Am 02.06.2022 war es soweit: der gesamte Jahrgang der Q2 brach in aller Frühe um 07:00 Uhr morgens zu seiner zweitägigen Straßburgfahrt auf.

Nach mehreren Stunden Busfahrt, waren alle froh, die Altstadt von Straßburg bei einer digitalen Schnitzeljagd in kleinen Gruppen erkunden zu können. Die Stadtralley dauerte etwa 3 Stunden und gab den SchülerInnen ausreichend Gelegenheit einen ersten Eindruck der geschichtsträchtigen Stadt im Elsaß zu gewinnen. Beginnend an dem berühmten Ponts Couverts führte der Weg am Platziere Gutenberg, der Cathédrale Notre Dame, dem Palais Rohan, und dem Place de la Republique vorbei bis hin zum Abschluss an der St. Paul’s Kirche.

Strassbourg1Nach einer individuell gestalteten Mittagspause - häufig typisch Elsässer Flammkuchen (und manchmal auch „typisch französischen“ McDonalds“) - stand der gemeinsame Aufstieg auf den Straßburger Münster auf dem Programm. Der Aufstieg mit 330 Stufen die Wendeltreppe hinauf erforderte zwar sowohl Kondition als auch Schwindelfreiheit - aber die beeindruckende Aussicht über ganz Straßburg bis in den Schwarzwald von der 66m hohen Plattform entschädigte für alle Anstrengungen.

Nach einem gemeinsamen Abendessen im Hostel bestand dann noch einmal die Möglichkeit, die Stadt auch am Abend noch einmal zu erkunden, was viele Schüler*Innen auch gerne nutzten.

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Am nächsten Morgen folgte dann ein weiteres Highlight der Fahrt, das auch den Bezug zum Europaschulprogramm noch einmal deutlich erkennen ließ: der Besuch des Europaparlaments. Nach einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen, bekamen die Schüler*Innen geführt von zwei Mitarbeitern des Parlaments einen breiten Einblick in politische, aber auch architektonische Grundlagen des Europaparlamentes. Besonders Eindruck hinterlassen haben dabei sicherlich die „unvollendete“ Eingangshalle und der Parlamentssaal - der zweitgrößte Parlamentssaal der Welt. Dort gab es auf den Besucherrängen auch nochmal eine kurze Strassbourg3.jpg
Auffrischung in politischen Grundlagen des Europaparlaments. Abschließend bestand dann noch die Möglichkeit das „Parlamentarium Simone Veil“ zu besuchen - ein digitale Ausstellung, die u.a. durch einen 360-Grad-Film über die Errungenschaften und zukünftigen Herausforderungen der EU sowie Planspielen an iPads die Bedeutung des Europaparlaments allgemein aber auch z.B. den Ablauf von Gesetzgebungsverfahren vermittelt. Zudem gab es die Möglichkeit, sich über die Europaabgeordneten aller Staaten zu informieren.

Leider war zu dem Zeitpunkt, als wir in Straßburg waren, keine Sitzungswoche, sodass es keine Möglichkeit gab, sich mit einem Abgeordneten zu treffen und ein Gespräch zu führen. Trotzdem konnte der Besuch den Schüler*Innen einen ersten Zugang zu europäischer Politik eröffnen und bot den Schüler*Innen, die aufgrund von Corona in der 10. Klasse nicht nach Berlin fahren konnten, auch die Möglichkeit als Jahrgang gemeinsame Erinnerungen zu sammeln.

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