Für einige von uns begann der heutige Tag sehr früh, da sie an der Morgenandacht der katholischen Kappelle im Brothers’ Center teilnahmen.
Wir kannten die Lieder, die sie sangen. Wir kannten die Gebete, die sie sprachen. Wir kannten die Riten, die sie vollzogen.
Doch auch die Ähnlichkeit der Liturgie war eine bereichernde Erfahrung.
Auch wenn viele Tansanier keine großen Fans der Pünktlichkeit sind, waren es diesmal wir, die im Kloster zu spät kamen.
Weiter ging es später mit der Wanderung durch den Rau Forest. Mit dabei waren auch unsere Freunde Pascal aus Kisomachi, Forstexperte, der aber auch gerne Geschichten erzählt, von denen wir glauben, sie seien nur Anekdoten, und der mit uns gleichaltrige Francis, Sohn einer Bediensteten des Brothers’ Center.
Nachdem wir die Fahrt mit 30 Mann in einem20 Personen Bus überlebten, wurden wir durch vieleAttraktionen des Regenwaldes in den Bann gezogen.
Vielerlei nährstoffreiche Bäume, mit denen unter anderem unsere Möbel hergestellt werden,lernten ir kennen. Geschichten von Bäumen aus Indien erzählten, wie sie in diesem Regenwald eingepflanzt wurden und weiterwuchsen, trotz unvorteilhafter Lebensbedingungen. Aus ihnen werden anschließend Gewehrschafte und Boote gemacht.
Überrascht waren wir auch von den Gurken („white cucumber“), welche wir zuerst für Kartoffeln hielten.
Die Colobosaffen mit ihren langen, plüschigen Schwänzen waren eher scheu und versteckten sich in den Kronen der Bäume. Doch das Highlight des Regenwaldes war der so genannte „King of the forest“. Dieser Baum ist angeblich der älteste Baum Afrikas mit seinen 300 Jahren.
Der Nachmittag war für uns ein Erlebnis der besonderen Art.
Der Besuch des Altkleidermarkts in Soweto, dem Slum von Moshi, stellte sich für einige als echte Herausforderung dar. Man findet Jeans, Kleider und Gardinen, die in unseren Altkleidercontainern landen. Mit Sicherheit waren wir an dem heutigen Tag die Attraktion, denn viele sprachen uns an und fragten nach Fotos mit uns. Des Weiteren staunten viele über unsere Swahili-Kenntnisse.
Alles in allem war es ein sehr eindrücklicher Tag, an dem Wissen und neue Erfahrungen eng beieinander lagen.

In der gestrigen Abschlussrunde wurde der Tag als Reizüberflutung beschrieben, jedoch haben wir heute erfahren, was wahre Reizüberflutung bedeutet…

Auf dem Markt in Moshi

Die Aufmerksamkeit, die wir heute bekommen haben, bekommt man zu Hause nur selten. Die zahlreichen Händler, die alle Silvester hießen und ihre „selbst gemachten“ Bilder; Postkarten und Armbänder verkaufen wollten, hatten nicht nur zufällig dieselbe Unterschrift (unter den Bildern), sondern auch dieselbe Aufdringlichkeit und haben uns stundenlang in der Stadt verfolgt. So mancher erwies sich als (zu) höflich und ließ sich die Kunstwerke der neu gefundenen „Freunde/Friends“ zeigen. Andere fielen auf ihre Masche herein und kauften „einzigartige“ Kunstwerke, für den 10-fachen Preis als im Touri-Shop. Wiederum andere zeigten sich als nicht sehr kollegial und behaupteten, dass der Weiße da drüben schon immer genau dieses Armband haben wolle.
Anderweitig versuchte ein Tansanier die liquide wirkenden Deutschen gleich zu heiraten. Diesmal zeigten wir uns als kreativ und erschufen eine Scheinehe.

Trotz der aufdringlichen „Geschäftsmänner“ zeigte sich die Mehrheit als immer noch kommunikationsbedürftig. Jedoch sollte der Kauf von tansanischen SIM-Karten nicht garantieren, dass das Bedürfnis gestillt werden sollte. Entweder war ganz überraschend eine SIM-Lock aktiv oder das so eben erworbene Guthaben nicht auf dem Handy angekommen.

Und der Geschichte Moral… das ist in Tansania ganz normal.

Ein unbeschreiblicher Moment, am 1. Januar am Kilimanjaro Airport von fünf in besten Feiertagsanzügen gekleideten Herren, allen Verantwortlichen aus Kisomachi, herzlichst mit einem HAPPY NEW YEAR begrüßt zu werden! Mr. Massawe, headmaster, Pascal Sabbas,Ciril, ein weiteres Schoolboard- Mitglied, und unser neuer Busfahrer Simon sind um 2 Uhr nachts aufgebrochen, um uns zu begrüßen. Die 50 km von Arusha bis zu unserem Quartier, dem Brothers`Centre in Moshi, zeigen das Ausmaß des Regenmangels der letzten 6 Wochen.

Am Straßenrand das gewohnte Bild: Frauen in bunten Gewändern verkaufen Feldfrüchte, Tomaten, Zwiebeln, Mangos, Kartoffeln, Ananas. Man fragt sich, an wen. Auf der Straße morgens um 6 sind nur Busse und Landrover unterwegs, die übermüdete Flugreisende zu den touristischen Zielen Kilimanjaro und Nationalparks bringen. Das Steppengebiet am Rand weist einige Rundhäuser der Maasai auf, davor Ziegenherden und Kinder, die sie hüten.
Im Brothers` Centre ein herzlicher Empfang durch Brother Fidelis und Marietta, die Küchenchefin. Für das opulente Neujahrsmenü können wir uns aus 10 Töpfen bedienen. Ein buntes Festvergnügen, wobei Pilau., kleine egg plants; Huhn und Mangos, alles aus dem eigenen kitchen garden, köstliche Besonderheiten sind.

Der Nachmittag vergeht im Erkunden der Projekte des Brothers` Centre, schlanke Schweine, die lange leben „dürfen“; Kühe, die nicht an EU-Effektivität zu messen sind, eine Ausbildungsstelle für 80 angehende Schreiner und ein home-garden, in dem gerade die Avocados ansetzen und Kochbananen erntereif sind. Morgen , am 2.Januar, wird die Stadt uns empfangen; die Mischung aus inzwischen vor allem Motorradverkehr, Markttreiben, Villen, als Hochsicherheitstrakte gebaut, daneben Hütten, Unterstände mit Kindern, die Mzungu (Weiße Europäer) rufen. Bis dahin- D.Häring

Beim Kreisentscheid Gerätturnen in Marburg konnten die Mädchen der Wettkampfgruppe IV ihren Erfolg vom letzten Jahr wiederholen. In einem sehr guten Wettkampf haben sie bei den Gerätebahnen B und C, bei der Sprintstaffel und bei den Standweitsprüngen zum Teil recht deutlich den ersten Platz belegt. Die Erfahrungen aus der Teilnahme beim letztjährigen Landesentscheid haben sicher dazu beigetragen. Zweite Plätze gab es nur beim Seilklettern und bei der Gerätebahn A mit Reck, Boden und Sprung. Bis zum Regionalentscheid am 25.01.2016 in Biedenkopf bleibt jetzt etwas Zeit, sich auch in diesen Disziplinen noch zu verbessern. Dort treffen sie dann auf die Kreismeister aus sechs weiteren Schulsportregionen Mittelhessens.

Die Mannschaft der Wettkampfgruppe III, betreut von Jasmin Hartmann, konnte ihren Erfolg aus dem letzten Jahr nicht ganz wiederholen. Durch krankheitsbedingte Ausfälle reichte es diesmal nur zu einem zweiten Platz hinter den Siegerinnen aus Biedenkopf. Aber auch in dieser Wettkampfklasse überzeugten unsere Turnerinnen mit anspruchsvollen und ausdrucksstarken Übungen.

Folgende Turnerinnen waren an den Erflogen beteiligt:

Kreisentscheid Gerätturnen WK IV und WK III

WK III oben: Emili Müller, Selina Lang, Lea Strobel, Aimiee-Lee Schmidt und Paula Steinbrück.
WK IV unten: Helena Schüler, Anja Hartmann, Emma Heuser, Elisa Lang und Nele Hartmann.

image2image2Vorlesen in der Weihnachtszeit
Reading at Christmas time

 

Kinder lesen für Kinder
children reading for children

in der 2. Pause
during 2nd breaktime

image3

in den Klassen 4P/3P
in the classes 4P/3P

 

Reading at our school

England

Italy

Slovakia

Sweden

Germany

Malta

Reading at Shool:

In allen fünf Klassen der Jahrgangsstufe 6 war im November und Dezember Vorlesezeit. Seit Oktober läuft bun­desweit der Vorlesewettbewerb. Bis zu den Weihnachtsferien müssen die Schulsieger feststehen. Die Gewinner werden im Februar zum Regionalentscheid eingeladen.
Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buch­handels in Zusammenarbeit mit Buch­handlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen veran­staltet.
Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Fast 700.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr.

 vorlesewettbewerb 2016 europaschule gladenbach 005

Am 23.11.2016 fand in unserer Schule die Schulentscheidung statt. Aus jeder der fünf Klassen konnten sich ein Vertreter qualifizieren qualifizieren. 6F1: Alia Freier; 6F2: Elisa Lang; 6F3: Johanna Hohl, 6F4: Maximilian Barth; 6F5: Ismail Subasi.
Vor Zuhörern aus verschiedenen 6. Klassen und der Jury, die aus der Vorjahressiegerin Luis Becker (7G2), Herrn Wackernagel, Herrn Heilmann und Herrn Wirtz bestand, traten die Schüler an. Die Reihenfolge wurde ausgelost. Der Vormittag begann mit einer musikalischen Eröffnung der Saxophonisten.
Die Saxophonspieler präsentierten auf hohem Niveau ihre Ergebnisse aus dem Instrumentalunterricht.

vorlesewettbewerb 2016 europaschule gladenbach 004

Nach einer kurzen Pause mussten die Kandidaten in umgekehrter Rei­henfolge einen unbekannten Text lesen. Die Jury hatte diesmal einen relativ anspruchsvollen klassischen Text ausgesucht. „Die Vorstadtkrokodile“.
Nachdem der erste Teil von allen ganz problemlos gemeistert wurde, gab es bei dem fremden Text doch feine, aber hörbare Unterschiede.
Insgesamt war die Vorleseleistung aber super, was die Zuhörer auch mit viel Applaus belohnten.
Die Jury kam nach kurzer Beratung zu dem Ergebnis: Schulsieger ist Alia Freier aus der 6F1.
Zweite wurden alle anderen. Jeder durfte sich als Preis ein Buch aussuchen, Alia so­gar zwei. Urkunden bekamen auch alle Vorleser.
Wir wünschen Alia für die nächste Runde, den Kreisentscheid, Anfang Februar alles Gute und dass Du wieder so eine gute ge­eignete Geschichte findest. Vielleicht schaffst Du ja noch eine Runde weiter.

 

Beim diesjährigen Kreisentscheid der Wettkampfklasse 2 in Marburg erreichten beide Auswahlen der Europaschule Gladenbach in ihren männlichen und weiblichen Wettkampfklassen jeweils einen Sieg und drei Niederlagen.

Die Schüler Jonathan Reinhardt, Lennard Hoppe, Jasper Pfaff, Jan Wytrazek und Mike-Oliver Busch starteten mit einem 36:31-Erfolg gegen das Gymnasium Philippinum. Gegen die Mannschaften der Marburger Elisabethschule und der Alfred-Wegener-Schule aus Kirchhain, die mit Jugend- und Nachwuchsbundesligaspielern gespickt sind, mussten die Gladenbacher Jungen jedoch Niederlagen einstecken. BB JtfO WKIIIm Spiel um Platz 3 gegen das Landschulheim Steinmühle konnte das Team um Trainer Daniel Körfer trotz einer deutlichen Leistungssteigerung zum Ende des Spiels die verschlafene Anfangsphase nicht mehr aufholen. Die Gladenbacher verloren mit 16:22 Punkten.

Einen ähnlichen Turnierverlauf erlebten die Schülerinnen Lea Happel, Berith Arnold, Pauline Naumann, Marlen Theis, Lilly Wiesner und Giulia De Padova. In ihrem ersten Spiel des Turniers fuhren sie einen ungefährdeten 26:13-Sieg gegen die Gesamtschule Ebsdorfergrund ein. Gegen die späteren Turniersiegerinnen von der Elisabethschule, die in Bestbesetzung mehrere Kader-Auswahlspielerinnen aufboten, stand am Ende ein klares 10:39 auf der Anzeigetafel. Im dritten Spiel gegen die Martin-Luther-Schule standen die Zeichen wieder klar in Richtung zweitem Sieg, jedoch überraschten die Marburger Spielerinnen mit schnellem Kombinationsspiel und setzten die Europaschülerinnen schnell unter Druck. Am Ende fehlten die Kräfte, um das Spiel noch einmal zu drehen. In ihrem letzten Spiel gegen das Gymnasium Philippinum konnten die Gladenbacherinnen keine entscheidenden Akzente setzen. Trainer Daniel Körfer formulierte zum Abschluss des Turniers, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Köpfe nicht hängen lassen und weiter an sich arbeiten sollen. „Die starken Marburger Jahrgänge 2000 und 2001 spielen in Ihrer eigenen Liga“, so Körfer. Betreut wurden beiden Teams von Jeanette Bunde, Jens Martin Jung und Daniel Körfer.

Einen Tag später reisten die Mädels der Wettkampfklasse 3 (Paula Kremer, Lana Thomas, Jana Röder, Katelin Scheld, My-Linh Ngo, Meryem Kaplan, Kimberly Geisler, Laura Runzheimer) nach Marburg. Das erste Spiel gegen die Gesamtschule Ebsdorfergrund wurde souverän mit 18:9 gewonnen. Die zweite Begegnung ging wie erwartet gegen die Elisabethschule 1 deutlich verloren. Sie spielten, genauso wie die Mannschaft des Philippinum, in einer anderen Liga. Das dritte Spiel gegen die Elisabethschule 2 konnten die Mädels der Europaschule Gladenbach wieder für sich entscheiden. In dieser Partie gelang es den Gladenbacher Mädchen den Gegner für einen kurzen Moment zu überraschen und unter Druck zu setzen, so dass es am Ende 25:19 auf der Punktetafel stand. Im letzten Spiel gegen die Schülerinnen des Philippinum haben sie wieder eine Niederlage in Kauf nehmen müssen. Insgesamt können die Mädels sehr stolz auf einen 3. Platz sein. Betreut wurde das Team von Jens Martin Jung und Thomas Lohr. 

BB JtfO WKIII

 

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