Was heißt es eigentlich in der Praxis, wenn eine Schule sich – wie die Europaschule Gladenbach – als „Umweltschule“ bezeichnet? Werfen wir einmal einen Blick auf ein konkretes, in jeglichem Sinn des Wortes praktisches Beispiel.

Das Thema war erneuerbare Energie, das Ziel: Die Sonne effektiv zu nutzen.
Gemeinsam mit Frau Youngkin bastelte die 10G1 im Physikunterricht mehrere Stunden an ihren kleinen Modellautos, in der Hoffnung, dass sich diese in Bewegung setzen würden, sobald die Sonne scheint. Mit Hilfe der passenden Anleitung sowie Kleber und Schraubenzieher entstanden sie nach vier Stunden harter Arbeit.

Aber wie funktionieren die Autos überhaupt?

Ganz einfach, die Solarzellen auf dem Auto wandeln die Energie der Sonne in elektrische Energie um. Mit diversen Kabeln gelangt diese Energie zum Motor des Autos, und sobald man den Schalter betätigt, setzt sich das Auto in Bewegung.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick gelang es den SchülerInnen schließlich, die Autos fertigzustellen, sodass sie sie auf der dazu passenden Rennstrecke fahren lassen konnten.

Würde jedes Auto mit Solarenergie fahren, dann würde sich das auf die Umwelt positiv auswirken und es gäbe keine Benzinkosten. Es würden keine Abgase des Autos durch die Luft schwirren und der Klimawandel würde langsamer voranschreiten. Der einzige Haken: Was tun, wenn es regnet?

2018 haben Forscher erstmals eine neue Solarzelle entwickelt, welche sogar Energie aus Regen ziehen kann. Zwar gibt es diese Innovation momentan noch nicht auf dem Markt zu kaufen, aber wenn sie sich wie geplant umsetzen lässt, dann könnten wir in naher Zukunft auf unseren Dächern Solarzellen installieren, welche trotz Regen genutzt werden können.

Solarautos

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