Wir laden alle Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie alle Interessierten ein, unsere Schule und deren vielfältiges Angebot kennenzulernen und zu erleben.

Der Tag der offnenen Tür findet statt am Samstag, den 5. November 2022 von 10.00 bis 13.00 Uhr am oberen Schulstandort (Dr.-Berthold-Leinweber-Str.1)

Ein buntes Programm aus Informationen, Ausstellungen, Vorführungen, Schnupperkursen und Mitmachangeboten erwartet Sie und Euch.

Näheres entnehmen Sie und Ihr bitte dem folgendem Flyer: FLYER-DOWNLOAD

Wir freuen uns auf Ihren und Euren Besuch!

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Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

wir möchten Sie darüber informieren, dass es in den Sommerferien sowie in den ersten Schulwochen zu Schmierereien auf dem oberen Schulhof gekommen ist: Hakenkreuze sowie weitere Symbole des rechten Milieus wurden auf dem Schulhof u.a. in Tische eingeritzt. Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass dieser Vandalismus vorwiegend auf schulfremde Besucher zurückzuführen ist. Es ist aber auch zu befürchten, dass einzelne Schülerinnen und Schüler aktiv beteiligt sind. Die Polizei wurde umgehend informiert, die wiederum den Verfassungsschutz in Kenntnis gesetzt hat. Die Verwendung von Hakenkreuzen und vergleichbaren Symbole sind eine Straftat, die mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen geahndet werden.

Das Hakenkreuz als Ausdruck eines aggressiven Nationalismus und Antisemitismus steht bekanntlich für die Terrorherrschaft des Nationalsozialismus. Wir als Europaschule distanzieren uns ausdrücklich von diesem Symbol des Hasses und der Verachtung.

Wir appellieren an Sie, das Thema mit Ihrem Kind / Ihren Kindern aufzugreifen: Die Europaschule Gladenbach steht für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft. Hass und Verfolgung haben keinen Platz in unserer Schulgemeinde!


Ihr Dr. Holger Schmenk (Schulleiter)
im Namen der Schulleitung der Europaschule Gladenbach

 

Rüdiger Weigand, Vorsitzender des Schulelternbeirates im Namen der Elternschaft der Europaschule Gladenbach:

Auch die Elternschaft der Europaschule zeigt sich entsetzt ob der Schmierereien mit nationalsozialistischem Hintergrund an unserer Europaschule. Wer solche NS-Symbole wie das Hakenkreuz verwendet, spricht sich gegen die Menschenwürde und alle bei uns gesetzlich verankerten Grundrechte aus.

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Verwendung und das Zeigen des Hakenkreuzes oder vergleichbarer nationalsozialistischer Symbole strafbar. Es sei denn. es wird zum Zweck der Aufklärung, wie zu Beispiel im Geschichtsunterricht, oder zur Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen gezeigt.

Die Schmierereien an unserer Schule tragen jedoch nichts von diesem Geist der Aufklärung und werden daher von der Elternschaft der Europaschule auf das schärfste verurteilt.

Wir erziehen unsere Kinder anhand der freiheitlich-demokratischen Werte, die unsere Bundesrepublik und mit ihr alle freiheitlich-demokratischen Staaten bis heute geprägt hat.

In diesem Geiste der Gleichheit aller Menschen, der Toleranz und der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung schicken wir unsere Kinder auf die Europaschule, die eben genau diese Werte vertritt und lebt.

Werden wir also nicht müde, im Geiste dieser Errungenschaften der Aufklärung immer wieder diese Werte unseren Kindern zu vermitteln, damit den ewig Gestrigen kein Nährboden gelegt wird.

Kunst und Kreativität der unterschiedlichsten gestalterischen Bereiche standen am 11. Juli zum Tag der kulturellen Bildung wieder im Mittelpunkt der vielfältigen Workshop-Angebote für die Q2.

Bei dem Workshop "Bodypercussion" musizierten Schülerinnen unter der Leitung von Dieter Steinmann (Musikschule Marburg) mit ihrem eigenen Körper. Klangfarben und Rhythmen wurden mithilfe der unterschiedlichen Körperteile erzeugt. Neben dem Stampfen, Schnipsen, Klatschen und Patschen haben die Jugendlichen feststellen dürfen, dass Bodypercussion koordinative Fähigkeiten abverlangt und hoch komplex sein kann, jedoch auch aus vielen Wiederholungen besteht, die es sich zu merken gilt. Das Ergebnis war eine anspruchsvolle und gleichzeitig sehenswerte Choreografie zu dem Stück Cancan von Jaques Offenbach.

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Für den Workshop „Talking Arts" trafen sich die Schüler*innen der Q2 im Kunstmuseum Marburg. Bei einem Rundgang durch die Sammlung Hilde Eitel setzten sie sich mit Formen-, Farb- und Ausdruckswelten der Kunst nach 1945 auseinander und sind zu Arbeiten u.a. von Yves Klein und Niki de Saint Phalle ins Gespräch gekommen. Anknüpfend an die Techniken der Künstler*innen ließen die Schüler*innen im Anschluss unter dem Motto der Beschränkung (ohne Pinsel, mit nur einer Farbe oder unter Zuhilfenahme nur eines Materials) Kunstwerke entstehen, die überraschend und variationsreich von einem ausgedehnten Ideenreichtum zeugten.

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Das Filmmuseum in Frankfurt schickte gleich zwei Workshopleiter nach Gladenbach. Der Schauspiel-Workshop hatte die Grundelemente der szenischen Arbeit und das vor allem durch James Dean, aber auch durch Schauspieler wie Robert de Niro oder Marlon Brando berühmt gewordene Method Acting zum Inhalt, in dem sich die Schauspieler ganz und gar in die dargestellten Charaktere hineinversetzen. In weiterer Anlehnung an die Filme James Deans entstand in der Schlussphase ein kurzes Theaterstück unter dem Titel Jugendgang, das zugleich die Fiesheiten der antisozialen Medien aufzeigte, denn für ihre Follower stellte die Gang auf der Bühne ihre brutale Mobbing-Aktion life ins Netz.

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Eine "Mockumentary", das Thema des zweiten Workshops des Filmmuseums, ist eine fiktionale Dokumentation, die zwar einen seriösen Anschein erweckt, sich aber als Parodie entpuppt. In nur wenigen Stunden schrieben die Schüler*innen der Q2 das Script zur eigenen Mockumentary und drehten und schnitten das Filmmaterial. Ihr Beitrag berichtet über eine neue Lernmethode, die an der ESG erprobt wird. Anstatt des üblichen Unterrichts können die Lehrer nun in Ruhe Kaffee trinken gehen, da alles via Hypnose-Lerneinheiten den Lernenden nahe gebracht wird. Auch 60 Jahre Weltgeschichte sind in 90 Minuten gelernt, wie Schülerinterviews zeigen.

Für den Workshop „Kreatives Schreiben“ wurde die Offenbacher Lyrikerin und Gewinnerin des Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreises Safiye Can eingeladen. Zu Beginn las die Autorin u.a. aus ihren Gedichtbänden „Kinder der verlorenen Gesellschaft“ und „Poesie und Pandemie“ vor. Nach einer anschließenden Fragerunde ging es in die Arbeitsphase, in der die Schülerinnen und Schüler Gedichtcollagen und Gedichte unter Anleitung der Autorin selbst verfassten. Herausgekommen sind ausdrucksstarke Wortkunstwerke, die sich auf der einen Seite mit den dringlichsten Themen unserer Zeit beschäftigen und auf der anderen Seite ganz persönliche Erfahrungen der jungen Autor*innen widerspiegeln.

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Im Anschluss an die Workshops konnten sich die Schüler*innen einen Überblick über alle kreativen Endprodukte verschaffen. Die Präsentations-Phase begann von gefälliger Musik untermalt mit einem Galeriegang vorbei an den modernen Kunstwerken der Schüler*innen sowie an den Gedichten und Gedichtcollagen, die an der Wand befestigt waren. Dabei standen die Künstler*innen und Dichter*innen ihren Mitschüler*innen Rede und Antwort in Bezug auf Entstehung und Intention ihrer Werke. Von diesem Angebot wurde eifrig gebrauch gemacht, sodass am Ende alle einen Eindruck von moderner Kunst und Poesie hatten.
Die zweite Phase der Präsentationen fand dann auf der Bühne statt. Hier wurden in lockerer Folge die Body-Percussion-Performance, das Theaterstück zur Jugendgang sowie die Mockumentary über die neue Unterrichtsmethode Hypnose vorgestellt. Und auch einige Poet*innen trugen gekonnt und eindrucksvoll ihre Gedichte vor. Das Publikum quittierte alle Beiträge mit Lachen, Schmunzeln und Applaus, sodass hoffentlich alle die Kultursporthalle am Ende des Tages ein keines Stück reicher an kreativer Erfahrung verlassen haben.

Der Tag der kulturellen Bildung wurde vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Filmmuseum in Frankfurt gefördert.

Der Karl-von-Frisch-Preis geht in diesem Jahr an gleich drei PreisträgerInnen der Europaschule: Zoey Grundel, Leoni Klingelhöfer und Florian Bleuel.

KvF Preis

Jedes Jahr verleiht der Landesverband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Hessen (VBIO) den Karl-von-Frisch-Preis. Benannt ist diese seit vielen Jahren traditionellerweise vergebene Auszeichnung für die hessenweit besten Biologieabiturientinnen und -abiturienten nach dem deutsch-österreichischen Zoologen und Verhaltensforscher Karl Ritter von Frisch.
Voraussetzung für diese besondere Ehre sind nicht nur ausgezeichnete, sehr gute Ergebnisse im Landesabitur (mindestens 14 Punkte), sondern auch ebenso herausragende Leistungen in allen vier Halbjahren der Qualifikationsphase.
Besonders stark vertreten ist in diesem Jahr die Europaschule Gladenbach, die gleich drei Abiturienten – einen Preisträger (Florian Bleuel) und zwei Preisträgerinnen (Zoey Grundel und Leoni Klingelhöfer) – bei der diesjährigen Preisverleihung in Marburg stellte. Herzlichen Glückwunsch zu dieser ausgezeichneten Leistung!
Bei der Preisverleihung, die am 16. Juli im Hörsaal der Pharmazeutischen Chemie des Fachbereichs Pharmazie in Marburg stattfand, gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm, Fachvorträgen zu naturwissenschaftlichen Themen von Marburger Professorinnen und Professoren sowie Laborbesichtigungen im Fachbereich Pharmazie. Hier konnte schonmal in mögliche, spätere Berufsfelder geschnuppert werden, bevor abschließend vom Oberbürgermeister der Stadt Marburg die Urkunden, sowie ein Abo der Fachzeitschrift „Biologie in unserer Zeit“ und eine Mitgliedschaft im VBIO verliehen wurden.

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

die Kolleginnen und Kollegen der Europaschule Gladenbach begrüßen Sie und Euch ganz herzlich zum Beginn des neuen Schuljahres – wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Die Klassen 6 und 8-13 beginnen am 05. September um 8.10, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2-4 um 9.00 Uhr.

Die neuen Schülerinnen und Schüler begrüßen wir gemeinsam mit ihren Eltern an folgenden Terminen:

  • Klassen des Haupt- und Realschulzweigs: Montag, 05.09.2022, 14.00 Uhr in der Kultur- und Sporthalle
  • Klassen des Gymnasialzweigs: Montag, 05.09.2022, 15.00 Uhr in der Kultur- und Sporthalle
  • Klassen der Förderstufe: Dienstag, 06.09.2022, 8.15 Uhr im Haus des Gastes Gladenbach
  • Klassen Grundschule: Dienstag, 06.09.2022, 10.00 Uhr im Haus des Gastes Gladenbach, von 9.00-9.45 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der Katholischen Kirche

Das Hessische Kultusministerium hat sogenannte Präventionswochen für die ersten beiden Schulwochen angeordnet:

„Vorbehaltlich der weiteren Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene beginnt das neue Schuljahr 2022/2023 ab Montag, den 5. September 2022, mit zwei Präventionswochen: Allen Schülerinnen und Schülern wurden von den Schulen vor den Sommerferien fünf Antigen-Selbsttests zur Mitnahme nach Hause angeboten, um sich in den letzten Tagen der Sommerferien und am Morgen des ersten Schultags nach den Ferien freiwillig zu Hause testen zu können. Während der beiden Präventionswochen werden allen Schülerinnen und Schülern pro Woche drei Antigen-Selbsttests für eine freiwillige Testung zu Hause angeboten.

(Quelle: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/corona/aktuelle-planungen-zum-schulbeginn-am-05-september-2022; Stand 03.08.2022)

Aufgrund von Straßenbaumaßnahmen erfolgen Sperrungen über die wir Sie informieren möchten:

„Sperrung der Ortsdurchfahrt Gladenbach/Mornshausen: Ab Montag, 29.8.2022, bis voraussichtlich zum 04.11.2022 wird die Ortsdurchfahrt Gladenbach/Mornshausen gesperrt. Die Buslinien 383, MR-30 und MR-39 werden zwischen Mornshausen und Gladenbach über die Bundesstraße B255 umgeleitet. Betroffen sind auch einzelne Schulfahrten der Linie MR-45.“

(Quelle: Regionaler Nahverkehrsverband (RNV) Marburg-Biedenkopf)

Einen guten Schulstart wünscht

Dr. Holger Schmenk
(Schulleiter)

Kommt in der aktuell politisch wie wirtschaftlich unruhigen Zeit ein Bundestagsabgeordneter zu Besuch, um sich den Fragen des Publikums zu stellen, vergeht die Zeit wie im Flug. So auch am Montag, dem 23.05., in der Kultur- und Sporthalle der Europaschule Gladenbach. Der gesamte Jahrgang der Jahrgangsstufe Q2 - 82 Schülerinnen und Schüler - hatte sich versammelt, um Sören Bartol, den Bundestagsabgeordneten für den Landkreis Marburg-Biedenkopf und Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtwesen und Bauen, Klara Geywitz, im Rahmen einer Fragerunde zu empfangen.

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Angesetzt waren 60 Minuten, am Ende wurden es - bei diversen weiteren vorhandenen Wortmeldungen - 75. Zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler prasselten dabei auf den bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2021 erneut per Direktmandat in den Bundestag eingezogenen Abgeordneten ein.

Im Fokus des Interesses standen bei den Schülerinnen und Schülern einerseits vielzählige Fragen zum Krieg in der Ukraine, gleichzeitig aber auch zur Energiesicherheit Deutschlands und Europas. Unternimmt Deutschland genug, um die Ukraine in der aktuellen Situation zu unterstützen? Wie bewertet Sören Bartol das Verhalten seines Parteikollegen und ehemaligen Bundeskanzlers, Gerhard Schröder? Vor welche Herausforderungen wird uns angesichts der weltpolitischen Geschehnisse die immer noch große Abhängkeit von Energieimporten aus Russland zukünftig stellen? Kann eine Lösung zur Senkung dieser Energieabhängigkeit darin bestehen, doch noch länger auf Atomkraft zu setzen?

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Zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um besagten Themenkomplex stand Sören Bartol dem jungen Publikum Rede und Antwort. Doch auch Fragen zur Digitalisierung, zum Leben als Bundestagsabgeordneter sowie zum Abstimmungsverhalten Bartols wurden beantwortet. Moderiert wurde die Gesprächsrunde dabei von Anja Hartmann, Maja Weber, Julian Döll und David Heuser - vier Schülerinnen und Schüler des PoWi-Leistungskurses.

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Rückblickend wurde die Austauschmöglichkeit mit Herrn Bartol von den Schülerinnen und Schülern insgesamt als sehr positiv und spannend empfunden. Gerne - so einige angehende Abiturientinnen und Abiturienten - könne dieses Format im nächsten Schuljahr einmal wiederholt werden, um auch viele weitere Fragen rund um andere Themenbereiche zu verhandeln.

Vor der Podiumsdiskussion hatte sich der Bundestagsabgeordnete bereits einen ersten Eindruck der Europaschule Gladenbach bei einem kleinen Schulrundgang gemacht. Dabei wird ihm wahrscheinlich vor allem die Begegnung mit dem Chamäleon unseres Vivariums in Erinnerung bleiben.“

In diesem Sinne freuen wir uns natürlich auf weitere Begegnungen mit Herrn Bartol in den nächsten Schuljahren und bedanken uns noch einmal für den Besuch an unserer Schule.

Nach 2-jähriger Pause konnten die GrundschülerInnen der Europaschule in Gladenbach endlich wieder die Bundesjugendspiele bestreiten. Für viele Kinder waren dies die ersten Bundesjugendspiele in der Schule. Gleichzeitig waren diese Bundesjugendspiele aber auch für alle SchülerInnen und LehrerInnen neu, denn sie fanden nicht mehr in der Wettkampfkonzeption, sondern in der Wettbewerbskonzeption statt. Bei dieser Konzeption werden besonders die kindgemäßen Ansätze des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) berücksichtigt. Auf eine zu frühe Spezialisierung und Einengung in das starre Regelwerk wird hierbei bewusst verzichtet. Ebenso spielen Maßband und Stoppuhr eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, aus den vier Bereichen „schnell laufen“, „weit/ hoch springen“, „weit werfen / stoßen“ und „ausdauernd laufen“ passende Übungen herauszusuchen, um die Kinder aus trainingswissenschaftlicher Sicht optimal fördern und fordern zu können.
Ebenfalls neu für alle Beteiligten in diesem Jahr war die Auswertung der erbrachten Leistungen. Nach jeder Disziplin wurde innerhalb eines Jahrgangs eine nach Mädchen und Jungen getrennte Wertung durchgeführt. Dadurch ergab sich nach dem Beenden aller vier Disziplinen eine Reihenfolge, bei der die oberen 20% der SchülerInnen eine Ehrenurkunde erhielten. Die folgenden 50% der SchülerInnen erhielten Siegerurkunden und die restlichen 30% der SchülerInnen bekam eine Teilnahmeurkunde.

An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch an alle GrundschülerInnen der Europaschule, die eine Ehrenurkunde erhalten haben!

Und natürlich auch allen weiteren GrundschülerInnen ein großes Lob für ihre erbrachten Leistungen und ein DANKESCHÖN für ein tolles Sportfest!

:)

Ehrenurkunden

Am 02.06.2022 war es soweit: der gesamte Jahrgang der Q2 brach in aller Frühe um 07:00 Uhr morgens zu seiner zweitägigen Straßburgfahrt auf.

Nach mehreren Stunden Busfahrt, waren alle froh, die Altstadt von Straßburg bei einer digitalen Schnitzeljagd in kleinen Gruppen erkunden zu können. Die Stadtralley dauerte etwa 3 Stunden und gab den SchülerInnen ausreichend Gelegenheit einen ersten Eindruck der geschichtsträchtigen Stadt im Elsaß zu gewinnen. Beginnend an dem berühmten Ponts Couverts führte der Weg am Platziere Gutenberg, der Cathédrale Notre Dame, dem Palais Rohan, und dem Place de la Republique vorbei bis hin zum Abschluss an der St. Paul’s Kirche.

Strassbourg1Nach einer individuell gestalteten Mittagspause - häufig typisch Elsässer Flammkuchen (und manchmal auch „typisch französischen“ McDonalds“) - stand der gemeinsame Aufstieg auf den Straßburger Münster auf dem Programm. Der Aufstieg mit 330 Stufen die Wendeltreppe hinauf erforderte zwar sowohl Kondition als auch Schwindelfreiheit - aber die beeindruckende Aussicht über ganz Straßburg bis in den Schwarzwald von der 66m hohen Plattform entschädigte für alle Anstrengungen.

Nach einem gemeinsamen Abendessen im Hostel bestand dann noch einmal die Möglichkeit, die Stadt auch am Abend noch einmal zu erkunden, was viele Schüler*Innen auch gerne nutzten.

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Am nächsten Morgen folgte dann ein weiteres Highlight der Fahrt, das auch den Bezug zum Europaschulprogramm noch einmal deutlich erkennen ließ: der Besuch des Europaparlaments. Nach einer Sicherheitskontrolle wie am Flughafen, bekamen die Schüler*Innen geführt von zwei Mitarbeitern des Parlaments einen breiten Einblick in politische, aber auch architektonische Grundlagen des Europaparlamentes. Besonders Eindruck hinterlassen haben dabei sicherlich die „unvollendete“ Eingangshalle und der Parlamentssaal - der zweitgrößte Parlamentssaal der Welt. Dort gab es auf den Besucherrängen auch nochmal eine kurze Strassbourg3.jpg
Auffrischung in politischen Grundlagen des Europaparlaments. Abschließend bestand dann noch die Möglichkeit das „Parlamentarium Simone Veil“ zu besuchen - ein digitale Ausstellung, die u.a. durch einen 360-Grad-Film über die Errungenschaften und zukünftigen Herausforderungen der EU sowie Planspielen an iPads die Bedeutung des Europaparlaments allgemein aber auch z.B. den Ablauf von Gesetzgebungsverfahren vermittelt. Zudem gab es die Möglichkeit, sich über die Europaabgeordneten aller Staaten zu informieren.

Leider war zu dem Zeitpunkt, als wir in Straßburg waren, keine Sitzungswoche, sodass es keine Möglichkeit gab, sich mit einem Abgeordneten zu treffen und ein Gespräch zu führen. Trotzdem konnte der Besuch den Schüler*Innen einen ersten Zugang zu europäischer Politik eröffnen und bot den Schüler*Innen, die aufgrund von Corona in der 10. Klasse nicht nach Berlin fahren konnten, auch die Möglichkeit als Jahrgang gemeinsame Erinnerungen zu sammeln.

Europaschule Gladenbach

Dr.-Berthold-Leinweber-Str. 1
35075 Gladenbach

Tel. +49 - (0)6462 9174-0
Fax +49 - (0)6462 9174-19
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