Sowohl für uns Schüler, als auch für die Lehrer begann der Ausflug nach Wiesbaden zum Landtag in aller Frühe. 6:10 Uhr war die vereinbarte Zeit, um beim Treffpunkt zu sein. Zu Freuden der Lehrer, kamen auch alle recht pünktlich an und somit konnte die vorgesehene Abfahrtszeit gut eingehalten werden. Die Fahrt nach Wiesbaden verlief auch ohne Komplikationen, dies ist wohl der frühen Zeit zu verdanken, somit sind wir jedem möglichen Stau aus dem Weg gegangen.

Wir hatten das Privileg direkt vor den Landtag gefahren zu werden und mussten lediglich noch 20 Minuten warten, bis wir von einem jungen Herrn, welcher für die Zeit im Landtag für uns zuständig war, hineingeführt wurden. Zu Beginn mussten wir unsere Rucksäcke auf ein Fließband legen, um dort überprüfen zu lassen, dass wir nichts Gefährliches mit uns führen. Danach brachten wir unsere Sachen zur Garderobe und schon fing, nach einer weiteren kurzen Wartezeit, der erste Vortrag an. Dafür gingen wir in einen größeren Raum, mit vielen Stühlen und das Erste was uns gesagt wurde: „Bitte die Plätze von vorne auffüllen!“ Natürlich hätte man uns das doch nicht sagen müssen, selbstverständlich setzt man sich in die erste Reihe, wenn sie frei ist oder nicht? Dort hörten wir uns einen Vortrag von einem Mann an, der mithilfe einer PowerPoint-Präsentation referierte. Um es zeitgemäßer zu gestalten, schauten wir uns in mitten der Präsentation ein Video an zum Thema „Landtagswahlen in Hessen“. Auf YouTube, unter dem Namen „Hessischer Landtag“, können dort die Sitzungen im Landtag nochmals angeschaut werden. Zudem wurden uns die verschiedenen Gebäude gezeigt, die zum Landtag gehören und deren Funktionen geschildert. Daraufhin die Sitzungen im Hessischen Landtag von früher und heute und zum Schluss die Themen der einzelnen Parteien, die im Plenum in der nächsten Zeit besprochen werden sollen. Danach ging es direkt in eine solche Sitzung und wir durften hautnah miterleben, wie eine solche Sitzung stattfindet.

Am Ende dieser Stunde, die wir dort verbracht haben, gingen uns doch schon noch ein paar Fragen durch den Kopf, zu denen wir gerne eine Lösung haben wollten. Darunter waren Fragen wie zum Beispiel: Ist es immer so, dass sich die einzelnen Parteiredner zu Beginn ihrer eigenen Rede, erstmal über die Rede des vorherigen Sprechers, man kann schon sagen, lustig machen? Oder der Aspekt, dass es uns so vorkam als würden die Parteien nicht wirklich auf ein Ziel hinarbeiten. Ist das nur Ansichtssache, oder steckt doch was dahinter? Genau solche Fragen und noch viele andere konnten wir im Anschluss der Sitzung an Frau Löber stellen. Zwar waren wir am Anfang noch etwas zurückhaltend, aber mit der Zeit verflog dies und wir haben auf jede unserer Fragen, auch wenn sie manchmal nicht ganz einfach zu beantworten waren, eine plausible Antwort bekommen. Dabei reichten die Fragen von persönlichen Dingen, wie die Frage, ob man als Politiker/-in, Beruf und Privat unter einen Hut packen kann, bis hin zu Klimaschutzfragen, über zu Dingen, die auch uns betreffen, wie Bildung/ Schule und Universitäten. Im Anschluss an dieses Gespräch haben wir dann noch als Erinnerung ein Foto machen lassen.

Es ist festzuhalten, dass es ein sehr aufschlussreicher und informativer Tag war. Ich würde behaupten, dass jeder einzelne etwas dazu gelernt hat und wir viele Eindrücke sammeln konnten, wie der Landtag aufgebaut ist und wie die Sitzungen ablaufen. Einfach ein in sich stimmiger Tag, der viel an wichtigen Informationen geboten hat.

Besuch beim Landtag

Auch in diesem Jahr haben sich biologiebegeisterte Schülerinnen und Schüler der Europaschule auf den Weg nach Italien gemacht, um dort auf der Isola del Giglio eine Woche Meeresbiologie zu betreiben. Täglich stand für einen halben Tag Laborarbeit auf dem Tagesplan. Hier wurden (extra von Tauchern aus dem Meer geholte) Tiere und Pflanzen bestimmt und nach ökologischen Gesichtspunkten eingeordnet. Die zweite Tageshälfte wurde für Schnorchelexkursionen zu verschiedenen Buchten genutzt, zur Erkundung der Insel auf kleineren Wanderungen oder zum Entspannen und Volleyballspielen am Strand. Highlights der Schnorchelgänge waren mehrere Oktopusse und Sepien, die gesichtet wurden. An Land waren es Skorpione und eine Gottesanbeterin. Ein ausführlicher Bericht zu dieser für alle Teilnehmer und auch die Lehrkräfte sehr gelungenen Fahrt gibt es in Kürze in der Schulzeitung.

... und das nicht nur irgendwo in Europa, sondern auch hier bei uns. Genauer in einem idyllischen Steinbruchsee bei Bottenhorn. Denn der Eindruck der spiegelglatten und ruhigen Wasseroberfläche trügt. Darunter „herrscht Krieg“, wie der leitende Diplombiologe Christoph Dümpelmann den Mitgliedern der Vivarien AG an jenem sonnigen Samstagmorgen im September erklärte.

Das Problem: Der invasive Amerikanische Signalkrebs verdrängt unseren heimischen Edelkrebs, indem er sich rasant vermehrt, dabei auch noch einheimischen Amphibienlaich frisst und für seine Konkurrenten vor allem auch ein potenzieller Überträger der Krebspest ist.
Aus diesem Grund beteiligte sich die Vivarien AG am seit 2014 laufenden Krebsprojekt und klärte dabei viele Fragen zum Naturschutz vor Ort. Warum sollte man z.B. nicht in diesem herrlich klaren See baden dürfen? Reine Schikane im Hitzesommer? Nein, aber wer konnte schon ahnen, dass man mit seiner Badehose die Sporen des Krebspesterregers einschleppen kann...

Um den Edelkrebs zu retten, war unser erklärtes Tagesziel, möglichst viele Signalkrebse mit Reusen herauszufangen. Da das Projekt wissenschaftlich betreut wird, haben die SchülerInnen dabei alle Krebse gezählt, bestimmt, vermessen und protokolliert; und das mit einem erstaunlichen Ergebnis: Mehr als 800 Signalkrebse von durchschnittlich 9 cm Länge und einem starken Weibchenüberschuss standen lediglich acht europäischen Edelkrebsen gegenüber.

Und weil die vielen wichtigen Erkenntnisse und Eindrücke des Tages aber nun nicht verebben sollen, hat sich die Vivarien AG fest vorgenommen, auch weiter auf den Schutz der versteckten Scherenträger aufmerksam zu machen.
Demnächst auch mit Unterstützung einiger echter Europäischer Edelkrebse im Gladenbacher Schulvivarium...

Seit mittlerweile über 16 Jahren in Folge wurde die Freiherr-vom-Stein Schule als Umweltschule ausgezeichnet. Das Siegel „Umweltschule“

  ist eine Auszeichnung, die vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucher-schutz (HMUKLV) und vom Hessischen Kultusministerium für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umweltbildung und ökologische Bildung vergeben wird. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) möchte Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, die notwendigen Kompetenzen für die Gestaltung eines nachhaltigen Lebensstils zu entwickeln.
(vgl.: Kultusministerium Hessen)

Auch für die vergangenen zwei Schuljahre 2017-18 konnte sich die Europaschule Gladenbach, dank des Engagements zahlreicher Schüler und Schülerinnen der Oberstufe, mit ihrem Projekt „Zurück zu den Wurzeln“  erneut mit zwei Handlungsfeldern, Im Freilandlabor und Bienen im Unterricht, für die Zertifizierung als Umweltschule qualifizieren.  Der Festakt mit der Überreichung der Urkunde durch die Staatsekretärin des  Umweltministeriums Frau Dr. Beatrix Tappeser fand am Donnerstag, den 20. September 2018 an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule / König-Heinrich-Schule in Fritzlar statt.

Umweltschule

(v.l.) Hr. Rinke, Leon v. A., Sopha M., Hr. Smolka (Umweltkoordination JWH Roßberg), Lene H., Carla V., Fr. Tappeser (Staatssekretärin des Umweltministeriums), Hr. Weinrich

Die Biologiekurse der Klassenstufe 13 haben Ende August eine zweitägige Exkursion an die Lahn unternommen. Ziel war es, die Gewässergüte der Lahn zu untersuchen und zu bestimmen. Am ersten Tag erfolgte die gewässerökologische Untersuchung vor Ort. Die chemische Gewässeruntersuchung ergab eine recht gute Wasserqualität. Das Fangen und Bestimmen einer Vielzahl von Lebewesen wie Steinfliegen- und Eintagsfliegenlarven, Muscheln, Schnecken und auch kleineren Fischen zeigte den Schülern eine ebenfalls gute Wasserqualität an. Nach dem gemeinsamen Grillen am Abend und der Übernachtung auf dem Campingplatz stand am zweiten Tag die Begutachtung der Gewässerstrukturgüte auf dem Plan. Die Schülerinnen und Schüler begaben sich mit den Kanus der Schule aufs Wasser und befuhren ein etwa 15 Kilometer langes Teilstück der Lahn. Die Bewertung der einzelnen Parameter im Rahmen der Gewässerstrukturgüte ergab hier ein deutlich schlechteres Bild: Große Teile der Lahn befinden sich in diesem Bereich in einem eher naturfernen Zustand.

Insgesamt ist der ökologische Zustand der Lahn im untersuchten Gebiet gerade noch als gut zu bezeichnen. Einer guten chemischen und biologischen Wasserqualität steht die eher naturferne Gewässerstrukturgüte gegenüber. Somit erfüllt die Lahn an diesem Standort die Ziele der Wasserrahmenrichtlinien, die einen guten ökologischen Zustand der Gewässer in Deutschland als Ziel veranschlagen.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Exkursion und praktische Vertiefung des im Unterricht in der Theorie behandelten Themas der Fließgewässerökologie.

Ein Kind, drei Sprachen. Am 26. September feiern wir den Tag der Europäischen Sprachen und erinnern uns an die Relevanz des Fremdsprachenerwerbs in der Schule. Doch was verbirgt sich hinter dieser Mehrsprachigkeit?

Die Mehrsprachigkeit bietet Kindern mehr Möglichkeiten, als man denkt. Zum einem ist der Erwerb einer Fremdsprache von großer Bedeutung bei der Integration und Inklusion eines Kindes. Durch die gemeinsame Sprache bekommen Kinder das Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt, welches vor allem für die EU von großer Bedeutung ist. Durch eine gemeinsame Sprache können anfängliche Hürden leichter überwunden werden und der interkulturelle Dialog und eine inklusive Gesellschaft können dadurch gestärkt und vergrößert werden. Die bessere Integration, dank dem Fremdsprachenerwerbs auf dem globalen Arbeitsmarkt, ist schon lange kein Traum mehr, sondern Lebensrealität, wie eine Studie an der Universität in Regensburg bewies. Doch nicht nur äußerlich lässt sich ein Vorteil durch die Mehrsprachigkeit erahnen, auch kognitiv lässt einen der Erwerb weiterer Fremdsprachen flexibler werden. Sie ermöglicht eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit sowie bestimmter kognitiver Funktionen, sagt Jubin Abutalebi von der Universität in Mailand. Je besser man eine Sprache spreche, desto besser sei auch die kognitive Kontrolle, welche vor allem im Alter sehr wertvoll und hilfreich sind. So wurde bei mehrsprachigen Menschen im Durchschnitt Alzheimer fünf Jahre später diagnostiziert als bei einsprachigen Menschen.

An der Europaschule Gladenbach gibt es die Möglichkeit verschiedene Sprachen zu erlernen und an Austauschprogrammen teilzunehmen, durch welche der interkulturelle Austausch gefördert wird. Schon in der Grundschule bekommen Kinder die Möglichkeit Englisch zu lernen, gefolgt von Französich, Latein und Spanisch in der Förder- und Mittelstufe.

Der 26. September ist ein Tag von großer Bedeutung, da er für eine Gleichberechtigung der Lebenschancen für Kinder und Jugendliche steht. Jedes Kind sollte in der Schule die Möglichkeit haben, eine Fremdsprache zu erwerben, um zusammen mit den anderen Kindern eine Einheit zu bilden und Europa stark zu machen.

Am 28.08.2018 wird die Vollsperrung Gladenbach-Römershausen (K111) aufgehoben.

Ab dem 29.08.2018 bis vsl. 05.11.2018 wird die Teichstraße wegen einer Grundsanierung voll gesperrt. Die zentrale Bushaltestelle „Gladenbach Busbahnhof“ mit den Linien: X38, 383, MR-37, MR-39, MR-40, MR-43, MR-45, MR-53 und MR-55 wird behelfsmäßig zur „Karl-Waldschmidt-Straße“ (Nähe Einmündungsbereich Ferdinand-Köhler-Straße) in Höhe des „Haus des Gastes/Rathaus“ verlegt. Die Behelfshaltestelle wird von der Stadt Gladenbach dort aufgestellt, ebenfalls erfolgt an der Bushaltestelle Busbahnhof ein Hinweis von der Stadt auf diese Verlegung.

In diesem Schuljahr findet die AG Einwahl der Jahrgangsstufen 7 bis 13 erstmalig online statt. Im Video wird das Verfahren erklärt.

Und hier noch einmal Step bei Step:

  • Dein(e) KlassenlehrerIn gibt die Zugangsdaten für die Plattform LANIS ONLINE. DIeses erreichst du über http://lanis.europaschule-gladenbach.de.
  • Rechts befindet sich auf dieser Seite der Login für Schülerinnen und Schüler. Melde dich dort mit deinen Daten an.
  • Gehe auf Wahltool.
  • Wähle die AGs, die du besuchen möchtest. Willst du keine AG allgemein bzw. An einem dieser Tage besuchen, so lasse die Felder einfach frei.
  • Achtung: Die erste Bestätigung deiner Eingabe führt zu einer Überprüfung deiner Daten. Erst wenn du auf dieser Seite auf speichern gehst, werden deine Daten übermittelt.

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