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Seit jeher steht die Adventszeit für eine besinnliche Zeit. Viele Menschen genießen es, in dieser Zeit Geschichten zu lesen oder auch vorgelesen zu bekommen. Dabei kann man gemütlich in fremde Welten eintauchen, spannende, phantastische, reale oder magische Szenarien erleben. Das Licht der Kerze ermöglicht Stille und kommt dem Bedürfnis nach Entspannung in dunkler Jahreszeit nach, kann gleichsam eine kleine Oase in der Schule sein, um ein wenig „abzuschalten“ von Hektik und Stress im Alltag – bis schließlich alles geschafft ist, die letzte Arbeit geschrieben und es endlich Weihnachten werden kann.

Wie könnte man den Schulstress vor Weihnachten gleichermaßen für SchülerInnen und LehrerInnen ein wenig durchbrechen? Im Fachkollegium hatten wir uns gerade über Lektüren ausgetauscht, da kam mir die Idee, Lesen auf eine neue Weise erlebbar zu machen, punktuell im Dezember, um keine neue Routine zu schaffen.

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Auch der Aufwand sollte möglichst klein gehalten werden, indem Lehrer /Innen als Vorleser für Schüler und interessierte KollegInnen während der Adventszeit in der Lernwerkstatt zu festen Zeiten, z.B. montags und mittwochs in der 2. großen Pause, auftreten, die Lesetreppe als Bühne nutzen und dabei neue Bücher der Leihbibliothek, preisgekrönte Jugendbücher oder Geschichten, denen man viele LeserInnen wünscht, vortragen. Die Idee fand Zustimmung!

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Ein neues Adventsprojekts der ESG war geboren. Die Schulleitung begrüßte das Projekt. So konnte es losgehen! Frau Pawlik, als Mitarbeiterin der Lernwerkstatt und Bibliothek, unterstützte das Projekt gerne. Schnell fand sich ein Team von Kollegen und Kolleginnen, die sich bereiterklärten, auf der Lesetreppe der Lernwerkstatt in der Rolle als VorleserIn aktiv zu werden. Gleichzeitig konnte noch eine „Ersatzmannschaft“ aus Lehrern, LIV’s und Schulleitungsmitgliedern gefunden werden, falls jemand krank würde. Die Einladungsplakate wurden im Oktober hergestellt, dabei war die kollegiale Beratung hilfreich. Im November hingen die Werbeplakate im Schulhaus. In SV-Stunden wurde das Leseprojekt durch die KL und FL beworben. Freiwillige Schüler fanden sich, Stühle zu stellen für einen angenehmen Zuhörerraum!

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Was liest man Schülern verschiedener Jahrgänge bei Kerzenschein in der Pause am besten vor? Welche Geschichten könnten die richtigen oder passenden sein? Die Auswahl war den KollegInnen überlassen, so dass ein buntes Potpourri an spannenden, exotischen, mysteriösen, besinnlichen Texten herauskam. Schließlich landeten alle sorgfältig ausgesuchten Titel und Geschichten zum Gesammelt-Werden in meiner Mailbox. Als neues „Pflänzchen“ – mitten im Winter- konnte das Projekt wachsen. Infoplakate zu den ausgewählten Büchern mit Cover und Text wurden an der Lernwerkstatt angebracht. Eine Lesekiste mit den Büchern für interessierte SchülerInnen als weiterer „Appetizer“ auf der Bühne der Lernwerkstatt stand bereit. Der Adventskranz mit Kerzen sorgte für die nötige Leseatmosphäre. So startete das Adventsprojekt, im Zeitfenster vom 3. bis zum 19. Dezember 2018. Die Premiere war am Montag, dem 3. 12. 18, in der 2. große Pause für das Schülerpublikum mit der ersten Lesung „The hate u give“ mit der Initiatorin Frau Eidam-Blume. Aktuell beliebte Jugendromane aus Amerika und Europa folgten, auch Thriller, Weihnachtsgeschichten aus Deutschland und Auszüge aus Fantasy-Jugendromanen, die bei SchülerInnen Ausleihrenner sind.

IMG 7012Sie alle bilden insgesamt eine bunte Palette des ersten Advents-Leseprojekts für SchülerInnen. Zum gesamten Team zählten Frau Häring, Herr Vogel, Frau Hövel, Frau Nespor, Herr Runkel, Frau Placzek-Ouaissa, Frau Glitsch, Frau Fritsche und Frau Finke und Frau Eidam-Blume. Die Besucherzahl stieg im Verlauf der Adventswochen. Das kleine Pausen -„Event“ sprach sich herum. Nicht nur SchülerInnen der Sekundarstufe I nahmen teil, auch Oberstufenschüler, KollegInnen und die Schulleitung. Aus dem „Deutsch-als-Fremdsprache“ -Nachmittagskurs hörten 5 SchülerInnen zu. Vorlesen erleichtert das Verstehen.

Schule mal anders erleben mit dem Leseprojekt der Adventszeit – LehrerInnen für SchülerInnen - geht das? Der Versuchsballon ist 2018 gestartet und hat Freunde gefunden! Vorlesen schafft Begegnung mit Geschichten und Menschen, neues Kopfkino durch „ferne Welten“, fernab der Klassenstuben (Jean Paul) und ist offenbar eine kleine Auszeit im Schein der Kerzen…

Bücher lesen heißt wandern in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.
Jean Paul
Vielleicht „Alle Jahre wieder…!“

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Auch in diesem Jahr präsentiert sich unsere Schule mit dem traditionellen Informationstag „Schule stellt sich vor“.

Der Tag der offnenen Tür findet statt am Samstag, den 9.Februar 2019 von 9.30 bis 12.30 Uhr am oberen Schulstandort (Dr.-Berthold-Leinweber-Str.1) und von 10.00 bis 12.30 Uhr am unteren Schulstandort (Ringstrasse 33).

Näheres entnehmen Sie bitte dem Flyer: FLYER-DOWNLOAD (Programm auf Seite2)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Schulestelltsichvor2019

Grundsätzlich wird bei jedem Wetter Unterricht stattfinden. Wenn Busse nicht fahren können, wird Unterricht für die Schüler stattfinden, die nicht auf die Busse angewiesen sind. Es kann sein, dass dann Klassen zusammengelegt werden.
Falls der Bus zur ersten Stunde verspätet kommt, bitte mindestens 15 Minuten an der Haltestelle warten, falls der Bus nicht fährt (ausfällt), sind die Schüler verpflichtet, den Bus für die zweite Stunde zu nehmen. Sollte dies auch nicht klappen, ist auf den nächst möglichen Linienbus auszuweichen, soweit es einen solchen gibt.
Es werden also eher wenige Schüler sein, die an wenigen Ausnahmetagen gar nicht zur Schule kommen können.
Nur wenn die Gebäude z. B. aus Gründen einer zu hohen Schneelast auf den Dächern vom Kreis gesperrt würden, müssten wir die Schule schließen. Das dürfte aber die große Ausnahme sein. Dann informieren wir über die Homepage und evtl. über die Presse (Radio).

Es ist geschafft: Erneut wurde der Europaschule Gladenbach am 05. September 2018 das „Gütesiegel für Berufs- und Studienorientierung“ des Landes Hessen durch Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir überreicht. Neben dem hessischen Wirtschaftsminister nahmen Vertreter aus Politik und Wirtschaft wie Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel und Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, an der feierlichen Vergabe in Offenbach teil. Vertreten wurde unsere Schule durch unsere gymnasiale Schulzweigleiterin Myriam Hövel und durch die Lehrer Christian Ermert und Jörg Rinke, verantwortliche Lehrkräfte für den Bereich Berufs- und Studienorientierung.

Die Audit-Kommission bestätigt der Freiherr-vom-Stein Schule in vielen Bereichen vorbildliche Konzepte und eine durchweg positive Weiterentwicklung im Vergleich zur Erstverleihung im Jahr 2011 sowie der Rezertifizierung 2015. Dies ist ein Erfolg, der nur durch die vielfältige, tatkräftige Unterstützung seitens der Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen, der heimischen Wirtschafts- und Handwerksbetrieben sowie der Schulleitung möglich wurde. Der hessische WirtschaftsministerTarek Al-Wazir betont, dass „Schulen, die das Gütesiegel erhalten haben, die Jugendlichen vorbildlich auf die Berufswelt vorbereiten."1 Dies zeigt, welch wichtigen Stellenwert die Berufsorientierung an der Freiherr-vom-Stein Schule mittlerweile eingenommen hat. Unsere Schule gilt darüber hinaus als verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler, Eltern und für Vertreter aus Wirtschaft und Handwerk. All dies war ein langer und vor allem arbeitsintensiver Weg, den wir gern gemeinsam gegangen sind.

Gütesiegel OLOV

Sowohl für uns Schüler, als auch für die Lehrer begann der Ausflug nach Wiesbaden zum Landtag in aller Frühe. 6:10 Uhr war die vereinbarte Zeit, um beim Treffpunkt zu sein. Zu Freuden der Lehrer, kamen auch alle recht pünktlich an und somit konnte die vorgesehene Abfahrtszeit gut eingehalten werden. Die Fahrt nach Wiesbaden verlief auch ohne Komplikationen, dies ist wohl der frühen Zeit zu verdanken, somit sind wir jedem möglichen Stau aus dem Weg gegangen.

Wir hatten das Privileg direkt vor den Landtag gefahren zu werden und mussten lediglich noch 20 Minuten warten, bis wir von einem jungen Herrn, welcher für die Zeit im Landtag für uns zuständig war, hineingeführt wurden. Zu Beginn mussten wir unsere Rucksäcke auf ein Fließband legen, um dort überprüfen zu lassen, dass wir nichts Gefährliches mit uns führen. Danach brachten wir unsere Sachen zur Garderobe und schon fing, nach einer weiteren kurzen Wartezeit, der erste Vortrag an. Dafür gingen wir in einen größeren Raum, mit vielen Stühlen und das Erste was uns gesagt wurde: „Bitte die Plätze von vorne auffüllen!“ Natürlich hätte man uns das doch nicht sagen müssen, selbstverständlich setzt man sich in die erste Reihe, wenn sie frei ist oder nicht? Dort hörten wir uns einen Vortrag von einem Mann an, der mithilfe einer PowerPoint-Präsentation referierte. Um es zeitgemäßer zu gestalten, schauten wir uns in mitten der Präsentation ein Video an zum Thema „Landtagswahlen in Hessen“. Auf YouTube, unter dem Namen „Hessischer Landtag“, können dort die Sitzungen im Landtag nochmals angeschaut werden. Zudem wurden uns die verschiedenen Gebäude gezeigt, die zum Landtag gehören und deren Funktionen geschildert. Daraufhin die Sitzungen im Hessischen Landtag von früher und heute und zum Schluss die Themen der einzelnen Parteien, die im Plenum in der nächsten Zeit besprochen werden sollen. Danach ging es direkt in eine solche Sitzung und wir durften hautnah miterleben, wie eine solche Sitzung stattfindet.

Am Ende dieser Stunde, die wir dort verbracht haben, gingen uns doch schon noch ein paar Fragen durch den Kopf, zu denen wir gerne eine Lösung haben wollten. Darunter waren Fragen wie zum Beispiel: Ist es immer so, dass sich die einzelnen Parteiredner zu Beginn ihrer eigenen Rede, erstmal über die Rede des vorherigen Sprechers, man kann schon sagen, lustig machen? Oder der Aspekt, dass es uns so vorkam als würden die Parteien nicht wirklich auf ein Ziel hinarbeiten. Ist das nur Ansichtssache, oder steckt doch was dahinter? Genau solche Fragen und noch viele andere konnten wir im Anschluss der Sitzung an Frau Löber stellen. Zwar waren wir am Anfang noch etwas zurückhaltend, aber mit der Zeit verflog dies und wir haben auf jede unserer Fragen, auch wenn sie manchmal nicht ganz einfach zu beantworten waren, eine plausible Antwort bekommen. Dabei reichten die Fragen von persönlichen Dingen, wie die Frage, ob man als Politiker/-in, Beruf und Privat unter einen Hut packen kann, bis hin zu Klimaschutzfragen, über zu Dingen, die auch uns betreffen, wie Bildung/ Schule und Universitäten. Im Anschluss an dieses Gespräch haben wir dann noch als Erinnerung ein Foto machen lassen.

Es ist festzuhalten, dass es ein sehr aufschlussreicher und informativer Tag war. Ich würde behaupten, dass jeder einzelne etwas dazu gelernt hat und wir viele Eindrücke sammeln konnten, wie der Landtag aufgebaut ist und wie die Sitzungen ablaufen. Einfach ein in sich stimmiger Tag, der viel an wichtigen Informationen geboten hat.

Besuch beim Landtag

Auch in diesem Jahr haben sich biologiebegeisterte Schülerinnen und Schüler der Europaschule auf den Weg nach Italien gemacht, um dort auf der Isola del Giglio eine Woche Meeresbiologie zu betreiben. Täglich stand für einen halben Tag Laborarbeit auf dem Tagesplan. Hier wurden (extra von Tauchern aus dem Meer geholte) Tiere und Pflanzen bestimmt und nach ökologischen Gesichtspunkten eingeordnet. Die zweite Tageshälfte wurde für Schnorchelexkursionen zu verschiedenen Buchten genutzt, zur Erkundung der Insel auf kleineren Wanderungen oder zum Entspannen und Volleyballspielen am Strand. Highlights der Schnorchelgänge waren mehrere Oktopusse und Sepien, die gesichtet wurden. An Land waren es Skorpione und eine Gottesanbeterin. Ein ausführlicher Bericht zu dieser für alle Teilnehmer und auch die Lehrkräfte sehr gelungenen Fahrt gibt es in Kürze in der Schulzeitung.

... und das nicht nur irgendwo in Europa, sondern auch hier bei uns. Genauer in einem idyllischen Steinbruchsee bei Bottenhorn. Denn der Eindruck der spiegelglatten und ruhigen Wasseroberfläche trügt. Darunter „herrscht Krieg“, wie der leitende Diplombiologe Christoph Dümpelmann den Mitgliedern der Vivarien AG an jenem sonnigen Samstagmorgen im September erklärte.

Das Problem: Der invasive Amerikanische Signalkrebs verdrängt unseren heimischen Edelkrebs, indem er sich rasant vermehrt, dabei auch noch einheimischen Amphibienlaich frisst und für seine Konkurrenten vor allem auch ein potenzieller Überträger der Krebspest ist.
Aus diesem Grund beteiligte sich die Vivarien AG am seit 2014 laufenden Krebsprojekt und klärte dabei viele Fragen zum Naturschutz vor Ort. Warum sollte man z.B. nicht in diesem herrlich klaren See baden dürfen? Reine Schikane im Hitzesommer? Nein, aber wer konnte schon ahnen, dass man mit seiner Badehose die Sporen des Krebspesterregers einschleppen kann...

Um den Edelkrebs zu retten, war unser erklärtes Tagesziel, möglichst viele Signalkrebse mit Reusen herauszufangen. Da das Projekt wissenschaftlich betreut wird, haben die SchülerInnen dabei alle Krebse gezählt, bestimmt, vermessen und protokolliert; und das mit einem erstaunlichen Ergebnis: Mehr als 800 Signalkrebse von durchschnittlich 9 cm Länge und einem starken Weibchenüberschuss standen lediglich acht europäischen Edelkrebsen gegenüber.

Und weil die vielen wichtigen Erkenntnisse und Eindrücke des Tages aber nun nicht verebben sollen, hat sich die Vivarien AG fest vorgenommen, auch weiter auf den Schutz der versteckten Scherenträger aufmerksam zu machen.
Demnächst auch mit Unterstützung einiger echter Europäischer Edelkrebse im Gladenbacher Schulvivarium...

Seit mittlerweile über 16 Jahren in Folge wurde die Freiherr-vom-Stein Schule als Umweltschule ausgezeichnet. Das Siegel „Umweltschule“

  ist eine Auszeichnung, die vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucher-schutz (HMUKLV) und vom Hessischen Kultusministerium für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umweltbildung und ökologische Bildung vergeben wird. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) möchte Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, die notwendigen Kompetenzen für die Gestaltung eines nachhaltigen Lebensstils zu entwickeln.
(vgl.: Kultusministerium Hessen)

Auch für die vergangenen zwei Schuljahre 2017-18 konnte sich die Europaschule Gladenbach, dank des Engagements zahlreicher Schüler und Schülerinnen der Oberstufe, mit ihrem Projekt „Zurück zu den Wurzeln“  erneut mit zwei Handlungsfeldern, Im Freilandlabor und Bienen im Unterricht, für die Zertifizierung als Umweltschule qualifizieren.  Der Festakt mit der Überreichung der Urkunde durch die Staatsekretärin des  Umweltministeriums Frau Dr. Beatrix Tappeser fand am Donnerstag, den 20. September 2018 an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule / König-Heinrich-Schule in Fritzlar statt.

Umweltschule

(v.l.) Hr. Rinke, Leon v. A., Sopha M., Hr. Smolka (Umweltkoordination JWH Roßberg), Lene H., Carla V., Fr. Tappeser (Staatssekretärin des Umweltministeriums), Hr. Weinrich

Europaschule Gladenbach

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