Rostige Türangeln, das Einschenken englischen Tees, die Stille eines Tatortes in Cornwall. Diese und ähnliche Kopfkino-Bilder werden den Klassen 8G1,2,3 von zwei Schauspielern der Hörtheatrale in Marburg vermittelt. Sound und Stimme von Daniel Sempf und Stefan Gille entführen die SchülerInnen in die Welt des Sherlock Holmes, der gemeinsam mit seinem Freund Watson einen Giftmord aufklärt.

Schließt man die Augen, werden die inneren Bilder lebendig. Die ZuhörerInnen folgen Holmes und Watson 1897 auf eine Urlaubsreise nach Cornwall. Der stets wache Kriminalist sollte sich erholen, gerät aber rein „zufällig“ an einen Ort des Grauens, an dem eine junge Frau einem mysteriösen Giftmord zum Opfer gefallen ist. In gewohnter Manier recherchieren und experimentieren die beiden Kriminalisten, treffen Familienmitglieder und Freunde der Ermordeten und stoßen letztendlich auf ein bräunliches Pulver, das sich als Extrakt der Teufelsfuß- Wurzel entpuppt und zu schweren Halluzinationen , manchmal zum Tode, führt. Holmes und Watson geraten selbst in den Giftnebel und an den Rand des Todes. Aber sie bringen Licht ins Dunkel der Ermittlungen. Der Krimi- Klassiker „Der Teufelsfuß“ von Sir A.C. Doyle ist auch zum Klassiker der 2009 gegründeten Hörtheatrale geworden.

Das Hörerlebnis, dem die ZuhörerInnen der 8. Klassen und ihre LehrerInnen über eine Dreiviertelstunde aufmerksam folgen, gewinnt durch den Einsatz von unterschiedlichen Theatermitteln, vor allem durch das Agieren der Schauspieler an den Mikrophonen, an hoher Spannung und Anschaulichkeit. Noch eindrücklicher wäre die Aufführung in einem dunklen Kellerraum gewesen.

Im Nachgespräch drücken mehrere Schüler ihr Erstaunen über die enorme „Verwandlungsfähigkeit“ der Stimme von Daniel Sempf aus. Dem künstlerischen Leiter der Hörtheatrale gelingt es auf eindrucksvolle Weise, auf der akustischen Bühne mehrere Personen auftreten, sprechen, agieren zu lassen, dies mithilfe von Stimmvariationen und gestischen Mitteln. Ein Personenwechsel wird zum Beispiel durch das Verrücken der Brille markiert.

„Eine gut erzählte Geschichte macht aus den Ohren Augen.“ So soll ein chinesisches Sprichwort lauten. Mit dem Stück „Der Teufelsfuß“ ist dies der Hörtheatrale Marburg gelungen.

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Die Klasse 5F2 hat im Englischunterricht Weihnachtskarten gebastelt.

Hier können Sie die gelungene Arbeit der Schülerinnen und Schüler sehen:

Am Morgen des 27. September begann der Schultag für den Politik und Wirtschaft Leistungskurs von Herr Stey bereits um 6:30 Uhr.
Noch vor Sonnenaufgang brachen wir mit einem Kleinbus in Richtung Süden auf. Unser Ziel? Das Herz der Hessischen Volksvertretung: Der Hessische Landtag in Wiesbaden.IMG 20170927 WA0009
Wir waren sehr gespannt darauf, mit eigenen Augen zu sehen, wo und wie unsere gewählten Volksvertreter arbeiten. Wir freuten uns darauf, Einblicke hinter die Kulissen des hessischen Landesparlaments zu gewinnen.
Als wir im Landtagsgebäude angekommen waren und die Sicherheitskontrollen passiert hatten, staunten wir besonders über dessen noblen und modernen Charakter. Drinnen wurden wir sehr freundlich begrüßt und über den Ablauf unseres Besuchs informiert. 

Unsere Besichtigung begann im Plenarsaal. Dort verfolgten wir von der Besuchergalerie aus eine Debatte zum Thema Haushalts- und Finanzplanung des Landes Hessen für die nächsten zwei Jahre.
Besonders die Atmosphäre im Saal und das Verhalten der Abgeordneten untereinander war für uns sehr interessant zu beobachten. Es war sehr unterhaltsam und spannend, die Stimmung zwischen den vertretenen Fraktionen der CDU, der SPD, der GRÜNEN, der LINKEN und der FDP zu erleben und die teilweise lautstarken und lebendigen Diskussionen zu verfolgen.
Anschließend waren wir zu einem Gespräch mit der SPD-Abgeordneten unseres Wahlkreises Marburg-Biedenkopf Angelika Löber verabredet. Sie nahm sich Zeit für unsere Fragen und gewährte uns Einblicke in die Arbeit und den Alltag eines Landtagsabgeordneten. Darüber hinaus berichtete uns die Sozialdemokratin von der Arbeitsweise in den Ausschüssen und äußerte sich persönlich über die politischen Herausforderungen unserer Zeit.
„Die wichtigste Aufgabe besteht für mich als Politikerin darin, mir Zeit für die Anliegen der Menschen zu nehmen und ihnen zuzuhören“, sagte Angelika Löber.
Nach dem Gespräch mit der SPD-Abgeordneten, führte sie uns durch das Landtagsgebäude. Besonders imposant war der Rundgang durch das angrenzende Stadtschloss unserer Landeshauptstadt. Seine historischen Räume mit ihren reich verzierten Wänden und Decken haben eine äußerst faszinierende Wirkung.
So gewannen wir mit der Besichtigung dieser prachtvollen Säle, zusätzlich zu den Einblicken in die Praxis des Landtagsparlaments, einen Eindruck von der Historie des alten Stadtschlosses. Es beherbergt seit 1946 den hessischen Landtag.
Die Kursfahrt war für uns sehr bereichernd. Es war wertvoll, selbst zu erleben, wie die Landespolitik für unser Bundesland gestaltet wird und wie ein Parlament funktioniert. Wir haben einen nachhaltigen Eindruck gewonnen, welche Rolle und Bedeutung unserem Hessischen Landtagsparlament zukommt.

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Grundsätzlich wird bei jedem Wetter Unterricht stattfinden. Wenn Busse nicht fahren können, wird Unterricht für die Schüler stattfinden, die nicht auf die Busse angewiesen sind. Es kann sein, dass dann Klassen zusammengelegt werden.
Falls der Bus zur ersten Stunde verspätet kommt, bitte mindestens 15 Minuten an der Haltestelle warten, falls der Bus nicht fährt (ausfällt), sind die Schüler verpflichtet, den Bus für die zweite Stunde zu nehmen. Sollte dies auch nicht klappen, ist auf den nächst möglichen Linienbus auszuweichen, soweit es einen solchen gibt.
Es werden also eher wenige Schüler sein, die an wenigen Ausnahmetagen gar nicht zur Schule kommen können.
Nur wenn die Gebäude z. B. aus Gründen einer zu hohen Schneelast auf den Dächern vom Kreis gesperrt würden, müssten wir die Schule schließen. Das dürfte aber die große Ausnahme sein. Dann informieren wir über die Homepage und evtl. über die Presse (Radio).

Auch dieses Schuljahr fand unser Projekttag „Gesunde Ernährung“ in allen Grundschulklassen statt. Auch wenn das Thema das ganze Jahr über eine wichtige Rolle spielt und immer wieder thematisiert wird, so wurde es am Projekt- Tag ganz besonders gesund….

In der Vorklasse und in den 1. Klassen wurden Gurken, Möhren und Tomaten fleißig geschnitten, um lustige und gesunde Brotgesichter herzustellen.

Die Klassen 2 bereiteten leckere Müsli mit Haferflocken, Obst, Nüssen und Joghurt vor. Im Klassengespräch war vorher geklärt worden, was ein Müsli ist und welche Zutaten sich dafür eignen. Geschmeckt hat es vielen, denn alle Schüsseln waren am Schluss leer.

„Obst und Gemüse“ war das Motto in den 3. Klassen. So entstanden unterschiedliche Gerichte. Es wurde Obstsalat hergestellt – und viele Schüler probierten auch Unbekanntes aus. So z. B. Granatapfelkerne. Die klassischen Obstsorten fehlten aber natürlich nicht: Äpfel, Birne, Banane, Weintrauben, Nektarine, Kiwi und einiges mehr. Zubereitet wurden auch Gemüsesuppen, die sehr lecker waren.

Die Klassen 4 beschäftigte sich mit Nährwert und Brennwert der Nahrungsmittel und was man tun muss, um diese wieder „abzuarbeiten“. Gestärkt wurde sich zwischendurch mit einer Quarkspeise.

 

Am 14.September 2017 hat die Vorklasse mit der ersten Klasse von Frau Jacobs das Jugendwaldheim in Roßberg besucht.

Für viele Kinder war die Busfahrt schon ein großes Erlebnis und alle waren sehr gespannt, was im Wald gemacht wird.

Die Klassen wurden von einem „Zapfenzwerg“ in Empfang genommen. Dieser erklärte, dass der Sturm der letzten Tage leider alle Häuser der Zapfenzwerge zerstört hat und die Zapfenzwerge kein zu Hause mehr haben. Alle Kinder müssen nun helfen, neue Häuser für die Zapfenzwerge zu bauen.

Nun ging es auch schon in den Wald. Zuerst wurde ein sogenanntes „Waldsofa“ mit großen Ästen gebaut. Alle Kinder packten an und schnell war unser „Waldsofa“ fertig gestellt. Wir stärkten uns erstmal mit einem gemeinsamen Frühstück.

Anschließend durften die Kinder alleine oder in Gruppen nun ihre Häuser bauen. Alle Kinder waren begeistert und 

halfen sich gegenseitig. Es entstanden tolle Zwergenhäuser. 

Leider spielte das Wetter nicht so mit, sodass wir uns anschließend schnell in die Räumlichkeiten des Jugendwaldheims machten, um uns aufzuwärmen.

Es wurde den Kindern noch eine Geschichte über Zwerge vorgelesen bevor es dann auch wieder mit dem Bus zurück zur Schule ging.  

Dieses Waldprojekt hat allen Kindern sehr viel Spaß bereitet, die Kinder konnten mit allen Sinnen den Wald erkunden. 

Sehr geehrte Eltern,
verehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir hatten Anfang Juni – vor den Ferien – darüber informiert, dass wegen des Kirschenmarktes am letzten Schultag der Bustransport unserer Schülerinnen und Schüler nicht sicher gewährleistet werden konnte. Letzter Schultag war deshalb der Donnerstag. Die drei ausgefallenen Stunden wollten wir am Freitag vor den Herbstferien nachholen. Unterrichtsschluss sollte nach der 6. Stunde sein (anstelle des sonst üblichen Endes nach der 3. Stunde).
Ich wurde eines Besseren belehrt, ein gesonderter Busumlauf für unsere Schule kann nicht durchgeführt werden. Ich bitte um Nachsicht für meine voreilige Ankündigung.

Unterrichtsschluss ist am Freitag, 06.10.2017, nach der 3. Stunde.

Die ausgefallenen Stunden werden im Rahmen der Projektwoche vor den Herbstferien pro Klasse individuell entsprechend der jeweiligen Projektaktivitäten zusätzlich nachgeholt.

Am Ende des Schuljahres ist Frau Langefeld aus dem Geschäftszimmer am oberen Schulstandort ausgeschieden. Wir haben sie gebührend verabschiedet. Auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön für die vielen Jahre äußerst zuverlässiger und höchst kompetenter Arbeit Nachmittag für Nachmittag. Danke Frau Langefeld!!

Vom Schulträger wurden die Stunden, die unseren beiden Geschäftszimmern zur Verfügung stehen, neu berechnet. Aufgrund der Kürzung ergeben sich folgende neue Geschäftszeiten:

Ringstraße:

Montag, Dienstag, Mittwoch: 7.45 – 13.25 Uhr
Donnerstag: 7.45 – 13.15 Uhr
Freitag: 7.45 – 12.45 Uhr

Dr. Berthold-Leinweber-Straße 1:

Montag, Mittwoch, Donnerstag: 7.30 – 16.00 Uhr
Dienstag: 7.30 – 14.00 Uhr
Freitag: 7.30 – 14.30 Uhr


Wir freuen uns über Verstärkung im Kollegium:
Frau Haberzettl (Mathematik, Sport), Frau Heise (Englisch, Physik) und Frau Pulverich (Deutsch, Religion). Herzlich willkommen an der Schule im Schuljahr 2017/18.


Das Fach Ethik bieten wir ab diesem Schuljahr auch in der Grundstufe an, zunächst beginnend im 1. Schuljahr, dann Jahr für Jahr die folgenden Jahrgänge aufbauend. Auch in der Förderstufe wird im Jahrgang 5 Ethik ab diesem Schuljahr unterrichtet, im nächsten Schuljahr dann in beiden Förderstufenjahrgängen.

Der nächste Pädagogische Tag (Lehrer-Fortbildung) hat gemäß dem Schularbeits-programm das Thema „Feedback geben und nehmen“. Er soll am 30.10.2017 statt-finden (Montag vor dem Reformationstag, Feiertag in diesem Jahr).

Montag, 30.10.2017, ist somit unterrichtsfrei.

Ich darf Sie schon heute auf den nächsten Elternsprechtag aufmerksam machen: Freitag, 03.11.2017

Sollte es Ihnen entgangen sein: Am Ende des letzten Schuljahres haben wir eine Ausgabe unserer Schulzeitung online gestellt. Wenn Sie z. B. die Dokumentation unseres Europa-Aktionstages im Mai interessiert, schauen Sie auf unsere Homepage.

Am Ende dieses Briefes habe ich noch eine traurige Mitteilung: Unsere geschätzte Mensa-Mitarbeiterin Petra Wagner ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Wir werden sie in guter Erinnerung behalten

Ich wünsche uns allen ein gutes Schuljahr 2017/2018.

Mit freundlichen Grüßen

M. Prötzel, Schulleiter

Die Klasse 8G4 besucht das Projekt „Kunst im Park“ in der Wohn-Anlage des AWO-Pflegeheims in Gladenbach

„Warum sind die Steine aufgespießt“? „Sieht aus wie` n Ork oder `n Wal“, „Wo sind die Bewohner?“ Diese und ähnliche Kommentare sind auf dem Skulpturenweg im Park des AWO-Pflegeheims zu vernehmen. Die Klasse 8G4 besucht in ihrer letzten Religionsstunde das Projekt „Kunst im Park“. Zuvor sind im Unterricht diakonische und soziale Initiativen und Projekte vorgestellt worden, unter anderem die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Hilda, Schulleiterin einer Sec. School for Girls in Nordtansania, begleitet uns. Es ist früh am Morgen, noch kühl.

P1040656Hinter den großen Fenstern des Speisesaals sieht man die Heimbewohner beim Frühstück. Schon von weitem sind Hammer- und Knüpfelschläge zu hören; die Künstlergruppe hat ihre Arbeit unter einer großen Zeltplane am Ende des Parks aufgenommen. Diesmal wird das einwöchige Projekt „Kunst im Park“, das bereits ins achte Jahr geht, von den KunstlehrerInnen B. Schneider und M. Bartsch angeleitet, zudem wiederum vom heimischen Steinbildhauer H.H. Thielemann begleitet, der als einer der Vorsitzenden im AWO-Verband das Projekt ins Leben gerufen hat.

Die junge Künstlergruppe besteht aus SchülerInnen der 5.,6. 7. und 9. Klassen. Zwei Schülerinnen aus der 9G4 , Ehemalige im Projekt, beraten die jüngeren KünstlerInnen , helfen beim Finden von Ideen und Anfertigen von Skizzen. Es entstehen weitere kleine Kunstinseln mit Objekten, die gefertigt werden. Die 6. KlässlerInnen gestalten gern konkrete, fast naturalistische Figuren, z.B. Lieblingstiere und Stein-Gesichter. Besonderen Spaß bereitet das Zerklopfen von Steinen und Fliesen, um Mosaikteilchen zu gewinnen. Der Arbeitseifer hält auch an, als die BesucherInnen ihnen über die Schulter schauen, diesen und jenen Kommentar abgeben und Fragen, vor allem zu den Ideen und ihrer Umsetzung, stellen. Bildbände über Formen und Skulpturen, über Perspektiven und Maßstäbe regen zu sorgfältiger Vorarbeit an. Man spürt die Ernsthaftigkeit und das Wissen, dass etwas „für lange“ geschaffen werden soll.

Eine Frau aus dem Wohnheim macht sich mithilfe ihres Rollators auf den Weg zum Künstlerzelt. Sie erzählt, dass sie am Tag zuvor gesehen habe, dass die Arbeit im Gange sei. Man habe schon darauf gewartet. Herr Sachs, Mitarbeiter in der AWO und Koordinator der Projekte mit der Europaschule (u.a. „Jung trifft Alt“), berichtet, dass ein Bewohner Interesse an der Mitarbeit im Kunstprojekt habe. Zudem „besetze“ eine sehr alte, an Demenz erkrankte, Heimbewohnerin, im Sommer jeden Nachmittag ihren Lieblingsplatz in der Nähe des Steinbaums, einer Baumskulptur, deren Äste apfelgleiche Steine zieren. Für „alle“ organisiert das AWO-Team nach Ende der Projektwoche einen „Ausflug“ durch den Park.

Das Feedback der 8G4 ist überaus positiv. Die Besucherin Hilda äußert ein begeistertes „Great“. Etliche haben spontan Lust mitzutun, äußern Ideen, hätten manche alten Skulpturen im Park gern „restauriert“. Sie mögen den Ort sehr, haben natürlich gehofft, draußen viel mehr HeimbewohnerInnen anzutreffen, was allein wegen der frühen Stunde und des etwas unwirtlichen Wetters nicht möglich gewesen ist. Vielleicht nächstes Jahr…….

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