim Besuch in einzelnen Klassen, beim Gespräch im Lehrerzimmer wird mir deutlich, wie wichtig hier für alle eine gute Bildung der jungen Menschen ist, wie schwierig aber auch die Bedingungen des Lernens, des gesamten Lebens in einem der ärmsten Länder der Erde sind. Der Besuch der weiterführenden Schule, die Unterbringung im Internat kosten für hiesige Verhältnisse viel Geld. Umso nötiger ist unsere Hilfe aus dem reichen Deutschland!
Nach einem gemeinsamen Mittagessen erfahre ich während einer Tour durch das Umland noch viel über das Leben der Menschen am Kilimanjaro, ihre Geschichte und ihre Hoffnungen für die Zukunft. Der junge Mann, der eben noch das Auto über abenteuerliche Pisten steuerte, erfreut uns zum Abschluss in der Kirche mit seinem Orgelspiel – auch das hat er hier gelernt. Sie lassen mich nicht gehen ohne das Versprechen, uns in 10 Tagen wiederzutreffen, wenn die Antwortbriefe geschrieben sind und ich hoffentlich wohlbehalten wieder herunter bin vom Berg.

Der Kilimanjaro darf nur auf geführten Routen bestiegen werden. 40 Träger, eine ganze Expedition setzt sich in Bewegung, als die Marburger Gruppe 2 Tage später mit dem Aufstieg beginnt. Noch sind wir leicht bekleidet, im Tagesrucksack viel Wasser und Tee – und wir sind froh, dass wir die riesigen Säcke, gefüllt mit unserer persönlichen Ausrüstung, aber auch den Essensvorräten für die bevorstehenden Tage nicht selbst tragen müssen.
Auf dem Trampelpfad durch den tropischen Wald begegnen uns immer wieder Wanderer auf dem Abstieg – verstohlen mustern wir sie – haben sie erfolgreich den Gipfel erreicht oder sind es nur muntere Tagesausflügler, oder mussten sie entkräftet, höhenkrank umkehren?
image7Von unseren Trägern ist längst nichts mehr zu sehen – sie sind am Berg trotz aller Lasten so viel schneller als wir. Für uns heißt es: „pole-pole“ – „langsam, langsam“: mit zunehmender Höhe folgen auch die Übermütigsten bald dieser Parole unserer Guides.
Übernachtet wird in kleinen Hütten, verpflegt werden wir in großen Essensräumen, wo auch die täglichen Besprechungen und Medizinchecks stattfinden. Die sanitären Verhältnisse sind ordentlich, werden aber mit zunehmender Höhe immer einfacher. image8Auf der letzten Hütte gibt es dann ein Massenlager und kein fließendes Wasser mehr, der „Last Water Point“ liegt weit unter uns.
9 bis 12 km und jeweils ungefähr 1000 Höhenmeter trennen die drei Übernachtungsplätze auf dem Weg zum Gipfel – wir nehmen uns dafür aber 5 Tage Zeit, steigen immer noch weiter auf und wieder ab und haben letzten Endes den Berg eineinhalb Mal bestiegen.
Die Landschaft verändert rasch ihren Charakter: auf den Regenwald folgt eine offene Moor- und Heidelandschaft mit auffälligen Pflanzen wie z.B. den eindrucksvollen Riesensenecien; ab 4000m laufen wir durch eine vegetationsarme alpine Wüstenlandschaft, bedeckt mit Kies und Steinen.
Mit zunehmender Höhe wird es immer kälter, noch kälter im manchmal auflebenden Wind, die Sonne wärmt nur noch im Windschatten. Morgens ist es klar mit herrlichem Blick über die Massai-Steppe der umgebenden Lowlands, tagsüber ziehen oft Wolken von den Hängen herauf, einmal beginnt es sogar leicht zu regnen. Eines Nachts verschlafe ich ein Gewitter, am nächsten Morgen sind Kibo und Mawenzi mit frischem Schnee bedeckt.
Nicht alle werden den Gipfel erreichen – trotz aller Anpassungsversuche fordert die Höhe ihren Tribut – eine Teilnehmerin muss schon auf 3700m Höhe umkehren, einer muss den Gipfelversuch abbrechen, kann aber nach kurzer Behandlung den Abstieg mit uns beenden. Keinem aber ergeht es so wie Bergwanderern aus anderen Gruppen, die nur noch taumeln, sich kaum noch auf den Beinen halten können. Täglich können wir beobachten, wie sie im Schlafsack liegend, auf einem einrädrigen Karren festgebunden, im Laufschritt zu Tal gebracht werden.
image9Nach 7 Tagen am Berg ist es soweit. Die Ärzte geben ihr OK für den letzten Aufstieg. Am Nachmittag hat es noch einmal geschneit, wir haben uns warm angezogen, als es um 23 Uhr losgeht. Ein langer Zug von Glühwürmchen schlängelt sich den Berg Schritt um Schritt aufwärts, jede Stunde eine Pause. Die Trinkblase friert ein, ich teile den Tee mit meinem Guide. Die Stirnlampen beleuchten spärlich den steilen Anstieg über lockeren Kies, später größere Steine. An Gilman‘s Point erster Jubel – hier gilt der Berg schon als bezwungen, aber wir wollen noch nach ganz oben. Wir passieren erste Schneefelder. Endlich, nach 6 Stunden erreichen wir den höchsten Punkt: Freudensprünge in der Dunkelheit, auf dem Rückweg kriecht die Sonne über den Horizont, die grandiose Gipfellandschaft mit ihren Gletschern, Schneefeldern und Lavawüsten wird langsam sichtbar.
Wir beglückwünschen uns, wir danken den Führern, den Trägern, dem Ärzteteam: wir haben es geschafft, wir behalten Eindrücke, die wir nicht mehr vergessen werden!
image10Das gilt ganz besonders für mich: Wie verabredet treffe ich noch einmal meine Gastgeber von der Kisomachi Secondary School, berichte ihnen stolz von meinem Gipfelerfolg. Ihre vielen Grüße und Briefe nehme ich nun mit nach Deutschland zusammen mit der Erkenntnis, wie wichtig und wirksam unsere tätige Solidarität mit den Menschen hier in Afrika ist!

21. Januar 2019 (Montag)

Um 8:10 Uhr treffen sich die englischen Austauschschüler mit ihren Partnern im Glaskasten, der Europaschule Gladenbach. Der Schulleiter Herr Prötzel und der Oberstufenleiter Herr Wege halten eine kurze Begrüßungsrede und erste Kennenlernspiele werden durchgeführt. Um 8:30 Uhr zeigen die deutschen Schüler ihren englischen Austauschschülern die Schule, bevor sie um 9:00 Uhr gemeinsam eine Stadtrallye machen. Dabei lernen die Engländer und Engländerinnen viel über den Ort Gladenbach, die Geschäfte und die Einwohner. Auch wenn es sehr kalt ist, haben alle Spaß. Ab 10:45 Uhr besuchen die englischen Austauschschüler und ihre Partner zusammen den Unterricht. Dabei stellen viele fest, dass der Unterrichtsstoff kaum Unterschiede aufweist. Um 13:25 Uhr ist Schulschluss und die englischen Austauschschüler und ihre Partner gehen nach Hause. Am Nachmittag stehen verschiedene Aktivitäten an. Manche gehen Eislaufen, reiten oder machen einen Spielenachmittag.

Nele und Freya im Eispalast

January, 21th (Monday)

At 8:10 am the English exchange students meet with their German partners in the assembly hall („The Glaskasten“) of the “Europaschule Gladenbach”. Mr. Prötzel, the head of school, and Mr.Wege, the “Oberstufenleiter” greet them and some getting to know games are played. At 08:30 the German students show their partners around the school, before they start a treasure hunt to find out some information about the town Gladenbach, its shops and people. Although it is freezing cold everybody enjoys the tour. At 10:45 German and English students attend regular classes, where some of them find out, that there is not much difference in teaching topics. At 01:25 school is over and everybody goes home. In the afternoon there are different activities. Some students go ice skating, some do horse riding and some meet in other places to play board games or hang out.

Domenic im Eispalast

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20. Januar 2019 (Sonntag)

Um 04:30 Uhr treffen sich die englischen Jungs am Flughafen in Manchester. Das Flugzeug Richtung  Frankfurt fliegt pünktlich um 6:30 Uhr ab, landet nach einem zweitstündigen Flug wegen der einstündigen Zeitverschiebung aber erst gegen 9:15 Uhr in Deutschland. Die Jungs werden mit ihrer Lehrerin von Herrn Wege empfangen, der den Zugtransfer nach Marburg organisiert. Nach einem Zugausfall wegen eines defekten Triebwagens erreicht der Zug mit über einstündiger Verspätung den Hauptbahnhof in Marburg um 13:10 Uhr. Dort treffen die englischen Jungs ihre deutschen Austauschpartner und fahren zu ihren Gastfamilien, wo sie den Rest des Tages verbringen. Während einige der englischen und deutschen Jungs sich beim Pokern am Nachmittag bereits besser kennenlernen, steigen die englischen Mädchen in Manchester in den Flieger nach Frankfurt, wo sie um 17:30 Uhr landen. Anders als die Jungen fahren sie nicht mit dem Zug weiter, sondern  werden von einem großen , warmen, luxuriösen Bus abgeholt, der sie gegen 19:30 Uhr an der Schule in Gladenbach abliefert, wo die deutschen Mädchen sie vor der Schule bei Temperaturen von weit unter Null Grad bereits erwarten.

January, 20th (Sunday)

At 04:30 in the morning the English boys meet at Manchester airport. Two hours later,  at 06:30 the plane takes off on time from Manchester. Because of the time change of one hour, the plane lands after a two hours flight at 09.15 in Frankfurt. Mr.Wege welcomes the group and organizes the transfer by train to Marburg. With a delay of more than one hour due to a broken train engine the boys finally arrive at Marburg main station at 01:10 pm. The boys meet their exchange partners and drive to the guest families, where they spend the rest of the day. While some of the English and German boys have time for a first meeting with poker games and ice breaking experiences, the English girls enter the plane to Germany. They arrive at Frankfurt airport at 5:30 pm. In contrast to the boys they are greeted by a large, warm, luxurious coach, which takes them in less than an hour to Gladenbach, where the German girls are already waiting for them in front of the school with outside temperatures far below freezing point.

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Seit jeher steht die Adventszeit für eine besinnliche Zeit. Viele Menschen genießen es, in dieser Zeit Geschichten zu lesen oder auch vorgelesen zu bekommen. Dabei kann man gemütlich in fremde Welten eintauchen, spannende, phantastische, reale oder magische Szenarien erleben. Das Licht der Kerze ermöglicht Stille und kommt dem Bedürfnis nach Entspannung in dunkler Jahreszeit nach, kann gleichsam eine kleine Oase in der Schule sein, um ein wenig „abzuschalten“ von Hektik und Stress im Alltag – bis schließlich alles geschafft ist, die letzte Arbeit geschrieben und es endlich Weihnachten werden kann.

Wie könnte man den Schulstress vor Weihnachten gleichermaßen für SchülerInnen und LehrerInnen ein wenig durchbrechen? Im Fachkollegium hatten wir uns gerade über Lektüren ausgetauscht, da kam mir die Idee, Lesen auf eine neue Weise erlebbar zu machen, punktuell im Dezember, um keine neue Routine zu schaffen.

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Auch der Aufwand sollte möglichst klein gehalten werden, indem Lehrer /Innen als Vorleser für Schüler und interessierte KollegInnen während der Adventszeit in der Lernwerkstatt zu festen Zeiten, z.B. montags und mittwochs in der 2. großen Pause, auftreten, die Lesetreppe als Bühne nutzen und dabei neue Bücher der Leihbibliothek, preisgekrönte Jugendbücher oder Geschichten, denen man viele LeserInnen wünscht, vortragen. Die Idee fand Zustimmung!

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Ein neues Adventsprojekts der ESG war geboren. Die Schulleitung begrüßte das Projekt. So konnte es losgehen! Frau Pawlik, als Mitarbeiterin der Lernwerkstatt und Bibliothek, unterstützte das Projekt gerne. Schnell fand sich ein Team von Kollegen und Kolleginnen, die sich bereiterklärten, auf der Lesetreppe der Lernwerkstatt in der Rolle als VorleserIn aktiv zu werden. Gleichzeitig konnte noch eine „Ersatzmannschaft“ aus Lehrern, LIV’s und Schulleitungsmitgliedern gefunden werden, falls jemand krank würde. Die Einladungsplakate wurden im Oktober hergestellt, dabei war die kollegiale Beratung hilfreich. Im November hingen die Werbeplakate im Schulhaus. In SV-Stunden wurde das Leseprojekt durch die KL und FL beworben. Freiwillige Schüler fanden sich, Stühle zu stellen für einen angenehmen Zuhörerraum!

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Was liest man Schülern verschiedener Jahrgänge bei Kerzenschein in der Pause am besten vor? Welche Geschichten könnten die richtigen oder passenden sein? Die Auswahl war den KollegInnen überlassen, so dass ein buntes Potpourri an spannenden, exotischen, mysteriösen, besinnlichen Texten herauskam. Schließlich landeten alle sorgfältig ausgesuchten Titel und Geschichten zum Gesammelt-Werden in meiner Mailbox. Als neues „Pflänzchen“ – mitten im Winter- konnte das Projekt wachsen. Infoplakate zu den ausgewählten Büchern mit Cover und Text wurden an der Lernwerkstatt angebracht. Eine Lesekiste mit den Büchern für interessierte SchülerInnen als weiterer „Appetizer“ auf der Bühne der Lernwerkstatt stand bereit. Der Adventskranz mit Kerzen sorgte für die nötige Leseatmosphäre. So startete das Adventsprojekt, im Zeitfenster vom 3. bis zum 19. Dezember 2018. Die Premiere war am Montag, dem 3. 12. 18, in der 2. große Pause für das Schülerpublikum mit der ersten Lesung „The hate u give“ mit der Initiatorin Frau Eidam-Blume. Aktuell beliebte Jugendromane aus Amerika und Europa folgten, auch Thriller, Weihnachtsgeschichten aus Deutschland und Auszüge aus Fantasy-Jugendromanen, die bei SchülerInnen Ausleihrenner sind.

IMG 7012Sie alle bilden insgesamt eine bunte Palette des ersten Advents-Leseprojekts für SchülerInnen. Zum gesamten Team zählten Frau Häring, Herr Vogel, Frau Hövel, Frau Nespor, Herr Runkel, Frau Placzek-Ouaissa, Frau Glitsch, Frau Fritsche und Frau Finke und Frau Eidam-Blume. Die Besucherzahl stieg im Verlauf der Adventswochen. Das kleine Pausen -„Event“ sprach sich herum. Nicht nur SchülerInnen der Sekundarstufe I nahmen teil, auch Oberstufenschüler, KollegInnen und die Schulleitung. Aus dem „Deutsch-als-Fremdsprache“ -Nachmittagskurs hörten 5 SchülerInnen zu. Vorlesen erleichtert das Verstehen.

Schule mal anders erleben mit dem Leseprojekt der Adventszeit – LehrerInnen für SchülerInnen - geht das? Der Versuchsballon ist 2018 gestartet und hat Freunde gefunden! Vorlesen schafft Begegnung mit Geschichten und Menschen, neues Kopfkino durch „ferne Welten“, fernab der Klassenstuben (Jean Paul) und ist offenbar eine kleine Auszeit im Schein der Kerzen…

Bücher lesen heißt wandern in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.
Jean Paul
Vielleicht „Alle Jahre wieder…!“

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Auch in diesem Jahr präsentiert sich unsere Schule mit dem traditionellen Informationstag „Schule stellt sich vor“.

Der Tag der offnenen Tür findet statt am Samstag, den 9.Februar 2019 von 9.30 bis 12.30 Uhr am oberen Schulstandort (Dr.-Berthold-Leinweber-Str.1) und von 10.00 bis 12.30 Uhr am unteren Schulstandort (Ringstrasse 33).

Näheres entnehmen Sie bitte dem Flyer: FLYER-DOWNLOAD (Programm auf Seite2)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Schulestelltsichvor2019

Europaschule Gladenbach

Dr.-Berthold-Leinweber-Str. 1
35075 Gladenbach

Tel. +49 - (0)6462 9174-0
Fax +49 - (0)6462 9174-19
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