Sonsorlauf
Sponsorlauf 2016

Es ist wieder soweit:
Am Montag, den 9. Mai 2022, findet auf dem Sportfeld Biedenkopfer Straße der diesjährige Sponsorenlauf zugunsten unserer Partnerschule in Kisomachi/Tansania statt. Alle Schüler:innen und Lehrer:innen unserer Schule sind dazu eingeladen, sich zu beteiligen.

Die Corona-Pandemie stellt auch unsere Partnerschule in Tansania vor große Herausforderungen. In E-Mails und Videokonferenzen berichten unsere Partner, dass die Schülerzahlen deutlich gesunken sind, da viele Familien das Schulgeld aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage nicht mehr aufbringen können. Hinzu kommen die durch die politische Weltlage steigenden (Lebensmittel-)Preise. Für einige Schüler:innen bedeutet dies, dass sie die Schule abbrechen müssen und sie damit die Chance auf Bildung und einen guten Arbeitsplatz verlieren. Für unsere Partnerschule, die sich ausschließlich über Schulgeld finanziert, ist diese Entwicklung äußerst problematisch. Ein Teil des Erlöses des Sponsorenlaufs soll daher in diesem Jahr unserem Programm „Schulgeld für Kisomachi“ zugutekommen, durch das betroffene Schüler:innen bei der Zahlung der Schulgebühren unterstützt werden.

Tansania
Schülerinnen der Partnerschule beim Wassertragen

Außerdem spüren auch die Menschen am Kilimanjaro, einer eigentlich fruchtbaren Region Tansanias, die Auswirkungen des Klimawandels. So hören wir von unseren Partnern, dass die Regenzeiten kürzer werden oder teilweise sogar ganz ausfallen, was den Anbau und die Ernte von Nahrungsmitteln im schuleigenen Gemüsefeld deutlich erschwert. Auch um die Wasserversorgung der Schule machen sie sich aufgrund steigender Preise Sorgen. Gemeinsam mit der NGO Probono („Schulpartnerschaften für Eine Welt e. V.“), mit der wir schon lange zusammenarbeiten und die bereits ähnliche Projekte koordiniert hat, soll daher mit einem Teil der erlaufenen Gelder ein Projekt zur Verbesserung der Wasserversorgung durchgeführt werden. Dazu wird nach Erstellung eines professionellen Gutachtens eine auf die örtlichen Gegebenheiten hin optimierte Maßnahme (z. B. Brunnenbohrung oder Regenwasser-auffangsystem) umgesetzt, um für unsere Partnerschule eine zuverlässige und unabhängige Wasserversorgung zu gewährleisten.

Bitte unterstützen Sie diese Projekte, indem Sie einen Läufer / eine Läuferin mit dem von Ihnen festgelegten Betrag pro Runde (400m) sponsern.

Der Förderverein stellt ab 5€ Spenden- quittungen aus.

                                            

Vielen Dank!

Die Schulleitung, der Arbeitskreis Tansania/Globales Lernen,
der Arbeitskreis „Bewegte Schule“ und der Förderverein der Freiherr-vom-Stein-Schule Gladenbach

 Probono

kisomachi Schrift

 

 

 https://www.probono-oneworld.de




Sie erinnern sich noch an den ESG-Wertekalender 2022?

Die liebevoll von Schülerhand gestaltete Erinnerung an das, was wirklich wichtig ist, fand vor dem Jahreswechsel reges Interesse, nicht nur in der Schule.

Aus dem Erlös der Verkäufe konnten nun 250 Euro für die Grundschule ausgegeben werden.

Jede Klasse (1-4), die Vorklasse und die IKL-Klasse erhielten einen neuen Soft-Soccer-Fußball sowie, passend zum derzeit Anlauf nehmenden Frühling, Straßenmalkreide. Je zwei Schüler*innen pro Klasse kamen zum Treffpunkt, als die neuen Spielgeräte überreicht wurden. Die Freude war sehr groß! Ein besonderer Dank richtet sich an den Arbeitskreis Soziales Lernen, der für den Wertekalender verantwortlich zeichnet.

Einige Extrawünsche konnten auch realisiert werden: Fünf Meter lange Springseile für Klassengruppenspiele und Pferdeleinen.
Für die "Pausenspieleausleihe", die Schüler des Jahrgangs 4 bei gutem Wetter organisieren, wurden neue Soft-Fußbälle gesponsert.
Schüler, die regelmäßig die "Ruhige Pause" besuchen, freuen sich über das neue Kartenspiel "Phase 10".
Für die Mittagsbetreuung wurden 2 Schwimmnudeln und Malkreide übergeben.

Jörg Isermeyer, der Autor des preisgekrönten Jugendromans "Alles andere als normal", kam am Mittwoch, 9.3., zu Lesungen an die ESG.

Sicher: Aus Schülersicht ist es schon ein Wert an sich, wenn nicht der reguläre Unterricht stattfindet, insofern kann eine Veranstaltung am Vormittag nur ein Gewinn sein. Aber die Begeisterung und das Interesse der Schülerinnen und Schüler der Klassen 7G 1-3 gingen weit über die Freude am versäumten Unterricht hinaus. Kein Wunder, durften sie doch nicht nur dem Romanautor Jörg Isermeyer zuhören, sondern ihn auch noch hinterher ausfragen - über seinen Jugendroman "Alles andere als normal", den sie gerade im Deutschunterricht behandeln, aber auch über das Leben als Autor, die Auseinandersetzung mit Verlagen oder die Frage, wie man auf Ideen kommt und daraus auch noch ein Buch wird.

In zwei Gruppen aufgeteilt, hatten Schüler*innen und Autor jeweils eine gute Stunde Zeit, die auch bis zur letzten Sekunde ausgenutzt wurde. Bei Lesungen kommt Isermeyer zugute, dass er auch als Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge arbeitet - er haucht jeder einzelnen Figur mit einer ganz eigenen Stimmlage und Sprechweise Leben ein.

Im anschließenden Gespräch stand der Autor Rede und Antwort über jedes Detail, das die Kinder interessierte. Danach war noch Gelegenheit, sich das Buch signieren zu lassen, was bei beiden Lesungen zahlreich wahrgenommen wurde.
Der Roman behandelt das ernste Thema Kinderarmut in Deutschland auf humorvolle Weise.

Der Autor füllte die unterschiedlichen Figuren gekonnt mit LebenGebannt lauschende SchülerInnen bei der Autorenlesung
Jörg Isermeyer diskutiert mit Schülerinnen und Schülern der ESG über seinen Roman und das Schreiben als BerufGebannt lauschende SchülerInnen bei der Autorenlesung

Carlo Schröder war bis zu seiner Pensionierung Studiendirektor und Leiter des Fachbereichs 2 an unserer Schule. Er engagierte sich in herausragender Weise für unsere Schulpartnerschaft mit der Kisomachi Secondary Scool in Tansania, die er insgesamt sieben Mal besuchte. Sein unermüdlicher Einsatz für die Belange unserer Partnerschule werden uns im Arbeitskreis Globales Lernen, in dem er bis zuletzt aktiv war, sehr fehlen.

Leo Ludwig leitete jahrelang unsere Medienzentrale und stand allen Kolleginnen und Kollegen mit seiner technischen Expertise zur Seite. Er hat als Klassenlehrer viele Europaschülerinnen und Europaschüler auf ihrem schulischen Weg begleitet und bleibt uns außerdem als passionierter und hochengagierter Segelflieger in Erinnerung, der eine Segelflug-AG am Flugplatz in Bottenhorn an der Europaschule einrichtete und Schülerinnen und Schülern beim Erwerb der Segelfluglizenz begleitete.

Wir werden Carlo Schröder und Leo Ludwig in dankbarer Erinnerung behalten.

Schüler*innen und Lehrkräfte der Europaschule Gladenbach versammelten sich zu einer bewegenden Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine.

Putins Angriffskrieg in unmittelbarer Nachbarschaft der Europäischen Union lässt niemanden kalt. Auch in der Europaschule Gladenbach wurden seit Beginn der Kriegshandlungen viele Stimmen laut, die das Bedürfnis äußerten, ein deutlich sicht- und hörbares Zeichen zu setzen für den Frieden in und die Solidarität mit der attackierten Ukraine sowie allen Menschen, die unter dem Krieg zu leiden haben.

So kam es, dass am Freitag, dem 4. März, Hunderte Schüler*innen und zahlreiche Lehrkräfte der ESG am frühen Nachmittag auf dem Schulgelände zusammenkamen, um einen Friedensgang zum Gladenbacher Marktplatz zu unternehmen. Unterwegs wurden sie von vielen Einheimischen und Passant*innen bestärkt und mit Beifall unterstützt.

Als die Menschenmenge sich – während der gesamten Veranstaltung durch Masken gegen das Coronavirus geschützt – auf dem Marktplatz verteilt hatte und dort eine Vielzahl selbst gestalteter Plakate und Transparente präsentierte, zum Großteil in den ukrainischen Landesfarben gehalten, begann eine denkwürdige Kundgebung.

Denn für nicht wenige der Teilnehmenden sind es nicht nur Kämpfe in ihrer Nähe, die sie tagtäglich in den Medien verfolgen – es sind Kämpfe der Ihren. Wer, wie viele Schüler*innen der ESG, ukrainische oder russische Wurzeln hat, für den ist der Krieg, sind die Tode noch näher, noch berührender, sie betreffen die eigenen Bekannten, Freund*innen, Verwandten, die eigene Familie gar.

So stellte sich Schulsprecher Pierre Schell als „Betroffener und Demokrat“ vor und berichtete von seinen ukrainischen Verwandten. Ebenso die Schülerin Christina, die die verzweifelte Lage ihrer Familie und aller anderen Menschen in der Ukraine mit wenigen, aber schockierenden Worten zusammenfasste: „Niemand ist dort mehr sicher.“

Noch emotionaler geriet die Rede von Karina, die sich im Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagiert und sich als Russin niemals hätte vorstellen können, dass in wenigen Jahren aus Bruderstaaten Feinde werden können. Während ihres Beitrags kamen ihr mehrmals die Tränen, und alle Anwesenden fühlten mit ihr.

Auch Schulleiter Dr. Holger Schmenk trat ans Mikrofon, und auch er beließ es nicht bei allgemeinen Appellen zum Frieden, sondern benannte den russischen Präsidenten Wladimir Putin klar als Hauptschuldigen an diesem Krieg und seinen zahlreichen Todesopfern.

Diese Namensnennung ist nicht unwesentlich, denn wie in mehreren Redebeiträgen erwähnt wurde, sind es eben nicht „die Russen“, die den Krieg begonnen haben, sondern es waren Putins Befehle. Die zahlreichen Meldungen von Verhaftungen und Verurteilungen in Russland im Zusammenhang mit Friedensdemos der Bevölkerung, die seither öffentlich wurden, bestätigen diese Sichtweise.

So entstand bei der ergreifenden Veranstaltung kein Graben zwischen Schüler*innen ukrainischer Abstammung und solchen mit russischen Wurzeln, sondern lediglich zwischen einem skrupellosen autokratischen Kriegstreiber – und zahllosen Menschen, die sich für Frieden und Menschenrechte engagieren und sich nicht scheuen, Ross und Reiter beim Namen zu nennen.

Inzwischen beteiligen sich viele Klassen der ESG auch an einer Aktion der Stadt Wetter und der GAiN-Network gGmbH aus Gießen, in deren Rahmen Hilfspakete mit dringend benötigten Hygieneartikeln in die Ukraine geschickt werden. Verbales Engagement ist wichtig und notwendig – aber dabei soll es nicht bleiben.

Folgende Medien berichten darüber:

Hessenschau-Ticker: Europaschule Gladenbach setzt Zeichen gegen den Krieg

"Rund 500 Schülerinnen und Schüler der Europaschule Gladenbach haben sich am frühen Nachmittag auf dem Marktplatz in Gladenbach (Marburg-Biedenkopf) versammelt."

Hinterländer-Anzeiger (Plus-Artikel): Gladenbacher Schüler senden eindringliche Friedensbotschaft

"Bei der Friedensaktion der Europaschule wiesen Jugendliche in ergreifenden Reden auf ihre Ängste hin, die der Krieg in der Ukraine auslöst. Ihr Signal: "Krieg kennt nur Verlierer!""

Hinterländer-Anzeiger (Plus-Artikel): 400 Schüler setzen ein Zeichen für Frieden und Freiheit

"Der Krieg in der Ukraine muss schnell ein Ende nehmen: Diese Hoffnung brachten Schüler und Lehrer der Gladenbacher Europaschule bei ihrem Friedensgang und Kundgebung zum Ausdruck."

Die Bühnentechnik-AG der Europaschule Gladenbach bereitet sich aktiv auf den Sommer 2022 vor! Mit dem 30 jährigen Jubiläum der Freiherr-vom-Stein Schule als Europaschule gehen einige Feste und Feierlichkeiten einher. Ohne die Schülerinnen und Schüler der Bühnentechnik-AG bleibt es leise, bleibt es dunkel. Unsere Crew bietet die Bühne für das große kulturelle Angebot ESG, setzt dieses in das richtige Licht und dreht ordentlich auf.

Interesse mitzuwirken? Dann melde dich einfach bei uns, Herrn Vogel oder Herrn Hausner.

In folgendem Video gibt es einen Einblick in einen kleinen Teil unseres Equipments und in die Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler.

Viel Spaß!

 

In der Projektwoche vom 04. bis 08.10.2021 haben sich die Schülerinnen und Schüler der 8G3 mit den ökologischen Bedingungen und Folgen vor allem der Lebensmittelproduktion auseinandergesetzt, aber auch mit den Folgen der Erderwärmung im Kontext unseres Energieverbrauchs. Aus der praktischen Umsetzung der Schülerinnen und Schüler ist ein Dinner for future entstanden: Die Schülerinnen und Schüler haben Teller und Platzsets gestaltet, die den jetzigen Stand zeigen, aber auch Visionen entwickelt, wie zukünftig z.B. Müllrecycling oder Tierhaltung und Lebensmittelproduktion aussehen können.

Europaschule Gladenbach

Dr.-Berthold-Leinweber-Str. 1
35075 Gladenbach

Tel. +49 - (0)6462 9174-0
Fax +49 - (0)6462 9174-19
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