Jörg Isermeyer, der Autor des preisgekrönten Jugendromans "Alles andere als normal", kam am Mittwoch, 9.3., zu Lesungen an die ESG.

Sicher: Aus Schülersicht ist es schon ein Wert an sich, wenn nicht der reguläre Unterricht stattfindet, insofern kann eine Veranstaltung am Vormittag nur ein Gewinn sein. Aber die Begeisterung und das Interesse der Schülerinnen und Schüler der Klassen 7G 1-3 gingen weit über die Freude am versäumten Unterricht hinaus. Kein Wunder, durften sie doch nicht nur dem Romanautor Jörg Isermeyer zuhören, sondern ihn auch noch hinterher ausfragen - über seinen Jugendroman "Alles andere als normal", den sie gerade im Deutschunterricht behandeln, aber auch über das Leben als Autor, die Auseinandersetzung mit Verlagen oder die Frage, wie man auf Ideen kommt und daraus auch noch ein Buch wird.

In zwei Gruppen aufgeteilt, hatten Schüler*innen und Autor jeweils eine gute Stunde Zeit, die auch bis zur letzten Sekunde ausgenutzt wurde. Bei Lesungen kommt Isermeyer zugute, dass er auch als Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge arbeitet - er haucht jeder einzelnen Figur mit einer ganz eigenen Stimmlage und Sprechweise Leben ein.

Im anschließenden Gespräch stand der Autor Rede und Antwort über jedes Detail, das die Kinder interessierte. Danach war noch Gelegenheit, sich das Buch signieren zu lassen, was bei beiden Lesungen zahlreich wahrgenommen wurde.
Der Roman behandelt das ernste Thema Kinderarmut in Deutschland auf humorvolle Weise.

Der Autor füllte die unterschiedlichen Figuren gekonnt mit LebenGebannt lauschende SchülerInnen bei der Autorenlesung
Jörg Isermeyer diskutiert mit Schülerinnen und Schülern der ESG über seinen Roman und das Schreiben als BerufGebannt lauschende SchülerInnen bei der Autorenlesung