04.01.2011

Nach einer für die meisten sehr kurzen Nacht begann der Tag früher als gewohnt – schon um viertel nach sieben. Obwohl unser Bus aufgrund eines platten Reifens verspätet ankam, erreichten wir das KCMC doch noch rechtzeitig. Dort sahen wir uns die pharmakologische Abteilung (Saint Luke Foundation) an, die von dem deutschen Ärztehepaar Köhler aus Würzburg verwaltet wird. Frau Köhler führte uns durch die Anlage und erläuterte uns die Arbeit der NGO. Die Saint Luke Foundation ist Teil eines Krankenhauses und stellt seit 25 Jahren Infusionslösungen her. Dafür wird die „reverse osmosis“ benutzt, ein Verfahren, bei dem aus Urin und Abwasser reines Wasser hergestellt wird, was in Verbindung mit Zucker oder Salz zu einer Infusionslösung führt. Der Rundgang endete damit, dass Frau Köhler uns ihre Arbeit mit HIV-Patienten erklärte.
Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung und ein Großteil der Gruppe nutzte ihn, um die letzten Mitbringsel zu kaufen, da es dazu in Kisomachi bzw. im Nationalpark wahrscheinlich keine Möglichkeit geben wird.
Birte, Lena



Tradition vs. Gesetz

Am Abend besuchte uns noch eine Vertreterin von KWIECO (Kilimanjaro Women Information Exchange and Consultancy Organization) namens Elizabeth Minde. Sie erzählte uns von ihrer Organisation, die sich hauptsächlich für die Menschenrechte, besonders derer der Frauen, einsetzt. Dabei machte sie uns darauf aufmerksam, dass Frauen und Männer vor dem Gesetz zwar gleichgestellt sind, aber dass die Tradition immer noch dafür sorgt, dass Frauen unterdrückt werden. Das liegt daran, dass die Einhaltung der Gesetze von Männern überwacht wird, die an den alten Traditionen, z.B. der Hausfrauen- und Familienrolle, festhalten. Auffällig dabei ist, dass diese Traditionen auch von Frauen an ihre Kinder weitergegeben werden und dadurch die Aufklärung erschwert wird. Ihre Aufgabe sieht Frau Minde darin, als Rechtsanwältin Frauen zu stärken und dafür zu sorgen, dass diese gestärkt ihre Rechte vor Gericht einklagen. (www.kwieco.com)
Silvan, Birte



Frau Koehler vom KCMC bei der Begruessung



Umkehr-Osmose (Technik aus Deutschland)



Elizabeth Minde von KWIECO
05.01.2011

Vor dem grossen Aufbruch Richtung Kisomachi war ein vorerst letzter Projektbesuch geplant, eine kurze Begegnung mit der Frauenorganisation KIWAKUKKI.
Trotz im Vorfeld geaeusserter dreimaliger Bitte um persoenliche Gespraeche mit Beraterinnen wurde uns ein 45minuetiger textlastiger und mit Abkuerzungen gespickter Power-Point-Vortrag der Frauenorganisation ueber Ziele, konkrete Projekte etc. gehalten. Interkulturelles Missverstaendnis!! Die Beraterin hatte sich ueberhaupt nicht vorstellen koennen, dass wir Europaer persoenliche Informationen und reale Begegnungen suchen. Mit etwa 30 textueberladenen Folien, wortwoertlich abgelesen, erreichte sie nur Wenige. Einige der SchuelerInnen, vor allem aus der “E”, erinnerten einander leise ans Methodentraining der Europaschule.

So konnte nicht verwundern, dass das Highlight ein selbst gemaltes riesiges Baum-Bild in einem kleinen Buero einer anderen Beraterin war. Zarte Wurzeln muendeten in einem starken Stamm aus zwei Teilen, die wiederum von zahlreichen Aesten gekroent waren. Eine Mitarbeiterin von KIWAKUKKI beschrieb ihre Arbeit als “Memory-Book”-Beraterin. An Aids erkrankte Eltern schreiben ihren Kindern die Familiengeschichte auf oder malen Bilder, auch ueber ihre Herkunft,  nennen  Verwandte, die zu ihnen gehoeren und die die Kinder nach ihrem Tode aufnehmen koennen. Ein bewegender Abschluss des Besuchs bei KIWAKUKKI.
D. Haering

 

Spontane Eindrücke zur Ankunft in Kisomachi:

“ Dass es der alte Bus-voellig ueberladen die “Strasse” nach Kisomachi hinauf geschafft hat! Fast ein modernes Wunder!!”
“Muede SchuelerInnen auf der Fahrt von Moshi nach Uchira; ab Uchira wars aus mit dem Schlaf, das Schuetteln und Ruetteln liess auch den letzten Schlaefer hochschrecken.”

“Dieser scheiss-rote Staub!”

“Super Unterkunft, phantastischer Ausblick!”
“Wie zu Hause, Wahnsinnspanorama!”
Bettenverteilung:
“Wir wollten nett sein, bezogen gleich das kleinste Zimmer, die Aussicht waere grandios gewesen. Satz mit X, wir erhielten ein kleines Bett mit Aussicht auf Geroell. Nun ja!”
“Endlich nicht mehr soo heiss, sehr nette Partnerschueler”
“Eine so schoene Aussicht hatte ich noch nie beim Essen”
“Erstaunlich, wie ein Hut Menschen zusammenbringen kann!”
(Erkl.: In Ermangelung einer Frisbee-Scheibe wurde Jonas Hut geworfen)
“Die spannende Fahrt nach Kisomachi hat sich wirklich gelohnt!”
“Es regnet. Es kann in Tanzania tatsaechlich regnen!”
“Regen ist der Segen des Himmels, weil ihr gekommen seid” (Epiphania Umbella, Lehrerin)
“Es regent hier tatsaechlich auch einmal, ich dachte, die Wolken seien nur Deko.”
Nach dem Gang durchs Dorf:
“Ueberall begegnen einem ueberraschend freundliche Leute”
“Es gibt viele freundliche Leute im Dorf, dann gibt es die ausserordentlich freundlichen Leute, zu viel Bananenbier.”
“Mrs Umbella kennt alle, sie stellt mich vor, nennt mich “best friend”, ist stolz. Eine schmale Frau-sie ist Witwe- dankt mir innig fuer das Schulgeld fuer ihren Sohn Matthau, der seit 2009 einen erfolgreichen Schulabschluss und jetzt einen Collegeplatz hat.”
“Besuch jeglicher Art ist selten. Wir sind die Attraktion des Tages.”
alle


Vortrag bei KIWAKKUKI



Ankunft auf dem Fair View Hill



"Huetchen-Spiel" auf afrikanisch



Erste gemeinsame Wanderung zur Kilimani-Schule (Nachbarschule der Kisomachi Secondary School)



Begruessung durch den Schulleiter der Kilimani-Schule


Traumhafter Ausblick auf das Pare-Gebirge



Gespraeche auf dem Dorfplatz von Kisomachi
03.01.2011

Besuch der Unternehmen „Lucky“ und „Shah Leathers“

Nach dem Frühstück um 7:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zur berühmtesten Streichholzfabrik Tansanias: Lucky
Dort teilten wir uns in 2 Gruppen auf und bekamen einen Einblick in die Herstellung von Streichhölzern. Die Baumstämme wurden zuerst erhitzt, danach auf einer Maschine in 2 Millimeter dünne Streifen geschnitten und mit einer Schneide in ihre übliche Form gebracht, gingen sie auf das Fließband zu ihrer Weiterverarbeitung.
Was direkt ins Auge fiel, war, dass hauptsächlich Männer die einfachere Arbeit an den schweren Maschinen ausgeübt haben und die Frauen die anstrengende Arbeit hatten, bei der sie die Streichhölzer per Hand verpacken mussten und dabei einen Lohn von 500 Tansanische Schillinge (25 Cent) pro Palette á 480 Streichholzschachteln bekommen. Die Frauen sind Tagelöhnerinnen und müssen jeden Tag 9 Stunden arbeiten und danach um neue Arbeit bitten.
Auf dem Heimweg zurück ins Brother Centre sind wir in einen westlichen Supermarkt gegangen und haben uns für den heutigen Tag mit Getränken eingedeckt, wobei wir uns gefragt haben, welcher Bewohner des Stadtteils Soweto sich irgendetwas daraus leisten kann.
Nach dem Mittagessen um 13:40 besichtigten wir eine indische Leder- und Holzverarbeitungsfabrik „Shah Leathers“, in der körperlich und geistig benachteiligte Menschen arbeiten. Dort bekamen wir wieder in Kleingruppen die kleine Werkstatt gezeigt. Es war sehr interessant zu sehen, welche „Meisterwerke“ diese Menschen vollbrachten. Als wir wieder Richtung Stadt liefen, verfolgte uns ein junger Händler, der uns sehr aufdringlich und aggressiv darauf aufmerksam machte, dass er Armbänder verkaufe.
Die freie Zeit danach nutzten wir, um Moshi weiter zu erkunden.
Jan, Jannik


Das angelieferte Holz aus der West-Kilimanjaro Region...



Eine Schälmaschine zerschneidet die Stämme in zwei Millimeter dünne Holzfurniere



Ein Streichholzkopf besteht unter anderem aus: Mineralglas, Eisenoxid, Zinkoxid, Schwefel, Kaolin...



45 Streichhölzer werden in ca zwei Sekunden von Tagelöhnerinnen eingeschachtelt



Blick in die Werkstatt "Shah Leathers"

Parallel wurden an diesem Tag in unserer Partnerschule wichtige Gespräche über die weitere Zukunft der Kisomachi Secondary School geführt. Neben der Besprechung aktueller Entwicklungen ging es vor allem um die Realisierung des Maismühlenprojektes und die Planung eines Internet-Cafés.


Planungsgespräch im Lehrerzimmer unserer Partnerschule
02.01.2011

Am Morgen des 2. Januars wurden wir von Sister Margreth, einer wahrhaft starken Frau und langjährigen Bekannten der LehrerInnen, herzlich zur Teilnahme am Gottesdienst der lutherischen Kirche von Moshi eingeladen.
Überraschend an dieser Veranstaltung war für uns vor allem, wie ähnlich der Gottesdienst dem unsrigen war. Lieder und Liturgie waren uns bekannt, obwohl unsere Sprachkenntnisse in Kisuahili nicht ausreichten, um den Texten Wort für Wort zu folgen.
Um unser kulturelles Engagement unter Beweis zu stellen, durften / mussten / wollten wir auch an der Gestaltung des Gottesdienstes teilnehmen, indem wir zwei Lieder zum Besten gaben. 
Bei dem ersten handelte es sich um ein von einer kleinen Gruppe „waghalsig“ mutiger SchülerInnen vorgetragenen Lied auf Kisuahili. Das zweite war ein an Komplexität kaum zu übertreffender Kanon, der mit rhythmischem Schnipsen feierlich unterstützt wurde. In den Gesichtern der Beobachter fand sich ein Ausdruck der Überraschung, der entweder von Freude und/oder Verwirrung herrührte. Doch Dank dem Versuch der Lehrer, uns am Abend zuvor die Texte einzutrichtern, dem schier unglaublichen Engagement der Schüler und dem sagenhaften Gesangstalent einiger wurde der Auftritt zu einem vollen Erfolg.

Ungewohnt war auch die Versteigerung am Ende des Gottesdienstes, bei dem die Besucher mitgebrachte Gaben erwerben konnten. Hierbei kamen sowohl diverse Blumen und Pflanzen als auch Obst und Gemüse unter den imaginären Hammer. Wenn sich ein Gemeindemitglied besonders spendabel zeigte, fingen alle an zu singen, da das Geld der Kirche und somit auch den Leuten zugute kam.

Gastfreundlich zeigte sich auch Sister Margreth, als sie uns später alle zu sich einlud.
Wir verbrachten den Nachmittag in ihrem wunderschönen Garten bei Gebäck und leckerem, selbstgemachtem Saft (Rosella), wobei wir die sehr bodenständige Persönlichkeit mit Fragen über Land und Leute löchern durften, die sie nach bestem Wissen beantwortete.
Dabei erzählte sie uns einen Teil ihrer langen und spannenden Lebensgeschichte, die auch eine 9-jährige Ausbildung in Deutschland enthält.

Am Ende zeigte sie uns ihre Kindertagesstätte nach Montessori-Art, die aus der „Baby-/Apple- und Bananagroup“ besteht und die sie mit eigenem Geld aufgebaut und finanziert hat.
Trotz finanzieller Schwierigkeiten gibt  Sister Margreth ihre Kita nicht auf, weil sie die Kinder so liebt. Ihr Motto: „Ich kämpfe, bis ich nicht mehr kann.“

Abends leisteten sich ein paar Jungs und ein mutiges Mädchen ein staubiges Fußballspiel mit Tansaniern, wobei sich alle begeistert verausgabten.
Frauke, Johanna B. und Elena





Sister Margreth



Gesangseinlage



Ueberraschende Toene fuer die Besucher
01.01.2011

Nach der für einige sehr kurzen Silvesternacht traf sich unsere kleine Gruppe von Abenteuerlustigen am Neujahrsmorgen, um mit einem sehr klapprigen Bus, über eine sehr fragwürdige Strecke, in den nahe gelegenen Rau-Forest zu fahren.
Schon ganz zu Beginn unserer Expedition wurden wir vom Grün fast erschlagen und vom Geschrei der Affen begrüßt.
Der Wald wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zum Nationalpark erklärt, darum ist selbstredend jedes Roden von Holz etc. offiziell illegal. Und tatsächlich hatten all die Menschen, die uns mit Holz beladen entgegenkamen, dieses von den Dörfern auf der anderen Seite des Waldes mitgebracht und transportierten es nur über den durchlaufenden Waldweg.
Pascal Sabbas, ausgebildeter Forstwissenschaftlicher und seit vielen Jahren ein wichtiger Berater in der Schulpartnerschaft, führte uns sicher durch den Wald und erklärte uns vieles zu dieser unglaublichen Artenvielfalt.
Nach einiger Zeit erreichten wir das mittlerweile ausgetrocknete Flussbett des Rau-Rivers,
der auch Namensgeber für den Wald war. Der Rau River war noch vor wenigen Jahren ein nicht saisonabhängiger Strom. Aufgrund der globalen Erwärmung und der durch Korruption vorangetriebenen Anzapfung des Flusses durch europäische Großfarmer versiegt er aber während der Trockenzeit in den niedrigeren Gefilden.
Pascal erklärte uns unter anderem auch die Verwendung und Wirkung verschiedener Pflanzen. So durften wir zum Beispiel den sogenannten „water salad“ probieren und Herr Bickel stellte sich todesmutig für eine Demonstration der Wirkung einer nesselartigen Pflanze zur Verfügung.
Der dramatische Höhepunkt der Expedition war zweifellos das Abhandenkommen eines kleinen Teils der Gruppe unter der sicheren Führung von Herrn Bunde und Herrn Schneider. [Anmerkung Bunde/Schneider: Es gab sooo viel zu entdecken und die Guides hinter uns waren einfach zu langsam!!!]
Aber da selbstverständlich im tiefsten wildesten Dschungel perfekte Handynetzverbindungen vorhanden sind, konnten die Verlorengegangenen sicher zurückgebracht werden.
Das absolute Highlight stellte jedoch der „king of the forest“ dar; ein riesiger 51 m hoher und ca. zweihundert Jahre alter Baum. Nach diesem fantastischen, wenn auch anstrengendem Ereignis, stand uns der Nachmittag zur freien Verfügung.
Und so konnte der bei der feucht fröhlichen Silvester-Wasserschlacht eingebüßte Schlaf nachgeholt werden.
Frauke und Johanna S.

 


Pascal, der Forester, berichtet aus seinem Erfahrungsschatz



Horn-Chamaeleon im Rau-Forest



Verlaufen?!



Ein weiteres buntes Farbenspiel


"The King of the forest!" - 51 Meter hoch



Am Ende des Rau-Forest: Ausgedehnte Reisfelder
31.12.2010

Um halb 8 Uhr morgens starteten wir mit einem guten Frühstück in den Silvestertag.
Anschließend begaben wir uns auf Erkundungstour in die Stadt Moshi.
Beim Verlassen des Brother’s Centre fiel der erste Blick direkt auf den von der Sonne beschienenen Kilimanjaro -> Atemberaubend…
Nach einem 3 Kilometer-Marsch erreichten wir unter drückender Hitze endlich die Stadt, deren Bookshop wir als erstes besuchten und in dem wir auch das ein oder andere Souvenir erstanden.
Beim weiteren Gang durch die Stadt fiel die Freundlichkeit der Menschen hier in Moshi auf, dahinter verbargen sich jedoch aufdringliche Verkaufsstrategien. ?
Die bunten afrikanischen Taschen faszinierten alle, inklusive Jungs, sodass am Ende fast jeder eine Umhängetasche kaufte. Des Weiteren besuchten wir den Markt, der von Menschen nur so wimmelte und auch auf der Straße konnte man alle zwei Meter Früchte und Gemüse kaufen.
Herr Schneider zeigte uns eine Abkürzung durch die Stadt, die wir als Rückweg nahmen.
Den Rest des Tages konnten wir frei nutzen.
Nathalie, Nele und Laura



Endlich zeigt er sich - Der Kilimanjaro



Waeschewaschen mal anders







Besuch bei Viafrica Tanzania

Euch allen einen guten Übergang in ein neues Jahr 2011, das wir hier im Klostergarten mit 15 tanzanischen Freunden verbringen werden.
Bis zum nächsten Mal!
29.12.2010

Dar es Salaam hinter uns,
in Moshi der Kilimanjaro vor uns.
Aber kurz zurück zu Dar es Salaam, der heimlichen Hauptstadt. Besuch bei „action medeor“ einer in Deutschland gegründeten Hilfsorganisation, die von Spendern unterstützt, die dringendst benötigten medizinischen Hilfsmittel und Arzneien an bedürftige Krankenstationen abgibt. Auch wir leisten für die winzige Station in Kisomachi einen Beitrag dazu.

Besichtigung der St. Anthony`s Secondary School, von der Größe mit der unserigen vergleichbar, aber weit über dem Standard unserer Partnerschule. Ein Tagesschüler zahlt aber auch 600 Euro im Jahr. Dort hatten wir auch die Möglichkeit, unsere ersten Berichte ins Blogtagebuch zu schreiben. Rundgang im Stadtzentrum, vorbei an verschiedenen Botschaften, u.a. der deutschen und der dänischen. Vorsicht ist im Getümmel vor den kleinen Ständen geboten.
Besuch des National Museum of Tansania mit den Schwerpunkten „Prähistorisches“ (Abdrücke und Schautafeln zu den berühmten „Footprints“ von Laetoli) und Anschauungsmaterial zur deutschen und englischen Kolonialzeit.


Brother Ismail informiert unsere Schueler ueber die Schule



Gruppenfoto vor dem National Museum of Tanzania


Blick von der Kaimauer auf den Indischen Ozean, leider bei Ebbe



Big Business laesst gruessen



Die ueberwiegende Realitaet auch


30.12.2010

Heute achtstündige Busfahrt ins Landesinnere, auch entlang der Usambara- und Para-Berge in einem gut ausgestatteten Reisebus, einschließlich einiger „Ballerfilme“. Froh, gelandet zu sein und zur Ruhe zu kommen. Sehr positiver Eindruck vom Brother`s Centre Moshi, einer Oase inmitten der Großstadt Moshi.


Marktszene am Strassenrand



Blick aus dem Fenster auf Sisal Plantagen



Ohne Kommentar



Nachwuchsarbeit vor Ort

... aber 35 Grad!

27./28.12.2010

Die Anreise per Bahn (herrlicher Sonnenaufgang , Blick auf Kilimanjaro von oben) verlief, von kleinen Verzoegerungen abgesehen, problemlos.

Am Flughafen ein herzlicher Empfang von zwei Schulleitern aus Moshi und Daressalaam, ein kleiner gruener Bus transportierte uns zum Quartier, einem von Franziskanerinnen gefuehrten Gaestehaus am Rande der Innenstadt, erst grosse Erleichterung nach einem anstrengenden Flug, Weissbrot und Kaese erwarteten uns.

Erste spontane Eindruecke der Gruppe:

“Muss es nach der Kaelte sooooo heiss sein?”
“Muecken nur abends und nur bei 'Angst'”

“Wie kann man ohne jede Verkehrsregelung in dieser Grossstadt so rasch, von den ueblichen Staus abgesehen und mit Millimeterarbeit, unfallfrei vorankommen?”

“Unvorstellbare Gegensaetze! Kilometerlange, notduerftige Verkaufsbuden und einfache Behausungen saeumen die Strassen am Rande Daressalaams, im Zentrum kann man sich fuer ca 500 Euro die Nacht im Hotel Kempinski verwoehnen lassen. Big Business ist present.”

“Das Essen ist mit Sicherheit extra fuer uns zubereitet, gut vertraeglich, wie koennen Fruechte (Mangos, Papayas) vor Ort so koestlich schmecken?”
 

Fazit: Am Morgen noch etwas muede, obwohl wir nach europaeischer Zeit alle um 20 Uhr im Bett lagen. (zur Orientierung: nach europaeischer Zeit 17 Uhr, Zeit vor Ort 19 Uhr) ist es stockfinster.

Morgen grosse Ueberlandfahrt durch die Usambara Berge Richtung Moshi, Kisomachi,

Kwaheri, auf Wiedersehen!!!

 
Fortsetzung folgt...


Weihnachtskrippe im Hochsommer



Besuch bei Action Medeor, eine medizinische Hilfsorganisation

 

Unser Medikamentenpaket fuer Kisomachi

 

Der Hafen von Dar es Salaam

 

Europaschule Gladenbach

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