„Bienen sichern Bildung“


unter diesem etwas plakativen Motto beteiligt sich die 8G1 an den zahlreichen Aktionen zugunsten unserer Partnerschule in Kisomachi. An vielen zusätzlichen Terminen haben die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung einiger Eltern und Lehrer eine Fülle von Nisthilfen erstellt, die am Tag der offenen Tür in der Schule und an einem anderen Tag auf dem Wochenmarkt der Stadt Gladenbach verkauft wurden. Zusätzlich wurde an diesen Terminen mit einer Ausstellung mit Bildern, Skizzen und einem selbst erstellten Modell über das Vorhaben und die damit zu schützenden Organismen informiert. Alle benötigten Materialien zur Erstellung der Nisthilfen wurden selbst gesammelt oder gespendet, so dass der Erlös dieser Verkaufsaktion mit jedem Cent unserer Partnerschule zugute kommt. Spätestens bis zum Beginn der nächsten Studienfahrt im Dezember 2010 möchten die Schülerinnen und Schüler soviel Geld zusammen haben, dass in Kisomachi davon eine Maisschrotmaschine gekauft werden kann, die an der Schule und in der Region dringend gebraucht wird. Für die verschiedenen Nisthilfen wurde für den Verkauf je nach Arbeitsaufwand und Materialverbrauch ein Sockelbetrag (3 – 12 Euro) festgesetzt, der durch eine Spende dann noch individuell erweitert werden konnte. Bei Nisthilfen wurde darauf geachtet, dass sie schon vielfach erprobt wurden. Die ersten Erfahrungen mit Nisthilfen liegen schon seit Eröffnung des Freilandlabors im Jahre Als besondere Attraktion, vor allem für jüngere Kinder, verfügt der größere Teil der Nisthilfen über herausziehbare, transparente und atmungsaktive Plastikniströhren, in denen die Entwicklung der Insekten über das Jahr direkt verfolgt werden kann. Zur Information wurde allen Nisthilfen auch ein Flyer des Landkreises beigelegt. Für weitere Informationen standen die Schülerinnen und Schüler der 8G1 zur Verfügung. Damit die verschiedenen Insektennisthilfen auch auf dem Schulgelände präsent sind, wurde die Ausschreibung des Pala-Verlags in den Projektplan aufgenommen und noch der Bau eines Insektenhotels in Angriff genommen. Außerdem wurde noch versucht, das Gelände in der Umgebung des Insektenhotels insektenfreundlicher zu gestalten. So wurde ein Reisighaufen aufgeschichtet, Wildblumeninseln mit mageren Boden in der Wiese eingerichtet und Erhaltungsschnitte in der Vogelschutzhecke vorgenommen. Die Arbeiten werden am 12. Mai 2010 zum Abschluss gebracht worden und das Insektenhotel wird dann in Anwesenheit des Kreisbeigeordneten Herrn McGovern, der Schulleitung, verschiedenen Pressevertretern und natürlich der beteiligten Schülerinnen und Schülern offiziell eingeweiht. Über das Projekt wurde schon in der Presse, in der Schulzeitung und an verschiedenen Stellen auf der Homepage unserer Schule berichtet. Des Weiteren wird auf der Seite der Homepage unserer Schule, auf der die langjährige Partnerschaft mit der Schule in Kisomachi dokumentiert wird, im Moment eine geschlossen Community aufgebaut, über die sich in den nächsten Monaten die Schüler dieser Klasse, aber auch anderer Projektgruppen mit Schülern aus Kisomachi über interessante gemeinsame Themen austauschen können. Die SchülerInnen der 8G1 haben bereits ihre eigenen Profile erstellt und warten jetzt auf die Antworten aus Kisomachi. Konferenzsprache ist natürlich Englisch. Eines der Themen, über die sich die SchülerInnen austauschen werden, wird natürlich der Schutz der Wildbienen sein .Über die Haltung von sozial lebenden Bienen wurde schon auf den Workcamps der beiden letzten Studienfahrten nach Kisomachi diskutiert. An unserer Schule halten wir Bienenvölker seit 1989. Bienenhaltung ist neben der Hühnerhaltung eines der möglichen „income generating projects“, die für die Schule in Kisomachi aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung von immenser Bedeutung sein können.




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