Erasmus - Korrespondenzen Februar 2017

Zeitungs Schule stellt sich vor

Auch in diesem Jahr präsentiert sich unsere Schule mit dem traditionellen Informationstag „Schule stellt sich vor“.

Der Tag der offnenen Tür findet statt am Samstag, den 11.Februar 2017 von 9.30 bis 12.30 Uhr am oberen Schulstandort (Dr.-Berthold-Leinweber-Str.1).

Näheres entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie sich hier bereits schon einmal ansehen können oder nachfolgendem Bild.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tag der offenen Tür 2017

 Berufseinstiegsveranstaltung Café Beruf an der Europaschule Gladenbach

Am Freitag, den 24.Februar, in der Zeit von 14.10-16.30 Uhr, öffnet in der Europaschule Gladenbach das Café Beruf. Experten aus Wirtschaft, Handwerk, Dienstleistung, Handel etc.  bieten Schülern und ihren Eltern die Chance von Fachleuten zu den Themen „Was muss ich für diesen Beruf mitbringen?“, „Wie bewerbe ich mich in diesem Berufsfeld sinnvoll?“ und „Wo muss ich mein Profil noch verbessern?“ beraten zu werden.

In der angenehmen Atmosphäre eines kleinen Café-Betriebes, sind zu dieser Veranstaltung alle eingeladen, die sich sinnvoll beruflich orientieren wollen. Ganz in Ruhe kann man sich in einführenden Kurzvorträgen eher allgemein beraten lassen oder in einem Einzelgespräch die Beratung der Fachleute in Anspruch nehmen. Die Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit und der weiterführenden Schulen sind ebenfalls anwesend und stellen die konkreten Unterstützungsangebote für Eltern und Schüler vor. Um die Beratung noch intensiver zu gestalten bietet es sich durchaus an Probebewerbungsunterlagen mitzubringen. 

Die Veranstaltung richtet sich an alle Eltern und Schüler/innen der Klassen 8,9 der Hauptschule, 9-10 der Realschule aber auch natürlich an interessierte Schüler/innen und Eltern des Gymnasiums der Klassen 9,10 und Oberstufe.

Für die Vorabschlussklassen (8H und 9R) und der 9 G ist die Veranstaltung am Freitagnachmittag verpflichtend.

Titelseite der ersten Ausgabe der Schulzeitung 2017

Ausgabe 01/2017:

Das Blättern in der SWF-Version wird möglich, wenn die Maus in die Ecke unten rechts der jeweiligen Seite positioniert wird.

Vier Tage intensiver Begegnungen nahen sich ihrem Ende. Neue Kontakte wurden geknüpft, Freundschaften geschlossen oder vertieft, wichtige Gespräche geführt, es wurde gemeinsam gegessen, gearbeitet, gespielt, getanzt und gelacht.

Laut dem Programm, das uns unsere Gastgeber für unseren Aufenthalt ausgegeben hatten, war für den letzten Abend eine „kleine Feier“ geplant. Dass diese Bezeichnung das, was uns erwarten würde, wohl nicht treffend beschrieb, war spätestens im Laufe des Vormittags klar, als überall in der Schule mit den Vorbereitungen für die „small celebration“ begonnen wurde. Wie aber auch in den vorangegangenen Tagen legten unsere Partner großen Wert darauf, uns einzubinden, indem sie kurzerhand den Garten unseres Hauses in eine Großküche verwandelten und uns die Möglichkeit gaben, bei der Zubereitung der traditioneller Chagga-Gerichte zuzuschauen oder zu helfen. So war es für den einen oder anderen eine interessante Erfahrung, einmal selbst Reis zu verlesen, nachdem man diesen in den letzten beiden Wochen doch in recht großen Mengen konsumiert hatte, ohne zu wissen, welche Arbeit dahinter steckte. Neben den Vorbereitungen an den Kochstellen herrschte auch an deren Stellen im Garten ein buntes Treiben: Überall sah man Gruppen von tansanischen und deutschen Schülern, die Karten spielten, gemeinsam Freundschaftsbänder knüpften oder sich noch schnell einen Crash-Kurs in Deutsch bzw. Swahili gaben.
Die eigentliche „kleine Feier“ begann schließlich bei Einbruch der Dunkelheit mit einem gemeinsamen Essen, an dem alle Schüler, die am Workcamp teilgenommen hatten, sowie alle Lehrer und Mitarbeiter der Partnerschule teilnahmen. In diesem Rahmen wurde auch der traditionelle Chagga-Cake überreicht, hinter dem sich zur Verwunderung der Schüler kein Kuchen, sondern eine auf traditionelle Weise am Stück gegrillte Ziege verbarg. Auch wenn dieser Anblick nicht jedem leicht fiel, war allen die Bedeutsamkeit und die große Ehre, die uns mit diesem Geschenk zuteil wurde, bewusst, sodass selbst eingefleischte Vegetarier ein Stück aßen.
Im Anschluss an diese feierliche, fast andächtige, Zeremonie wurden wir in der Dining-Hall von allen Schülern der Schule mit lautem Singen empfangen. Unter dem Motto „Gladenbach and Kisomachi – Everlasting Partnership“ erwartete uns ein bunter Abend mit Tänzen, Liedvorträgen, Reden und Bildern, der uns sicher lange in Erinnerung bleiben wird und uns noch einmal die große Gastfreundschaft und Herzlichkeit unserer Partner vor Augen führte.
So werden wir heute Abend mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen, sicherlich aber auch mit etwas Wehmut in den Flieder nach Deutschland steigen.
Kwa herini!

6000 Menschen bietet die Dispensary (Krankenstation) von Kisomachi eine medizinische Grundversorgung. Hier bringen Mütter ihre Säuglinge zum Impfen her, man erhält Malaria-Medikamente oder kann einen HIV-Test machen lassen. Auch für die Schüler und Lehrer unserer Partnerschule ist die Dispensary die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen. Eine Ärztin und ein kleines Team von Pflegerinnen betreut die Station, die von der katholischen Diözese in Moshi getragen wird.

Wir waren positiv überrascht, dass die Krankenstation, die bisher in sehr engen Räumlichkeiten untergebracht war, nun in ein renoviertes und größeres Gebäude im Dorfzentrum umgezogen ist. Dennoch mangelt es weiterhin an der Ausstattung, insbesondere an Medikamenten. Wir freuten uns daher dank der Spenden vieler Kollegen der Europaschule Gladenbach vor Ort eine Medikamentenspende abgeben zu können. Diese wurde von der Organisation „action medeor“ in Tansania zusammengestellt und in Anwesenheit von Father Richard Temba, der leitenden Ärztin, sowie des Headmasters Mr. Massawe überreicht.
Allen Spendern herzlichen Dank!

 

Voller Euphorie starteten wir mit unseren Partnerschülern das Work camp.
Im Fokus stand das gemeinsame Thema „Reduce, Reduse, Recyle“, das uns in der Vorbereitung ein halbes Jahr begleitet hat.
65 SchülerInnen waren wir insgesamt; die tansanischen SchülerInnen hatten sich für die Teilnahme am Work camp beworben. Folgende Unterthemen waren vorgesehen:
-Fabric, Mitumba (=Problem der Altkleidermärkte)
-Metal (z.B. Problem des Elektroschrotts in Ghana)
-Plastic (z.B. in Meeren)
-neue Energiequellen, z.B. Sonnenenergie
-Trash is cash (Recyceltes zu Geld machen)
Die Themen wurden rasch verteilt; jeweils aus tansanischer und deutscher Sicht waren die Themen zu bearbeiten und zu präsentieren. Zunächst ging es zum Bedauern aller an die theoretische Arbeit, welche aus dem Verstehen der zusammengetragenen Texte der Lehrer bestand, wobei diese sich als überaus informativ waren und die Probleme im Kern ausdrückten.
Vor allem in unserer Gruppe „Fabric-Mitumba“ wurde intensiv diskutiert und das Wissen und die Ideen der tansanischen SchülerInnen waren enorm.
Das Eis zwischen uns Gladenbachern und den tansanischen SchülerInnen war endgültig gebrochen, als wir den theoretischen Teil verließen und uns der Arbeit mit Nadel und Faden zuwandten. Wir stürzten uns mit vielen Ideen auf die in Moshi erworbenen Stoffreste. Dabei entwickelten sich die Jungs zu „erstaunlichen“ Profis, die unter anderem Krawatten, Taschen und Mini-Unterhosen zauberten. Die Lehrer waren erstaunt über die ruhige und lang anhaltende Arbeitsatmosphäre.
Parallel fand in den anderen Arbeitsgruppen mehr Action, die zu Hockern aus Flaschen, Besen aus Plastik und Solarleuchten aus Gurkengläsern führte. Am nächsten Morgen blickte man in nervöse Schülergesichter, denn die Präsentationen befanden sich in der letzten Vorbereitungsphase. Jede Gruppe präsentierte auf unterschiedliche Weise ihr Thema, sei es mit selbst gedichteten Liedern, Gedichten oder Rollenspielen.
Dabei wuchsen einige Schüler über ihre Fähigkeiten und Ängste hinaus und begeisterten die Zuhörer , vor allem Lehrer der Kisomachi Schule und der unsrigen.
Schlussendlich sind wir stolz auf unsere Zusammenarbeit und auf die Ergebnisse, die wir erreicht haben.

 

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