In der gestrigen Abschlussrunde wurde der Tag als Reizüberflutung beschrieben, jedoch haben wir heute erfahren, was wahre Reizüberflutung bedeutet…

Auf dem Markt in Moshi

Die Aufmerksamkeit, die wir heute bekommen haben, bekommt man zu Hause nur selten. Die zahlreichen Händler, die alle Silvester hießen und ihre „selbst gemachten“ Bilder; Postkarten und Armbänder verkaufen wollten, hatten nicht nur zufällig dieselbe Unterschrift (unter den Bildern), sondern auch dieselbe Aufdringlichkeit und haben uns stundenlang in der Stadt verfolgt. So mancher erwies sich als (zu) höflich und ließ sich die Kunstwerke der neu gefundenen „Freunde/Friends“ zeigen. Andere fielen auf ihre Masche herein und kauften „einzigartige“ Kunstwerke, für den 10-fachen Preis als im Touri-Shop. Wiederum andere zeigten sich als nicht sehr kollegial und behaupteten, dass der Weiße da drüben schon immer genau dieses Armband haben wolle.
Anderweitig versuchte ein Tansanier die liquide wirkenden Deutschen gleich zu heiraten. Diesmal zeigten wir uns als kreativ und erschufen eine Scheinehe.

Trotz der aufdringlichen „Geschäftsmänner“ zeigte sich die Mehrheit als immer noch kommunikationsbedürftig. Jedoch sollte der Kauf von tansanischen SIM-Karten nicht garantieren, dass das Bedürfnis gestillt werden sollte. Entweder war ganz überraschend eine SIM-Lock aktiv oder das so eben erworbene Guthaben nicht auf dem Handy angekommen.

Und der Geschichte Moral… das ist in Tansania ganz normal.

Ein unbeschreiblicher Moment, am 1. Januar am Kilimanjaro Airport von fünf in besten Feiertagsanzügen gekleideten Herren, allen Verantwortlichen aus Kisomachi, herzlichst mit einem HAPPY NEW YEAR begrüßt zu werden! Mr. Massawe, headmaster, Pascal Sabbas,Ciril, ein weiteres Schoolboard- Mitglied, und unser neuer Busfahrer Simon sind um 2 Uhr nachts aufgebrochen, um uns zu begrüßen. Die 50 km von Arusha bis zu unserem Quartier, dem Brothers`Centre in Moshi, zeigen das Ausmaß des Regenmangels der letzten 6 Wochen.

Am Straßenrand das gewohnte Bild: Frauen in bunten Gewändern verkaufen Feldfrüchte, Tomaten, Zwiebeln, Mangos, Kartoffeln, Ananas. Man fragt sich, an wen. Auf der Straße morgens um 6 sind nur Busse und Landrover unterwegs, die übermüdete Flugreisende zu den touristischen Zielen Kilimanjaro und Nationalparks bringen. Das Steppengebiet am Rand weist einige Rundhäuser der Maasai auf, davor Ziegenherden und Kinder, die sie hüten.
Im Brothers` Centre ein herzlicher Empfang durch Brother Fidelis und Marietta, die Küchenchefin. Für das opulente Neujahrsmenü können wir uns aus 10 Töpfen bedienen. Ein buntes Festvergnügen, wobei Pilau., kleine egg plants; Huhn und Mangos, alles aus dem eigenen kitchen garden, köstliche Besonderheiten sind.

Der Nachmittag vergeht im Erkunden der Projekte des Brothers` Centre, schlanke Schweine, die lange leben „dürfen“; Kühe, die nicht an EU-Effektivität zu messen sind, eine Ausbildungsstelle für 80 angehende Schreiner und ein home-garden, in dem gerade die Avocados ansetzen und Kochbananen erntereif sind. Morgen , am 2.Januar, wird die Stadt uns empfangen; die Mischung aus inzwischen vor allem Motorradverkehr, Markttreiben, Villen, als Hochsicherheitstrakte gebaut, daneben Hütten, Unterstände mit Kindern, die Mzungu (Weiße Europäer) rufen. Bis dahin- D.Häring

Beim Kreisentscheid Gerätturnen in Marburg konnten die Mädchen der Wettkampfgruppe IV ihren Erfolg vom letzten Jahr wiederholen. In einem sehr guten Wettkampf haben sie bei den Gerätebahnen B und C, bei der Sprintstaffel und bei den Standweitsprüngen zum Teil recht deutlich den ersten Platz belegt. Die Erfahrungen aus der Teilnahme beim letztjährigen Landesentscheid haben sicher dazu beigetragen. Zweite Plätze gab es nur beim Seilklettern und bei der Gerätebahn A mit Reck, Boden und Sprung. Bis zum Regionalentscheid am 25.01.2016 in Biedenkopf bleibt jetzt etwas Zeit, sich auch in diesen Disziplinen noch zu verbessern. Dort treffen sie dann auf die Kreismeister aus sechs weiteren Schulsportregionen Mittelhessens.

Die Mannschaft der Wettkampfgruppe III, betreut von Jasmin Hartmann, konnte ihren Erfolg aus dem letzten Jahr nicht ganz wiederholen. Durch krankheitsbedingte Ausfälle reichte es diesmal nur zu einem zweiten Platz hinter den Siegerinnen aus Biedenkopf. Aber auch in dieser Wettkampfklasse überzeugten unsere Turnerinnen mit anspruchsvollen und ausdrucksstarken Übungen.

Folgende Turnerinnen waren an den Erflogen beteiligt:

Kreisentscheid Gerätturnen WK IV und WK III

WK III oben: Emili Müller, Selina Lang, Lea Strobel, Aimiee-Lee Schmidt und Paula Steinbrück.
WK IV unten: Helena Schüler, Anja Hartmann, Emma Heuser, Elisa Lang und Nele Hartmann.

image2image2Vorlesen in der Weihnachtszeit
Reading at Christmas time

 

Kinder lesen für Kinder
children reading for children

in der 2. Pause
during 2nd breaktime

image3

in den Klassen 4P/3P
in the classes 4P/3P

 

Reading at our school

England

Italy

Slovakia

Sweden

Germany

Malta

Reading at Shool:

In allen fünf Klassen der Jahrgangsstufe 6 war im November und Dezember Vorlesezeit. Seit Oktober läuft bun­desweit der Vorlesewettbewerb. Bis zu den Weihnachtsferien müssen die Schulsieger feststehen. Die Gewinner werden im Februar zum Regionalentscheid eingeladen.
Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buch­handels in Zusammenarbeit mit Buch­handlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen veran­staltet.
Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Fast 700.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr.

 vorlesewettbewerb 2016 europaschule gladenbach 005

Am 23.11.2016 fand in unserer Schule die Schulentscheidung statt. Aus jeder der fünf Klassen konnten sich ein Vertreter qualifizieren qualifizieren. 6F1: Alia Freier; 6F2: Elisa Lang; 6F3: Johanna Hohl, 6F4: Maximilian Barth; 6F5: Ismail Subasi.
Vor Zuhörern aus verschiedenen 6. Klassen und der Jury, die aus der Vorjahressiegerin Luis Becker (7G2), Herrn Wackernagel, Herrn Heilmann und Herrn Wirtz bestand, traten die Schüler an. Die Reihenfolge wurde ausgelost. Der Vormittag begann mit einer musikalischen Eröffnung der Saxophonisten.
Die Saxophonspieler präsentierten auf hohem Niveau ihre Ergebnisse aus dem Instrumentalunterricht.

vorlesewettbewerb 2016 europaschule gladenbach 004

Nach einer kurzen Pause mussten die Kandidaten in umgekehrter Rei­henfolge einen unbekannten Text lesen. Die Jury hatte diesmal einen relativ anspruchsvollen klassischen Text ausgesucht. „Die Vorstadtkrokodile“.
Nachdem der erste Teil von allen ganz problemlos gemeistert wurde, gab es bei dem fremden Text doch feine, aber hörbare Unterschiede.
Insgesamt war die Vorleseleistung aber super, was die Zuhörer auch mit viel Applaus belohnten.
Die Jury kam nach kurzer Beratung zu dem Ergebnis: Schulsieger ist Alia Freier aus der 6F1.
Zweite wurden alle anderen. Jeder durfte sich als Preis ein Buch aussuchen, Alia so­gar zwei. Urkunden bekamen auch alle Vorleser.
Wir wünschen Alia für die nächste Runde, den Kreisentscheid, Anfang Februar alles Gute und dass Du wieder so eine gute ge­eignete Geschichte findest. Vielleicht schaffst Du ja noch eine Runde weiter.

 

Beim diesjährigen Kreisentscheid der Wettkampfklasse 2 in Marburg erreichten beide Auswahlen der Europaschule Gladenbach in ihren männlichen und weiblichen Wettkampfklassen jeweils einen Sieg und drei Niederlagen.

Die Schüler Jonathan Reinhardt, Lennard Hoppe, Jasper Pfaff, Jan Wytrazek und Mike-Oliver Busch starteten mit einem 36:31-Erfolg gegen das Gymnasium Philippinum. Gegen die Mannschaften der Marburger Elisabethschule und der Alfred-Wegener-Schule aus Kirchhain, die mit Jugend- und Nachwuchsbundesligaspielern gespickt sind, mussten die Gladenbacher Jungen jedoch Niederlagen einstecken. BB JtfO WKIIIm Spiel um Platz 3 gegen das Landschulheim Steinmühle konnte das Team um Trainer Daniel Körfer trotz einer deutlichen Leistungssteigerung zum Ende des Spiels die verschlafene Anfangsphase nicht mehr aufholen. Die Gladenbacher verloren mit 16:22 Punkten.

Einen ähnlichen Turnierverlauf erlebten die Schülerinnen Lea Happel, Berith Arnold, Pauline Naumann, Marlen Theis, Lilly Wiesner und Giulia De Padova. In ihrem ersten Spiel des Turniers fuhren sie einen ungefährdeten 26:13-Sieg gegen die Gesamtschule Ebsdorfergrund ein. Gegen die späteren Turniersiegerinnen von der Elisabethschule, die in Bestbesetzung mehrere Kader-Auswahlspielerinnen aufboten, stand am Ende ein klares 10:39 auf der Anzeigetafel. Im dritten Spiel gegen die Martin-Luther-Schule standen die Zeichen wieder klar in Richtung zweitem Sieg, jedoch überraschten die Marburger Spielerinnen mit schnellem Kombinationsspiel und setzten die Europaschülerinnen schnell unter Druck. Am Ende fehlten die Kräfte, um das Spiel noch einmal zu drehen. In ihrem letzten Spiel gegen das Gymnasium Philippinum konnten die Gladenbacherinnen keine entscheidenden Akzente setzen. Trainer Daniel Körfer formulierte zum Abschluss des Turniers, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Köpfe nicht hängen lassen und weiter an sich arbeiten sollen. „Die starken Marburger Jahrgänge 2000 und 2001 spielen in Ihrer eigenen Liga“, so Körfer. Betreut wurden beiden Teams von Jeanette Bunde, Jens Martin Jung und Daniel Körfer.

Einen Tag später reisten die Mädels der Wettkampfklasse 3 (Paula Kremer, Lana Thomas, Jana Röder, Katelin Scheld, My-Linh Ngo, Meryem Kaplan, Kimberly Geisler, Laura Runzheimer) nach Marburg. Das erste Spiel gegen die Gesamtschule Ebsdorfergrund wurde souverän mit 18:9 gewonnen. Die zweite Begegnung ging wie erwartet gegen die Elisabethschule 1 deutlich verloren. Sie spielten, genauso wie die Mannschaft des Philippinum, in einer anderen Liga. Das dritte Spiel gegen die Elisabethschule 2 konnten die Mädels der Europaschule Gladenbach wieder für sich entscheiden. In dieser Partie gelang es den Gladenbacher Mädchen den Gegner für einen kurzen Moment zu überraschen und unter Druck zu setzen, so dass es am Ende 25:19 auf der Punktetafel stand. Im letzten Spiel gegen die Schülerinnen des Philippinum haben sie wieder eine Niederlage in Kauf nehmen müssen. Insgesamt können die Mädels sehr stolz auf einen 3. Platz sein. Betreut wurde das Team von Jens Martin Jung und Thomas Lohr. 

BB JtfO WKIII

Die Deutsch-Intensivklassen der Sek.I und die Klasse 10G2 auf den Spuren der Hessen vor zweihundert Jahren.

img 1418„Mir war kalt, aber es war cool, wirklich!“ So etwa lauteten etliche spontane Äußerungen nach dem gemeinsamen Ausflug der DIK-Klassen und der 10G2 zum Hessenpark in Neu-Anspach. Dank der großartigen Organisationsarbeit durch Frau Schnitzler und der Finanzierung durch den Förderverein unserer Schule war diese Projektwochen-Fahrt möglich geworden. In Begleitung von Frau Vollmer und Frau Ewald vom Förderverein, des Studierenden Dustin Runkel, dann Frau Schnitzler, Frau Kybalschuk und Frau Häring, startete die Hessen- Tour am Donnerstag,13.Oktober.

Bis dahin hatte die Projektwoche für die DIK-Klassen, Sek.I, verschiedene und immer musisch-praktische Aktivitäten beinhaltet, die von verschiedenen KollegInnen angeboten worden waren, u.a. von J. Rohrer (Musik), K. Frenz (Arbeitslehre/Kochen), B. Schneider (Kunst) und K. Hebbelmann (Musik). 

Die Klasse 10G2 arbeitet in dem zurzeit deutschlandweit größten Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ und engagiert sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung. Deshalb folgte sie gern der Einladung, den Ausflug gemeinsam mit den DIK-Klassen zu erleben. 

img 1425

Auf der Hinfahrt blieben die verschiedenen Klassen und Gruppen noch eng beieinander. Arabische Musik mischte sich mit deutschen Schlagern. Im Hessenpark fanden dann in gemischten Gruppen Projektführungen statt. Nach einer kurzen allgemeinen Information über die verschiedenen Ausstellungsbereiche, auch über die typisch nord- und mittelhessische Bauweise vor ca 100 Jahren, über die Arche Arbeit mit alten Tierrassen, wie zum Beispiel dem Vorwerkhuhn, dem Rhönschaf, dem Meißner Widderkaninchen etc. wurden drei unterschiedliche praktische Projekte durchgeführt. Hanfseile konnten gefertigt werden. Die jüngeren Schülerinnen lernten das Blaufärben und nahmen stolz selbst gefärbte Beutel mit nach Hause. Echte Teamarbeit erforderte der Aufbau eines Modell- Fachwerkhauses mithilfe eines Bauplans. Die SchülerInnen lernten dabei die historische Fachwerkbauweise, Bezeichnungen der Hölzer, Bundzeichen der Zimmerleute und vor allem erfuhren sie, dass nur echte Teamarbeit zum Ziel führt. So staunte die Museumsführerin nicht schlecht, als nach einer guten halben Stunde Richtfest „gefeiert“ werden konnte.

Anziehungspunkte danach waren der Spielplatz und zum Aufwärmen die Martinsklause, in der man Tee und Kaffee genoss. Manche besichtigten die alte Schule; anderen hatten es die Tiere angetan, vor allem den SchülerInnen aus Großstädten, wie Kabul, Teheran etc. 

Um die Kommunikation untereinander zu fördern, hatten wir LehrerInnen die Idee, auf der Rückfahrt die Busplätze jeweils „paarweise“(ein DIK-Schüler sitzt neben jemandem aus der 10G2) zu verteilen. Die Begeisterung aller SchülerInnen hielt sich allerdings in Grenzen. So verlief die Rückfahrt in ungewohnter Stille. Eine DIK- Klassen-Schülerin merkte beim Ausstieg an: „Was war das für ein Spiel? Häuserbauen mit allen macht Spaß, mehr als Bus- Fahren.“ P1030801

 

Europaschule Gladenbach

Dr.-Berthold-Leinweber-Str. 1
35075 Gladenbach

Tel. +49 - (0)6462 9174-11
Fax +49 - (0)6462 9174-19
e-mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

© 2017 Europaschule Gladenbach, V3.5

Impressum
Datenschutzerklärung

Zum Seitenanfang